Samstag, 16. August 2014

Ereignisse über Ereignisse - Teil 3 - Eisâ-Matsuri, Kitanakagusuku-Ruinen

Der 03.08 fiel dieses Jahr auf einen Sonntag und ich hatte großes Glück, denn genau an diesem Tag fand in Naha, auf der kokusaidoori das große Eisâ-Matsuri statt, zu dem alle Eisâ-Klubs von ganz Okinawa kamen, um dort gemeinsam auf der großen Straße Vorführungen zu geben. Und ich Eisâ gerne mag, bin ich an diesem Tag mit Matthias nach Naha gefahren, um uns dort mit seinen beiden Freundinnen zu treffen und uns gemeinsam das Fest anzusehen. Allerdings öffnete ich am Morgen erst einmal das kleine Geburtstagspäckchen, welches meine Familie mir geschickt hatte. Über den Inhalt habe ich mich sehr gefreut, denn neben den tollen Süßigkeiten gab es auch zwei schöne T-Shirts! An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an meine Familie! ^___^
Schließlich aber fuhren Matthias und ich dann in unserem kleinen Auto nach Naha und trafen uns dort mit Tanja und Sarah, die allerdings noch zwei Typen im Schlepptau hatten. Matthias und ich waren erst ein bisschen skeptisch, da wir dachten, das wären irgendwelche Typen, die ein bisschen in ihrem Urlaub flirten wollten. Letztendlich stellte sich aber heraus, dass die beiden aus Hannover kommen und in der gleichen Unterkunft wie Tanja und Sarah übernachten, und dass die beiden eigentlich ganz in Ordnung waren. Ihre Namen? Sebastian und Sebastian. Leicht zu merken. :)
Zu sechst liefen wir schließlich die kokusaidoori ein bisschen entlang und erwarteten gespannt den Anfang des Festes. Und als es schließlich soweit war, haben sich alle versammelten Eisâ-Tänzer auf der großen Straße aufgestellt und gemeinsam Musik gemacht und getrommelt. Das war wirklich phänomenal, denn der Klang der vielen Trommeln entlang dieser riesigen Straße hallte von überall wieder und verursachte einen Rhythmus, der einem durch Mark und Bein ging. Nach dieser grandiosen Eröffnung, verteilten sich einzelne Eisâ-Gruppen auf ungefähr 8 große Plätze entlang der großen Straße und führten dort immer 6 Minuten lang etwas vor, bevor sie weiterzogen. Auf diese Weise konnte man von 13 Uhr bis 18 Uhr entlang der Straße immer wieder Vorführungen von ganz vielen unterschiedlichen Klubs sehen. Es war wirklich toll! Es gab sowohl Klubs, die aus Kindern bestanden, als auch welche, die aus Jugendlichen oder Erwachsenen bestanden. Es war insgesamt eine bunte Mischung und so konnte man viele verschiedene Vorführungen erleben.
Am Nachmittag gingen wir dann noch etwas essen und zum Abschluss gab es am Abend noch ein kakigoori.

 Hier meine Geschenke aus der Heimat! Haribo-Marshmallows in Form von Orcas! *____* Wie toll!

 Und die beiden neuen T-Shirts. ^^ Vielen Dank!!

 Die einzelnen Klubs haben alle ihre eigene Kleidung und daher konnte man ganz viele verschiedene Kleidungen sehen. Hier welche mit der Farbe Gelb. ^^

 Das sind die großen Trommeln, die beim Eisâ verwendet werden. ^^ Im Hintergrund sieht man übrigens ein McDonalds. Es gibt sie wirklich hier! ;)

 Dieser kleine Bursche wusste gar nicht so recht, wie ihm geschah und was er machen sollte. ^^"

 Und hier eine Gruppe von Kindern, die Eisâ getanzt haben. ^^

 Die konnte es aber schon richtig gut! ^^

 Hier sieht man Frauen, die zu der Musik getanzt haben. ^^

 Vorbereitungen für den Auftritt werden hier getroffen. ^^

 Hier war wohl jemand ganz schrecklich müde. ^^

 Und nochmal die großen Trommeln. ^^

 Und noch eine Gruppe von Kindern. ^^

 Der war richtig niedlich! ^^

 Auf Okinawa setzen sich die Leute in der ersten Reihe auch oft hin, damit die Leute dahinter noch gut sehen können. Soetwas macht in Deutschland auf kaum jemand, oder? 

 Manche Gruppen bestanden auch aus Erwachsenen und Kindern.

