Samstag, 1. März 2014

Tokyo-Tagebuch

In diesem Eintrag möchte ich euch nun mein “kleines” Reisetagebuch, welches über meine Abenteuer in der großen Stadt Tokyo berichtet, präsentieren. ^^


Dienstag, 18.02.2014 : Ankunft

Am Dienstagmorgen begann unsere große Reise in die Weltstadt Tokyo. Um halb neun wurden wir von Natsumi am International House mit dem Auto abgeholt und zum Flughafen von Naha gebracht. Dort mussten wir dann mit einem Bus zu einem speziellen Gate fahren, da unsere Maschine von dort starten sollte. Wir hatten uns für die Fluggesellschaft „Vanilla Air“ entschieden. Noch nie gehört? Macht nichts, ich zuvor auch nicht. :) Es ist eine kleine japanische Gesellschaft, die nur innerhalb Asiens kleinere Strecken fliegt. Und mit dieser Airline sind wir dann von Naha bis nach Narita geflogen. Der Flug war eigentlich sehr angenehm und auch das Einchecken vorher war überhaupt kein Problem. Im Flugzeug wurden zwar Getränke angeboten, aber da in einem Heftchen Preise für die Getränke standen, waren wir uns nicht so sicher, ob man die Getränke nicht bezahlen musste, weshalb wir nichts genommen haben. Sollten die Getränke wirklich Geld kosten, wäre das wirklich ein ganz klarer Abzug an Punkten für die Fluggesellschaft, aber da wir ja nur knapp über zwei Stunden in der Luft waren und wir sowieso nichts trinken wollten, war es noch annehmbar. Der Flug an sich war aber gut und wir sind sicher und sanft in Narita gelandet. Danach mussten wir uns unserer ersten Herausforderung in Tokyo stellen: Bahntickets kaufen und mit der Bahn fahren! Das System ist anders als in Deutschland und wir mussten uns ein wenig durchkämpfen, doch wenn man das System einmal verstanden hat, ist es wirklich simpel. Man zieht ein Ticket am Automaten (darüber hängen immer Schilder auf denen die einzelnen Preise ausgeschildert sind) und dann geht man durch einen Durchgang, bei dem man das Ticket vorher reinstecken muss. Ähnlich wie in einem Attraktionspark: Man muss die Eintrittskarte am Anfang an einem Durchgang in die Maschine stecken, damit man passieren kann, weil meistens irgendetwas sonst den Weg versperrt. So ist das hier auch, nur dass die Fahrkarte komplett eingezogen wird und sobald man durchgegangen ist, kommt sie am Ende wieder gelocht raus, sodass sie entwertet ist. Und sobald man die Strecke gefahren ist, für die man bezahlt hat, geht man erneut durch so einen Durchgang und die Maschine überprüft das Ticket, ob es gültig ist. Wenn ja, darf man passieren und die Maschine behält das Ticket. Wenn nicht… nun, dann werden seitlich Schranken ausgefahren und man kann nicht durchgehen.

 Das ist das Gate für "Vanilla Air" im Flughafen von Naha. :)

Und hier unser Flugticket! ^o^

 Und das ist unser Flugzeug, zu dem wir laufen mussten. ^^

 Ein Ausblick aus dem Fenster. Das andere Flugzeug ist von der Firma "Peach". Ebenfalls eine relativ günstige Airline, die innerhalb Asiens fliegt.

 Und hier waren wir in der Luft! Von meinem Platz aus konnte ich gut den Flügel des Flugzeugs sehen. :)

 Strahlendblauer Himmel und weiße Wattewölkchen. ^^

 So sehen die Züge in Tokyo von innen aus. Die Sitze sind seitlich angeordnet und überall gibt es Handgriffe an Stangen, sodass man sich festhalten kann, wenn man steht.

 Und das sind die Ticketautomaten.

 Ein Ticket im Wert von 170 Yen, mit welchem wir von der Station "Mita" nach "Meguro" gefahren sind. ^^

 Oftmals gibt es bei den U-Bahn-Stationen solche Schranken, die sich dann öffnen, wenn der Zug steht. Das ist sehr praktisch, denn so kann niemand auf die Schienen fallen. :)

 Und das ist unsere Station, an der wir immer ein- und ausgestiegen sind: Musashi-Koyama!

 Das ist der Platz vor der Station.

 Dies sind die Schranken, durch die man gehen muss, um sein Ticket zu entwerten.

