Der 03.08 fiel dieses
Jahr auf einen Sonntag und ich hatte großes Glück, denn genau an diesem Tag
fand in Naha, auf der kokusaidoori
das große Eisâ-Matsuri statt, zu dem alle Eisâ-Klubs von ganz Okinawa kamen, um
dort gemeinsam auf der großen Straße Vorführungen zu geben. Und ich Eisâ gerne
mag, bin ich an diesem Tag mit Matthias nach Naha gefahren, um uns dort mit
seinen beiden Freundinnen zu treffen und uns gemeinsam das Fest anzusehen.
Allerdings öffnete ich am Morgen erst einmal das kleine Geburtstagspäckchen,
welches meine Familie mir geschickt hatte. Über den Inhalt habe ich mich sehr
gefreut, denn neben den tollen Süßigkeiten gab es auch zwei schöne T-Shirts! An
dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an meine Familie!
^___^
Schließlich aber
fuhren Matthias und ich dann in unserem kleinen Auto nach Naha und trafen uns
dort mit Tanja und Sarah, die allerdings noch zwei Typen im Schlepptau hatten.
Matthias und ich waren erst ein bisschen skeptisch, da wir dachten, das wären
irgendwelche Typen, die ein bisschen in ihrem Urlaub flirten wollten.
Letztendlich stellte sich aber heraus, dass die beiden aus Hannover kommen und
in der gleichen Unterkunft wie Tanja und Sarah übernachten, und dass die beiden
eigentlich ganz in Ordnung waren. Ihre Namen? Sebastian und Sebastian. Leicht
zu merken. :)
Zu sechst liefen wir
schließlich die kokusaidoori ein
bisschen entlang und erwarteten gespannt den Anfang des Festes. Und als es
schließlich soweit war, haben sich alle versammelten Eisâ-Tänzer auf der großen
Straße aufgestellt und gemeinsam Musik gemacht und getrommelt. Das war wirklich
phänomenal, denn der Klang der vielen Trommeln entlang dieser riesigen Straße
hallte von überall wieder und verursachte einen Rhythmus, der einem durch Mark und
Bein ging. Nach dieser grandiosen Eröffnung, verteilten sich einzelne
Eisâ-Gruppen auf ungefähr 8 große Plätze entlang der großen Straße und führten
dort immer 6 Minuten lang etwas vor, bevor sie weiterzogen. Auf diese Weise
konnte man von 13 Uhr bis 18 Uhr entlang der Straße immer wieder Vorführungen
von ganz vielen unterschiedlichen Klubs sehen. Es war wirklich toll! Es gab
sowohl Klubs, die aus Kindern bestanden, als auch welche, die aus Jugendlichen
oder Erwachsenen bestanden. Es war insgesamt eine bunte Mischung und so konnte
man viele verschiedene Vorführungen erleben.
Am Nachmittag gingen
wir dann noch etwas essen und zum Abschluss gab es am Abend noch ein kakigoori.
Hier meine Geschenke aus der Heimat! Haribo-Marshmallows in Form von Orcas! *____* Wie toll!
Und die beiden neuen T-Shirts. ^^ Vielen Dank!!
Die einzelnen Klubs haben alle ihre eigene Kleidung und daher konnte man ganz viele verschiedene Kleidungen sehen. Hier welche mit der Farbe Gelb. ^^
Das sind die großen Trommeln, die beim Eisâ verwendet werden. ^^ Im Hintergrund sieht man übrigens ein McDonalds. Es gibt sie wirklich hier! ;)
Dieser kleine Bursche wusste gar nicht so recht, wie ihm geschah und was er machen sollte. ^^"
Und hier eine Gruppe von Kindern, die Eisâ getanzt haben. ^^
Die konnte es aber schon richtig gut! ^^
Hier sieht man Frauen, die zu der Musik getanzt haben. ^^
Vorbereitungen für den Auftritt werden hier getroffen. ^^
Hier war wohl jemand ganz schrecklich müde. ^^
Und nochmal die großen Trommeln. ^^
Und noch eine Gruppe von Kindern. ^^
Der war richtig niedlich! ^^
Auf Okinawa setzen sich die Leute in der ersten Reihe auch oft hin, damit die Leute dahinter noch gut sehen können. Soetwas macht in Deutschland auf kaum jemand, oder?
Manche Gruppen bestanden auch aus Erwachsenen und Kindern.