 Süß, oder? ^^

 Heiya! ^^

 Diese Frau tanzte mit ihrem Kind auf dem Arm. ^^

 Und so sah es dann auf der Straße aus. Überall Eisâ-Tänzer und an den Seiten viele Zuschauer. ^^

 Besonders die kleinen Gästen sahen den Vorführungen immer mit großen Augen zu.

 Und hier der okinawanische Kleidungsstil bei der Hitze: Einfach ein Handtuch über den Kopf legen und einen Hut darauf. ^^

 In großen Autos wurden dann auch Maskottchen präsentiert. Anscheinend von den Firmen, die dieses Event mitsponsern.

 Keine Ahnung, was dieses Maskottchen darstellen soll. ^^"

 Dieses Maskottchen kenne ich auch nicht. 

 Hier das Maskottchen der Karaoke-Bar "Manekineko". Manekineko sind die Winkekatzen, weshalb das Maskottchen auch eine Katze ist. ^^

 Ein Mädchen wollte unbedingt ein Maskottchen berühren. ^^

 Auch die junge Generation passt sich dem okinawanischen Kleidungsstil sehr früh an. ^^

 Und noch mehr junge Zuschauer. ^^

 Einer der Tänzer, die zu der Musik tanze und pfeifen. ^^

 Und nochmal ein paar Kinder aus einer Eisâ-Gruppe.

 Sie schaut auch ganz gespannt zu. ^^

 Der Kleine war auch schon richtig gut!

 Und diese Gruppe hatte besonders viel Spaß und hat alle mit ihrem Tanz angesteckt. ^^

Es hat richtig Spaß gemacht, denen zuzuschauen.

 Hier ein Video von den fröhlichen Tänzern. ^^

 Die jüngeren Mitglieder wurden dann auf den Schultern getragen, während sie getanzt haben. ^^

 Und noch mehr Eisâ. ^^

 Die Sanshin-Spieler einer Gruppe. ^^

 Immer schön lächeln! ^___^

 Zum Beweis, dass die Japaner wirklich gerne kitschig sind, musste ich einfach diesen Herrn fotografieren. Er hat doch tatsächlich Hasenohren!!

 Und die Devise dieses Kindes lautet: Immer schön in den Haaren festkrallen, um nicht runterzufallen. ^^

 Ich weiß noch nicht, warum der Herr so einen Zipfel auf dem Kopf hat...

 Diese Tänzerinnen hatten wirklich schöne Yukata an. ^^

 Dieser Herr hat voller Begeisterung mitgetanzt. ^^

 Und hier unsere kleine Gruppe beim Eis-Essen: (von links nach rechts): Sebastian, Sebastian, Tanja, Matthias und ich. (Sarah hat fotografiert).

 Und dieses hübsche T-Shirt habe ich mir dort als Andenken gekauft. ^^

 Diesen kleinen Kuchen und das süße Geschenk habe ich noch von Shen (Taiwanesin) bekommen! ^^

Und diesen Kuchen und die Karte habe ich von Anna (Schwedin) bekommen. ^^

Der Tag war wirklich unglaublich toll und wenn man den Tänzern so zusieht, hat man gleich selber den Drang, mitzumachen. Von einem Japaner habe ich erfahren, dass ganz viele Japaner der Hauptinsel und andere Touristen nur für dieses Event nach Okinawa kommen. Er war ganz überrascht, als er gemerkt hat, dass ich den japanischen Programmplan lesen konnte. Aus diesem Grunde sind wir auch ins Gespräch gekommen und von ihm habe ich dann auch erfahren, dass eben alle Klubs von ganz Okinawa an diesem Tag zusammenkommen.
Ich habe mich wirklich gefreut, dass dieses Event an meinem Geburtstag stattfand, denn so hatte ich auf jeden Fall einen wirklich tollen Geburtstag! ^____^