 Hier ein Ticketautomat noch einmal von Nahem. ^^

Das ist der Bahnplan von Tokyo. Also, ist doch ganz übersichtlich, oder? ;)

Jedenfalls haben wir uns erstmal durch das Bahnsystem gekämpft, aber letztendlich saßen wir in den richtigen Zügen. Danach galt es, den Weg von der Station bis zu unserem Haus zu finden. Anstatt in einem Hotel zu übernachten, haben wir im Internet nach Privatwohnungen Ausschau gehalten, die man mieten kann. So eine haben wir gefunden und diese lag nun in Shinagawa. Von der Station aus muss man ungefähr 10 Minuten zu Fuß laufen, dann ist man bereits am Haus. Allerdings liegt es ziemlich versteckt; um genau zu sein, in einer Wohngegend, die allerdings sehr süß und vor allem ruhig ist. Dank 23 Seiten Informationsmaterial (Wegweiser, Umgebung, Internetzugang), welches der Vermieter uns bereits geschickt hatte, fanden wir das Haus aber ohne Probleme. Dort angekommen, ruhten wir uns ein wenig aus, bevor wir die Gegend ein wenig erkundeten und uns etwas zum Abendessen suchten. Gleich neben der Station (die übrigens „Musashi-koyama“ heißt) gibt es eine Einkaufsmeile, auf der es sowohl Restaurants, als auch Supermärkte, Drogeriemärkte, Spielhallen und kleine Souvenirgeschäfte gibt. Es gibt dort eigentlich alles, was man braucht. Wir entschieden uns dann dazu, in einen Tempura-Laden zu gehen (Tempura=frittiertes/r Gemüse/Fisch/Fleisch etc.).
Und damit ging unser erster Tag in der großen Stadt Tokyo dann auch zu Ende. Wir richteten uns nach dem Abendessen noch ein wenig gemütlich ein und bereiteten uns dann auf den nächsten Tag vor, für den wir bereits etwas geplant hatten. Allerdings mussten wir feststellen, dass es momentan hier in Tokyo wirklich kalt ist! Abends war es wirklich ziemlich kalt und wir haben schnell die Heizung angemacht. Vereinzelt sieht man auch noch ein paar schmelzende Schneehäufchen. Die letzten Schneestürme haben die Leute in Tokyo wirklich überrascht, denn sie sind solch kalte Temperaturen auch eigentlich nicht gewöhnt. Laut einer Kommilitonin von mir kaufen die Leute hier seit einigen Tagen die Supermärkte leer, als würde wegen des Schnees bald die Welt untergehen! Die scheinen hier wirklich ein wenig am Rad zu drehen, nur weil es einmal so viel Schnee gab. ^^ Die Japaner sind schon ein lustiges Völkchen, das muss man ihnen lassen.

 Das war unsere Unterkunft. Links sieht man den Eingang. ^^

 Hier der Eingang einmal deutlicher.

 Das ist das Eingangsschild, auf dem der Name des Vermieters steht. Das kleine Windrad ist süß, oder? ^^

 Das ist eine der Straßen, die wir immer von der Station bis zur Unterkunft gelaufen sind.

 Dieses gelbe Auto stand fast immer an dieser Ecke und wies uns den Weg. Einmal war es nicht da, weshalb wir schon dachten, wir wären irgendwo falsch abgebogen. Ahahaha...

 Diese vielen Kraniche hingen an einem der Häuser auf dem Weg zur Bahnstation. Ob es wohl genau 1.000 sind? (Anmerkung: 1.000 gefaltete Kraniche sollen angeblich Glück bringen)

 Hier sieht man die Kraniche mit einer Buddha-Statue.

 Das war unser Schlafraum mit zwei Futons. :)

 Und hier der Aufenthaltsraum.

 Dies war die Küche, die wir ebenfalls nutzen konnten.

 Das ist die große Einkaufsstraße namens "Palm" gegenüber der Bahnstation.

Und in einem der Restaurants auf dieser Straße haben wir dann zu Abend gegessen: Es gab ein Tempura-don! (don=Schüssel mit Reis). ^^


Mittwoch, 19.02.2014: Oshiage (Sky Tree)

Mittwoch machten wir uns dann auf den Weg um zum Sky Tree nach Oshiage zu fahren. Der Sky Tree ist eine beliebte Attraktion unter den Touristen, da man von dort oben eine echt schöne Sicht hat. Er ist 634 Meter hoch und dient als Fernseh- und Rundfunkturm der Stadt Tokyo. Die Eröffnung war am 22.05.2012. So lange gibt es ihn also noch gar nicht. ^^
Mit der Bahn sind wir dann problemlos nach Oshiage gefahren und da die Bahnstation direkt am Sky Tree liegt, brauchten wir nur gar nicht weit laufen. Der Sky Tree ist übrigens umgeben von einem riesigen Kaufhaus, in dem man sich sehr leicht verläuft und in dem es einfach alles zu kaufen gibt. Für die Feinschmecker gibt es in der 2.Etage Süßigkeiten ohne Ende, während man auf der 3.Etage gut Kleidung kaufen kaufen. Die 5. und 6.Ebene ist den Restaurants vorenthalten und auf der 4.Etage kann man jeglichen Krimskrams kaufen. Von dieser Etage aus kann man auch zum Eingang des Sky Tree wechseln. 