Süß, oder? ^^
Heiya! ^^
Diese Frau tanzte mit ihrem Kind auf dem Arm. ^^
Und so sah es dann auf der Straße aus. Überall Eisâ-Tänzer und an den Seiten viele Zuschauer. ^^
Besonders die kleinen Gästen sahen den Vorführungen immer mit großen Augen zu.
Und hier der okinawanische Kleidungsstil bei der Hitze: Einfach ein Handtuch über den Kopf legen und einen Hut darauf. ^^
In großen Autos wurden dann auch Maskottchen präsentiert. Anscheinend von den Firmen, die dieses Event mitsponsern.
Keine Ahnung, was dieses Maskottchen darstellen soll. ^^"
Dieses Maskottchen kenne ich auch nicht.
Hier das Maskottchen der Karaoke-Bar "Manekineko". Manekineko sind die Winkekatzen, weshalb das Maskottchen auch eine Katze ist. ^^
Ein Mädchen wollte unbedingt ein Maskottchen berühren. ^^
Auch die junge Generation passt sich dem okinawanischen Kleidungsstil sehr früh an. ^^
Und noch mehr junge Zuschauer. ^^
Einer der Tänzer, die zu der Musik tanze und pfeifen. ^^
Und nochmal ein paar Kinder aus einer Eisâ-Gruppe.
Sie schaut auch ganz gespannt zu. ^^
Der Kleine war auch schon richtig gut!
Und diese Gruppe hatte besonders viel Spaß und hat alle mit ihrem Tanz angesteckt. ^^
Es hat richtig Spaß gemacht, denen zuzuschauen.
Hier ein Video von den fröhlichen Tänzern. ^^
Die jüngeren Mitglieder wurden dann auf den Schultern getragen, während sie getanzt haben. ^^
Und noch mehr Eisâ. ^^
Die Sanshin-Spieler einer Gruppe. ^^
Immer schön lächeln! ^___^
Zum Beweis, dass die Japaner wirklich gerne kitschig sind, musste ich einfach diesen Herrn fotografieren. Er hat doch tatsächlich Hasenohren!!
Und die Devise dieses Kindes lautet: Immer schön in den Haaren festkrallen, um nicht runterzufallen. ^^
Ich weiß noch nicht, warum der Herr so einen Zipfel auf dem Kopf hat...
Diese Tänzerinnen hatten wirklich schöne Yukata an. ^^
Dieser Herr hat voller Begeisterung mitgetanzt. ^^
Und hier unsere kleine Gruppe beim Eis-Essen: (von links nach rechts): Sebastian, Sebastian, Tanja, Matthias und ich. (Sarah hat fotografiert).
Und dieses hübsche T-Shirt habe ich mir dort als Andenken gekauft. ^^
Diesen kleinen Kuchen und das süße Geschenk habe ich noch von Shen (Taiwanesin) bekommen! ^^
Und diesen Kuchen und die Karte habe ich von Anna (Schwedin) bekommen. ^^
Der Tag war wirklich
unglaublich toll und wenn man den Tänzern so zusieht, hat man gleich selber den
Drang, mitzumachen. Von einem Japaner habe ich erfahren, dass ganz viele
Japaner der Hauptinsel und andere Touristen nur für dieses Event nach Okinawa
kommen. Er war ganz überrascht, als er gemerkt hat, dass ich den japanischen
Programmplan lesen konnte. Aus diesem Grunde sind wir auch ins Gespräch
gekommen und von ihm habe ich dann auch erfahren, dass eben alle Klubs von ganz
Okinawa an diesem Tag zusammenkommen.
Ich habe mich wirklich
gefreut, dass dieses Event an meinem Geburtstag stattfand, denn so hatte ich
auf jeden Fall einen wirklich tollen Geburtstag! ^____^
In der darauffolgenden
Woche am Donnerstag haben Matthias, Tanja und Sarah und ich noch einen Auslug
zu den alten Schlossruinen in Kitanakagusuku gemacht. Leider war es an dem Tag
sehr bewölkt und es gab auch einmal einen heftigen Regenschwall, der vom Himmel
fiel, doch wir hatten Glück, dass es nicht die ganze Zeit geregnet hat. ^^
Mit dem Auto fuhren
wir zu den Ruinen und sahen uns dort ein bisschen um. Die Ruinen sind nicht
allzu groß und man kann hauptsächlich alte Mauern sehen, doch da die Ruinen auf
einer Erhöhung liegen, hatten wir von dort eine sehr schöne Aussicht, auch wenn
der graue Himmel das Landschaftsbild ein wenig trübte. Witzig war aber, dass
eine Frau mit einem Auto auf einer Nebenstraße der Ruinen angefahren kam und
uns Schirme bringen wollte, da es ja geregnet hatte. Wie lieb diese Japaner
immer wieder sind! So etwas würde in Deutschland niemandem einfallen! ^^ Neben
den Ruinen gibt es übrigens auch ein altes Hotel, welches aber schon lange leersteht.