In der darauffolgenden Woche am Donnerstag haben Matthias, Tanja und Sarah und ich noch einen Auslug zu den alten Schlossruinen in Kitanakagusuku gemacht. Leider war es an dem Tag sehr bewölkt und es gab auch einmal einen heftigen Regenschwall, der vom Himmel fiel, doch wir hatten Glück, dass es nicht die ganze Zeit geregnet hat. ^^
Mit dem Auto fuhren wir zu den Ruinen und sahen uns dort ein bisschen um. Die Ruinen sind nicht allzu groß und man kann hauptsächlich alte Mauern sehen, doch da die Ruinen auf einer Erhöhung liegen, hatten wir von dort eine sehr schöne Aussicht, auch wenn der graue Himmel das Landschaftsbild ein wenig trübte. Witzig war aber, dass eine Frau mit einem Auto auf einer Nebenstraße der Ruinen angefahren kam und uns Schirme bringen wollte, da es ja geregnet hatte. Wie lieb diese Japaner immer wieder sind! So etwas würde in Deutschland niemandem einfallen! ^^ Neben den Ruinen gibt es übrigens auch ein altes Hotel, welches aber schon lange leersteht. Man erzählt sich hier, dass es ein Gespensterhotel sei, weshalb Tanja und Sarah eigentlich mal einen Blick hineinwerfen wollten, doch da das Wetter nicht so gut war und wir nicht riskieren wollten, dass es nachher wieder in Strömen regnete, wenn wir reingingen, haben wir das den beiden lieber mal ausgeredet. ^^

 Das sind die Schlossruinen in Kitanakagusuku. ^^

 Ein Foto von uns allen vor der Schlossmauer. ^^

 Überall grünt es um die Schlossruinen herum und dazwischen. ^^

 Hier ein Eingang zum nächsten Bereich der Schlossruinen.

 Dadurch, dass es etwas geregnet hat, war es auf den Felsen leicht rutschig. 

 Das war untere anderem unsere Aussicht. Leider alles sehr grau. ^^"

 Sotetsu-Bäume findet man auch hier. ^^

 Ein Weg am Ende der Ruinen.

 Überall standen auch wieder Säulen, auf denen Namen oder Bezeichnungen standen.

 Das Meer mit einem sehr grauen Himmel. :(

 Diese Steine waren alle nummeriert, doch leider weiß ich nicht, wieso.

 Das ist eine heilige Stätte innerhalb der Ruinen.

 Hier konnte man auch Geld hinlegen als Opfergabe.

 Meine Kamera war leider etwas nass geworden und so hab ich nun ein paar Wasserflecken auf ein paar Fotos. XD Hier ist eine weitere heilige Stätte zu sehen.

 Und noch eine hübsche Säule, auf der der Name der Ruinen steht.

 Und noch einmal eine Aussicht auf das Meer - sofern man es denn erkennen kann. ^^"

Yeah! Dort hätte ich ruhig länger sitzen bleiben können. ^^

Der Ausflug zu den Ruinen war auf jeden Fall sehr schön, denn allein die Aussicht und die schöne Natur war es wert, dorthin zu fahren. Man könnte dort jedenfalls schön picknicken. ^^
Anschließend sind wir ins Einkaufszentrum von Nishihara gefahren, da Tanja und Sarah sich dort auch mal ein wenig umschauen wollten. Außerdem haben wir dort noch zu Mittag/Abend gegessen (es war bereits später Nachmittag). Später sind wir dann noch Karaoke singen gegangen, wozu wir Anna auch noch eingeladen haben, sodass wir zu fünft zur Karaoke-Bar gegangen sind. Dort haben wir dann insgesamt 2 Stunden gesungen. Es war sehr lustig und wir haben sogar ein Lied gesungen, was JEDER kannte: Last Christmas. Ja, ich habe geglaubt, ich würde davon ein Jahr verschont bleiben, aber anscheinend habe ich mich getäuscht. *lach* Ich glaube, wenn man dieses Lied außerhalb unseres Raumes gehört hat, dann haben sich die Leute auch gefragt, ob wir noch ganz richtig ticken. Ahahahaha! Aber wenigstens konnten wir dieses Lied alle zusammen singen. ^^“

 Anna (links) und Tanja (rechts) beim Karaoke. ^^

 Und nochmal ein schönes Bild von den beiden. ^^

 Und hier Matthias, Sarah und ich. ^^

 Matthias, ein richtiger Karaoke-Profi. ^^

 Hmmm, welches Lied nehme ich als nächstes...?

Sarah hat auch ihren Spaß. ^^

Es war ein schöner Tag und das Karaoke-Singen hat auch viel Spaß gemacht. ^^ Schade, dass man das so wenig in Deutschland machen kann.

Im nächsten Eintrag berichte ich dann über unseren Ausflug zu den Katsuren-Ruinen in der Stadt Uruma und zur Insel Hamahiga, die durch eine Brücke mit einer anderen Insel verbunden ist, die wiederum auf dieselbe Weise mit der großen Insel Okinawa verbunden ist. ^^

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