 Am Morgen holten wir uns aber erstmal ein warmes Getränk um uns etwas aufzuwärmen. :)

 Dies ist eines der unteren Stockwerke des riesigen Gebäudekomplexes rund um den Sky Tree.

 Ein Plan, auf dem man die verschiedenen Ebenen des Gebäudekomplexes sehen konnte.

Hier ein schönes Werbeschild für den Sky Tree. ^^

Nachdem wir uns also durch das Labyrinth des Kaufhauses geschlagen hatten, begaben wir uns zum Sky Tree, um dort Eintrittskarten zu kaufen. Wir hatten auch sehr viel Glück, da nicht so viele Leute dort waren. Deshalb konnten wir auch sogleich nach oben fahren. Der Fahrstuhl fährt einen auf 350 Meter Höhe. Und das mit einer Geschwindigkeit von 600m/Minute!!! Ich weiß leider nicht, von welcher Höhe wir aus gestartet sind, aber wir haben 10 Sekunden gebraucht, um auf 350m Höhe zu gelangen. Das war rasant! ^^ Von dieser ersten Ebene des Sky Tree hat man eine wundervolle Aussicht auf die Stadt Tokyo und natürlich haben wir eine Menge Bilder geschossen. Danach haben wir uns noch ein zweites Ticket geholt, da wir auch auf die zweite Ebene (450m) fahren wollten (wenn wir schon einmal da waren, wollten wir auch alles mitnehmen). Dies kostete leider extra, aber man kommt so schnell vermutlich nicht mehr hin. Mit dem Fahrstuhl ging es dann noch höher. Die Aussicht war jedoch nahezu identisch, weshalb ich das persönlich kein zweites Mal machen würde und jedem raten würde, nur bis zur ersten Eben zu fahren. 

 Vor dem Eingang zum Sky Tree gab es eine kleines Eisfläche, auf der man Schlittschuh laufen konnte.

 Auf den Plakaten für die Eisbahn waren überall diese niedlichen Katzen zu sehen. Süß, oder? ^^

 Und hier der Eingang zum Sky Tree.

 So sieht der Sky Tree von unten aus! Er ist riiiiiesig!

 Das ist die Aussicht von der ersten Plattform aus. Wo man auch hinsieht, überall sieht man nur große, graue Gebäude. :)

 Hier sieht man noch einen Fluß, der durch die Großstadt fließt.

 Auf diesem Bild sieht man gut die Hochhäuser, die alle anderen Gebäude weit überragen.

 Noch einmal große Gebäude...

 Wuhuuu, blauer Himmel über Tokyo! Dennoch war es ein wenig nebelig, weshalb wir den Fuji-san leider nicht sehen konnten.

 Hier sieht man den Tokyo Tower!

 Und das bin ich, auf der zweiten Plattform. Hinter mir der Ausblick auf Tokyo. ^^

 Das ist der Ausblick von der zweiten Plattform aus.

 Hier wurden verschiedene Kunstwerke ausgestellt, die den Sky Tree darstellen.

 Das war ein "Guckloch" im Boden, von dem man direkt nach unten schauen konnte. ^^

Nachdem wir die schöne Aussicht genossen hatten, begaben wir uns dann auch wieder nach unten, wo uns dann ganz viele Souvenir-Shops erwarteten. Natürlich haben wir auch das ein oder andere Teil gekauft, immerhin muss man ja eine kleine Erinnerung haben. Außerdem wurden wir in einem Souvenirladen von Oberstufenschülern angesprochen. Als Irene gerade ihre Sachen bezahlen wollte, sprach mich ein Oberstufenschüler auf gebrochenem Englisch an und fragte, ob wir beide (Irene und ich) nicht ein Foto mit den Jungs zusammen machen wollten. Sehr süß, da er wirklich Schwierigkeiten hatte, auf Englisch zu sprechen. Noch süßer war es, als ich den Jungs auf Japanisch geantwortet habe, denn da waren sie so überrascht, dass sie sich kaum mehr beruhigen konnten. Natürlich wurde ich dann sofort ausgequetscht, wieso ich denn so gut Japanisch sprechen könnte. Als ich dann erzählte, dass ich das in Deutschland studiert habe und nun auf Okinawa ein Auslandsjahr absolviere, hat mir ein Junge ganz stolz gesagt, dass er von Okinawa käme. War wirklich sehr lustig! Wir haben dann auch ein hübsches Bild mit denen zusammen gemacht und sie haben sich gleich danach erkundigt, was „Arigatou“ (Danke) auf Deutsch hieße, um sich danach auch auf Deutsch bei uns zu bedanken. Als sie dann gegangen waren, hörte man nur noch Triumphrufe wie „Yatta!“ (Wir haben’s geschafft!). *lach* Ja, ja, als Ausländer ist man schon eine Attraktion. ^^“
Danach sind wir dann erstmal etwas essen gegangen und es gab ein leckeres Okonomiyaki! In dem Restaurant wurde das Okonomiyaki fertig gemacht und dann auf Hitzeplatten, die in die Tische eingebaut sind, platziert, sodass es warm bleibt und man immer ein Stück abstecken kann, um es zu essen. Eine wirklich tolle Idee! Das Okonomiyaki war auch sehr lecker! :) 