Man erzählt sich hier, dass es ein Gespensterhotel sei, weshalb Tanja und Sarah
eigentlich mal einen Blick hineinwerfen wollten, doch da das Wetter nicht so
gut war und wir nicht riskieren wollten, dass es nachher wieder in Strömen
regnete, wenn wir reingingen, haben wir das den beiden lieber mal ausgeredet.
^^
Das sind die Schlossruinen in Kitanakagusuku. ^^
Ein Foto von uns allen vor der Schlossmauer. ^^
Überall grünt es um die Schlossruinen herum und dazwischen. ^^
Hier ein Eingang zum nächsten Bereich der Schlossruinen.
Dadurch, dass es etwas geregnet hat, war es auf den Felsen leicht rutschig.
Das war untere anderem unsere Aussicht. Leider alles sehr grau. ^^"
Sotetsu-Bäume findet man auch hier. ^^
Ein Weg am Ende der Ruinen.
Überall standen auch wieder Säulen, auf denen Namen oder Bezeichnungen standen.
Das Meer mit einem sehr grauen Himmel. :(
Diese Steine waren alle nummeriert, doch leider weiß ich nicht, wieso.
Das ist eine heilige Stätte innerhalb der Ruinen.
Hier konnte man auch Geld hinlegen als Opfergabe.
Meine Kamera war leider etwas nass geworden und so hab ich nun ein paar Wasserflecken auf ein paar Fotos. XD Hier ist eine weitere heilige Stätte zu sehen.
Und noch eine hübsche Säule, auf der der Name der Ruinen steht.
Und noch einmal eine Aussicht auf das Meer - sofern man es denn erkennen kann. ^^"
Yeah! Dort hätte ich ruhig länger sitzen bleiben können. ^^
Der Ausflug zu den
Ruinen war auf jeden Fall sehr schön, denn allein die Aussicht und die schöne
Natur war es wert, dorthin zu fahren. Man könnte dort jedenfalls schön
picknicken. ^^
Anschließend sind wir
ins Einkaufszentrum von Nishihara gefahren, da Tanja und Sarah sich dort auch
mal ein wenig umschauen wollten. Außerdem haben wir dort noch zu Mittag/Abend
gegessen (es war bereits später Nachmittag). Später sind wir dann noch Karaoke
singen gegangen, wozu wir Anna auch noch eingeladen haben, sodass wir zu fünft
zur Karaoke-Bar gegangen sind. Dort haben wir dann insgesamt 2 Stunden
gesungen. Es war sehr lustig und wir haben sogar ein Lied gesungen, was JEDER
kannte: Last Christmas. Ja, ich habe geglaubt, ich würde davon ein Jahr
verschont bleiben, aber anscheinend habe ich mich getäuscht. *lach* Ich glaube,
wenn man dieses Lied außerhalb unseres Raumes gehört hat, dann haben sich die
Leute auch gefragt, ob wir noch ganz richtig ticken. Ahahahaha! Aber wenigstens
konnten wir dieses Lied alle zusammen singen. ^^“
Anna (links) und Tanja (rechts) beim Karaoke. ^^
Und nochmal ein schönes Bild von den beiden. ^^
Und hier Matthias, Sarah und ich. ^^
Matthias, ein richtiger Karaoke-Profi. ^^
Hmmm, welches Lied nehme ich als nächstes...?
Sarah hat auch ihren Spaß. ^^
Es war ein schöner Tag
und das Karaoke-Singen hat auch viel Spaß gemacht. ^^ Schade, dass man das so
wenig in Deutschland machen kann.
Im nächsten Eintrag
berichte ich dann über unseren Ausflug zu den Katsuren-Ruinen in der Stadt
Uruma und zur Insel Hamahiga, die durch eine Brücke mit einer anderen Insel
verbunden ist, die wiederum auf dieselbe Weise mit der großen Insel Okinawa
verbunden ist. ^^
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