 Das war einer der vielen Shops im Sky Tree. Hier haben wir auch das Foto mit den Oberstufenschülern gemacht. :)

 So sah es dann in einem der Shops aus.

 Überall in ganz Japan scheint es diese kleinen Automaten mit Anhängern und Spielzeug zu geben. ^^

 Das war das Restaurant von innen, in dem wir gegessen haben.

 Hier unser Okonomiyaki auf der heißen Platte in der Mitte. Mit dem kleinen "Spachtel" haben wir dann immer Stücke davon abgetrennt und sie auf den kleinen Teller vor uns gelegt, um sie dann zu essen. So wurde der Rest des Okonomiyaki währenddessen nicht kalt. ^^

 Und das ist das Restaurant von außen.

Nach dem Mittagessen sind wir noch ein wenig herumgewandert und haben uns ein paar Läden angeschaut, bevor wir dann aber gegen Abend wieder nach Hause fahren wollten. Dazu mussten wir allerdings wieder die richtige Bahnstation finden (es gibt zwei, da dort verschiedene Bahnlinien fahren). Das war gar nicht so einfach, denn das Kaufhaus ist wirklich groß und man kann sich sehr leicht verlaufen. Nachdem wir aber gefühlte drei Male durch das gesamte Kaufhaus gerannt waren, haben wir auch endlich die Bahnstation gefunden und wir konnten uns wieder auf den Heimweg machen.
Der Sky Tree ist wirklich schön und es lohnt sich, dort einmal hinzufahren. Vor allem abends ist er toll, da er in verschiedenen Farben beleuchtet wird. Außerdem hat man eine wundervolle Aussicht auf Tokyo! ^^

Auf der zweiten Ebene gab es ganz viele Stände mit Süßigkeiten und anderen Leckereien! Da wird man ganz schnell schwach, denn alles sieht soooo lecker aus! ^^

 Diese Katze war das Maskottchen eines Süßigkeitenstandes. ^^

 Das ist der Gebäudekompley "Solamachi", der rund um den Sky Tree steht. In diesem befinden sich alle möglichen Shoppinggeschäfte.

 Das ist der Sky Tree bei Nacht. ^^

 Und so sieht die Umgebung um den Sky Tree herum aus. ^^

 Diese Klarsichtfolie habe ich mir als Andenken mitgenommen: Der Sky Tree und ganz viele Pikachus! ^^

 In diesem Tüchlein waren kleine Gebäckküchlein. Das habe ich bei dem Süßigkeitenstand mit dem Katzenmaskottchen gekauft. ^^

 Eine kostenlose Zeitschrift zum Mitnehmen. Der Typ auf dem Titelbild ist Miura Haruma, einer meiner Lieblingsschauspieler. ^^

 Auf diesem Tütchen und dem Prospekt sieht man die Maskottchen des Sky Tree. Nicht gerade hübsch, meiner Meinung nach. ^^"

 Und noch ein Andenken: Ein Pikachu-Anhänger! Pikachu sieht hier in einem Onsen (heiße Quelle) und hat ein kleines Handtuch auf dem Kopf. ^^


Donnerstag, 20.02.2014: Tokyo Tower, Shiodome, Ginza, Shibuya

Am Donnerstag gab es dann die Wiedervereinigung von uns Japanisch-Studenten aus Düsseldorf! Denn Irene und ich haben uns am Morgen mit Evelyn (sie studiert momentan in Tokyo) und Diana (sie studiert momentan in Chiba) getroffen! Es war unglaublich toll, die beiden einmal wiederzusehen und das auch noch in Tokyo! Vor etwas mehr als einem halben Jahr haben wir noch in Düsseldorf zusammen gesessen und gesagt: „Bald sehen wir uns wieder, aber dann nicht in Düsseldorf an der Uni, sondern in Japan!“. Das klang alles noch so weit entfernt, doch nun war es endlich soweit und wir alle haben uns in Tokyo wiedergetroffen! Es war richtig toll die beiden wiederzusehen! :)
Gemeinsam sind wir dann erstmal zum Campus der Keio-Universität gegangen, da Evelyn uns ihren Campus zeigen wollte, der wirklich schön ist. Gänzlich anders als der in Okinawa, aber er war dennoch schön. Es gab einige schöne Gebäude und man hat die Statur von Fukuzawa Yukichi gesehen, dem Gründer der Keio-Universität.

 Einer der Eingänge zur Keio-Universität, an der Evelyn studiert.

 Ein hübscher Eingang zu irgendeinem Gebäude der Uni.

 Diese Büste stellt Fukuzawa Yukichi dar, der Gründer der Keio-Universität.

 Ein anderes Gebäude der Uni, welches auch eine Terrasse hat, auf die wir gegangen sind.

 Von eben dieser Terrasse hat man diesen wunderschönen Ausblick auf den Tokyo Tower. ^^

 Und hier die Wiedervereinigung der MoJa-Studenten (MoJa=Modernes Japan): (von rechts nach links) Evelyn, Diana, Irene und ich. ^o^

 Diese Straße führt zum Tokyo Tower. Wir nähern uns allmählich. ^^

Danach sind wir durch eine kleine Parkanlage Richtung Tokyo Tower gegangen, den wir auch bereits von einem Balkon der Uni aus sehen konnten. Außerdem kann man ihn auch schon auf der großen Straße sehen, die wir entlang gelaufen sind. Der Tokyo Tower ist ebenso riesig wie der Sky Tree und von außen sieht er wirklich hübsch aus, da er ja in weiß und knallrot gestrichen ist. Der Eintritt ist sogar billiger als im Sky Tree (Tokyo Tower: 820 Yen; Sky Tree: 2.000 Yen (1.Ebene) und 1.000 Yen (2.Ebene)). Die Aussicht vom Tokyo Tower ist ebenfalls sehr schön. Er ist nicht ganz so hoch, wie der Sky Tree, sodass man nicht ganz so weit sehen kann, doch dafür kann man die Gebäude besser erkennen. Auch beim Tokyo Tower kann man übrigens eine weitere Ebene nach oben gehen (dies kostet auch wieder), doch da wir dies ja bereits beim Sky Tree getan hatten, wollten wir dort nicht noch einmal zahlen, da wir ja nun bereits genügend gesehen hatten und die Aussicht größtenteils sowieso gleich ist. Aber auch hier wurden ein paar Souvenirs gekauft und wir haben ein hübsches Gruppenfoto gemacht. :) 

 Hier der kleine Park, durch den wir gegangen sind.

 Ein schönes Foto vom Tokyo Tower von einer freien Fläche hinter dem Park aus fotografiert. ^^

 Dieser Tempel stand ganz in der Nähe, aber leider verdecken die Bäume ihn. ^^"

 Das ist der Tokyo von unten, wenn man davor steht. ^^

 Dies ist die Aussicht vom Tokyo Tower aus auf die Stadt. Nicht so hoch wie der Sky Tree, aber dafür sieht man hier alles ein wenig deutlicher. ^^

 Hier die Eintritskarte zum Tokyo Tower mit einem Stempel. ^^

 Noch ein schönes Foto von der Stadt. ^^

 Hier konnte man solche kleinen Täfelchen kaufen und etwas darauf schreiben, um sie danach aufzuhängen. ^^

 Im Hintergrund kann man den Hafen von Tokyo erahnen. ^^

 Diese glitzernde pinke Version des Tokyo Towers konnte man für viiiiel Geld erwerben. ^^

Das Bild ist von einem "Guckloch" im Boden aus entstanden. ^^ So sieht der Tokyo Tower als von oben aus.

 Hier ein Schild mit Blindenschrift. Ob der Berg da oben für den Fuji-san stehen soll?

 Ein Kunstwerk an der Wand. 

 Eine hübsche Grundfläche mit dem Schriftzug "Ganbare! NIPPON" (es ist schwer, das zu übersetzen, da das Wort "ganbaru" viele Übersetzungsmöglichkeiten hat. Hier würde ich vielleicht als Übersetzung folgendes vorschlagen: "Gib nicht auf, Japan!". Ich denke, es soll auf die Ereignisse von 2011 anspielen, daher würde ich es einfach mal so übersetzen. Normalerweise bedeutet "ganbare" jedoch soetwas wie: "Streng dich an!" "Gib dein Bestes!")

 Ein großer Plüsch-Tokyo-Tower! ^o^

 Hier sieht man Bilder vom Tokyo Tower aus früheren Jahrzehnten mit alten Autos. ^^

 Diese Bilder zeigen die Entstsehung des Tokyo Towers. ^^

 Das sind die beiden Maskottchen des Tokyo Towers.

Nach dem Tokyo Tower ging es dann zu einem Tempel namens Zôjô-ji (増上寺), welcher im Shiba-Park liegt. Auf dem Gelände des Tempels standen auch Pflaumenbäume, sodass wir uns die Pflaumenblüten anschauen konnten, die nun überall in Tokyo blühen. Außerdem konnten wir ganz viele hübsche Fotos von den verschiedenen Statuen und Anlagen dort machen. Wir haben auch ganz viele jizô-Statuen (地蔵) gesehen, die entlang der Tempelanlage standen. Jizô ist der Schutzgott der Kinder und die ganzen Figuren stehen für verstorbene oder abgetriebene Kinder. Eigentlich sind sie hübsch anzusehen, aber wenn man weiß, welche Bedeutung sie haben, dann ist es schon sehr traurig, so viele Statuen an einem Ort zu sehen.

 Dieser Weg führte zum Tokyo Tower. Wir sind ihn nach dem Besuch wieder entlang hinunter gegangen. ^^

 Das ist eine kleine Brücke, die in den kleinen Park führt. ^^

 Dieser Weg führt am Park entlang. ^^

 Und so sah der Park von innen aus. Er war wirklich nur ganz klein und recht kahl, da momentan nicht so viel blühte. ^^"

 Dieser Durchgang gehört noch nicht zum Tempel, glaube ich. Bin mir da nicht so sicher, aber er sieht schön aus. ^^

 Das ist der Eingang zum Tempel. Er war leider so groß, dass er nicht ganz auf das Foto gepasst hat. ^^"

 Eine Figur, die man im Innenhof des Tempels sah.

 Und was würde einer meiner Professoren zu diesem Bild sagen? "Japan - zwischen Tradition und Moderne!" Aber sei's wie es ist, es ist dennoch ein hübsches Bild. ^^

 Eine große Glocke. ^^ Leider sind die Bäume momentan ganz kahl, weshalb es ein wenig trist wirkt.

 Und hier sieht man Pflaumenblüten! Sind sie nicht hübsch? ^^

 Und nochmal Pflaumenblüten! ^^

 Und hier der Tempel.

 Das sind die Nebengebäude des Tempels. ^^

 An diesen Ständern hängt man sogenannte omikuji auf. Dies sind kleine Orakelzettelchen. Nachdem man sie gelesen hat, hängt man sie eigentlich dort auf. ^^

 Hinter diesem Durchgang stehen ganz viele jizô. Dies sind keline Figuren, die für verstorbene oder abgetriebene Kinder stehen.

 Eigentlich sind sie ja unglaublich niedlich, aber es ist schon traurig, so viele zu sehen, wenn man weiß, welchen Zweck sie erfüllen.

 Dies ist eine Gebetstätte, in der man für die Kinder beten kann.

Hier kann man sich mit heiligem Wasser die Hände und den Mund waschen, bevor man betet.

Den Tempel hinter uns lassen, begaben wir uns auf den Weg zu einem fantastischen Laden, der sowohl Kinder, als wohl auch viele Erwachsene anzieht: Das Pokémon-Center! Voller Vorfreude betraten wir diesen Laden, in dem es einfach ALLES von Pokémon zu kaufen gibt! Man wurde auch gleich mit der altbekannten Pokémon-Musik begrüßt und überall sah man Plüschpokémon und weiteren Pokémon-Artikeln. Es ist wirklich der Wahnsinn und ein Paradies für jeden Pokémon-Liebhaber, sowie ich! ^^ Natürlich sind die Sachen teilweise richtig teuer, weshalb wir alle doch ganz schön große Augen gemacht haben, als eine Frau ganze drei Körbe mit Plüschtieren und anderem Kram gekauft hat! Das muss ein Vermögen gewesen sein! Da war mein Einkauf wirklich harmlos! ;) Das Pokémon-Center war auf jeden Fall einen Besuch wert, denn es war wirklich lustig zu sehen, was es nicht alles davon gibt. Vor allem ist es auch erstaunlich zu sehen, dass sich Pokémon nach all den Jahren immer noch solcher Beliebtheit erfreut. ^^

 Dieses Tor steht mitten auf der Straße und die Autos fahren hindurch. Das ist echt cool, oder? ^^

 Und hier eines der Fenster des Pokémon-Centers, auf dem die beiden neuen legendären Pokémon abgebildet sind: Xerneas und Yveltal ^^

 Und hier der Eingang zum Pokémon-Center! ^o^

 Es gab gaaaaanz viele Plüschtiere zu kaufen! *___*

Nach dem Pokémon-Center ging es weiter Richtung Shiodome, einem Stadtviertel, in dem es ganz viele Hochhäuser gibt. Diese Hochhäuser sind auch ausnahmsweise einmal nicht so hässlich. Vor allem ist es toll, dass eine erhöhte Straße für Fußgänger über der Straße für die Autos entlang führt, sodass man sozusagen zwischen den Hochhäusern über der Straße laufen kann. So bekommt man einen schönen Ausblick auf die Hochhäuser. Und die Bahn fährt streckenweise auch über diese erhöhte Fußgängerstraße. Interessant ist auch, dass diese Bahn zwischen bei Hochhäusern eine Kurve macht, fast so, als würde sie zwischen den Hochhäusern über der Straße schweben! Das sieht wirklich sehr interessant aus. 

 Hier sieht man einige Hochhäuser und die Bahngleise, die sich über der Straße erheben.

 Hier ist man auf der erhöhten Plattform über der Straße und die Bahngleise sind neben einem. So wandert man inmitten der Hochhäuser, die gar nicht mal soooo hässlich sind. ^^

 Das ist der Weg über der Straße, den man entlang laufen kann. ^^

 Auf diesem Bild sieht man, wie die Bahngleise eine Kurve machen und zwischen den Hochhäusern hindurchgehen. ^^

 Hier läuft man gerade unter den Bahngleisen. ^^

 Dieses Kunstwerk konnten wir an einem der Hochhäuser betrachten.

Weiter ging es schließlich in Richtung Ginza, die teuerste Einkaufsstraße in ganz Tokyo. Man kann sie mit der Kö in Düsseldorf vergleichen. Die Ginza ist eine lange, breite Straße, auf der es sehr teure Läden gibt. Natürlich haben wir dort nichts gekauft, doch es war mal schön, einfach diese Straße entlang zu gehen und zu wissen, dass man sich auf der teuersten Straße in ganz Tokyo befindet. :)
Schließlich sind wir aber in die U-Bahn gestiegen, um nach Shibuya zu fahren, da es dort weitaus günstigere Restaurants als auf der Ginza gibt. Am Bahnhofausgang erwartete uns dann auch sofort die Statue des Hundes „Hachiko“, die wir natürlich sogleich fotografieren mussten. (Für alle, die mit dem Hund namens „Hachiko“ nichts anfangen können: Dieser Hund hat jahrelang sein Herrchen zur Bahnstation gebracht und abends wieder abgeholt, doch eines Tages ist sein Herrchen verunglückt. Dennoch kam der Hund jeden Tag bis zu seinem Tod zur Station, um auf sein Herrchen zu warten.). Nachdem wir uns Hachiko also angesehen hatten, begaben wir uns in das Stadtviertel Shibuya, welches einfach nur laut und hektisch ist. Überall gibt es Geschäfte und an der großen Kreuzung, die man übrigens auch oft im Fernseh oder in Filmen sieht, gibt es auch viele große Bildschirme mit Werbung. Die Kreuzung ist allerdings gar nicht mal so groß, wie sie sonst immer im Fernseh erscheint. In Wirklichkeit wirkt das alles etwas kleiner und unspektakulärer. ^^“ Jedenfalls sind wir ein wenig durch die bunten Straßen voller Leuchtreklame gewandert, bis Diana ein bekanntes „Kaitenzushi-Restaurant“ gefunden hatte, wo wir dann auch etwas gegessen haben. 

 Das ist die "Ginza". Auf jeder Seite befinden sich unglaublich teure Geschäfte. ^^"

 Hier die Bahnstation auf der Ginza, von der aus wir nach Shibuya gefahren sind.

 In Shibuya sahen wir dann zunächst diese bunte Wand, auf der viele Hachikôs zu sehen sind.

 Und hier Hachikô höchstpersönlich! ^^

 Hier einmal von der Seite. :)

 Das ist die bekannte Kreuzung in Shibuya, die man auch ständige im Fernseh sieht. ^^

 Hier warten gerade alle darauf, dass die Ampel grün wird. ^^

 In Shibuya gibt es auch dieses okinawanische Restaurant! ^^

 Und hier unser Mittag-/Abendessen: Sushi! ^^

 Hier das kaitenzushi-Restaurant namens "Genki-Sushi" (Gesundes Sushi).

Nachdem unsere Mägen schließlich voll waren, sind wir noch zu einem Konbini gegangen, wo wir mithilfe von Diana und Evelyn Eintrittskarten für das Ghibli-Museum gekauft haben. Ghibli ist eine Filmproduktionsfirma, die vor allem durch die bekannten Anime-Filme wie „Prinzessin Mononoke“, „Mein Nachbar Totoro“ oder „Das wandelnde Schloss“ berühmt geworden ist. In Japan ist diese Firma sehr bekannt und vor allem beliebt. Eigentlich sind die Karten für das Museum immer sehr schnell vergriffen, doch wir hatten Glück und bekamen noch welche für die nächste Woche. :)
Anschließend begaben wir uns dann noch zu einem BookOff, ein Second-Hand-Laden für Bücher, Manga, DVDs, CDs, Spiele und Zeitschriften. Dort fand ich dann auch meine langersehnte Mangareihe „Bloody Monday“, die bisher nicht in Deutschland erschienen ist. Da diese Mangareihe jedoch als Drama verfilmt worden ist, habe ich vor einiger Zeit das japanische Drama gesehen und ich bin völlig begeistert von dieser Serie! Nun habe ich die komplette Mangareihe gefunden und sie natürlich auch sofort mitgenommen! Außerdem habe ich auch die fehlenden „Fluch der Karibik“-Filme bekommen, sodass ich nun einen „Fluch der Karibik“-Marathon auf Japanisch machen kann! ^^

 Das ist Shibuya bei Nacht.

 Und hier die riesige Kreuzung bei Nacht. ^^ Jetzt sieht man auch die viele Leuchtreklame besser. ^^

 In Japan stellt man sich schön in einer Reihe auf, um in die Bahn zu steigen. ^^

Danach war es dann aber auch schon Abend und es wurde dunkel, sodass wir uns langsam auf den Heimweg machten. Der Tag war wirklich schön und wir hatten uns gleich mit Evelyn für den nächsten Tag verabredet. Mit Diana wollten wir uns dann in der nächsten Woche wieder treffen, um dann einmal zu ihr nach Chiba zu reisen, damit sie uns dort ein wenig herumführen kann.

 Eine Klarsichthülle vom Tokyo Tower als Andenken. ^^

 Und eine Klarsichthülle aus dem Pokémon-Center! ^^

 Und noch eine, mit den neuen Starter-Pokémon! ^^

 Mein neuer Schatz: Ein Plüsch-Pikachu! *____*

 Und ein hübscher Meisterball! ^^ Yeah, jetzt kann ich JEDES Pokémon fangen! *hrhr*

 In dem Meisterball waren dann diese kleinen Figürchen und Anstecker. ^^

 Und hier "Fluch der Karibik" Teil 1 und 3. ^^ Damit wäre die Sammlung vollständig!

 Ein Prospekt vom Tokyo Tower. ^^

 Zwei kleine Pokémon-Anstecker! ^^

 Und meine Tragetasche auf dem Pokémon-Center. Einmal von dieser Seite...

 ... und einmal von dieser Seite ^^

 Und hier meine lang ersehnte Mangareihe: Bloody Monday! *___*


Freitag, 21.02.2014: Takao-san, Shinjuku

Früh am Morgen um 9 Uhr trafen wir uns bereits mit Evelyn und ihrem Freund, um dann gemeinsam nach Hachioji zu fahren, wo es den Berg Takao (高尾山(takaosan)) gibt, welchen wir besteigen wollten. Allerdings haben wir uns das erste Stück gespart und sind mit einem Lift gefahren, da das erste Stück der anstrengendste Abschnitt und auch leider von der Aussicht der Langweiligste ist. Wir sind dieses Stück nämlich am Ende runter gelaufen und die Aussicht ist wirklich nicht so toll wie die zweite Hälfte. Außerdem wollten wir ja halbwegs fit sein, wenn wir oben angekommen wären, weshalb wir uns die erste Hälfte des Aufstieges sparten.

 Diesen Weg sind wir von der Bahnstation bis zum Berg gelaufen. Überall lag noch Schnee! ^^


Eine weiße Winderlandschaft! ^^


 Das Restaurant, in dem wir später gegessen haben. ^^

 Ein anderes Restaurant.

 Eine schöne Gebetsstätte.

Ich habe an diesem Tag sehr viel fotografiert, weshalb ich schon nicht mehr weiß, was alles genau ist, Aber hauptsache ich kann euch ein paar schöen Bilder präsentieren, also genießt manche Fotos einfach ohne Erklärung. ^^

 Ein hübscher Lampion. ^^

 Das ist die Station für den Lift.

Nachdem wir aus dem Lift gestiegen waren, begaben wir uns auf eine Art Wanderung, denn der Berg steigt ab dort nicht mehr sehr stark an, sodass man eher spazieren geht, anstatt einen Berg zu besteigen. Man hatte jedoch eine wunderschöne Aussicht an einigen Stellen und auf dem Weg sieht man ganz viele schöne Häuschen, Verkaufsstände und kleine Tempel und Schreine. Und das Tollste war: Es gab noch jede Menge Schnee! In Tokyo war der Schnee bereits größtenteils getaut und man fand nur noch vereinzelte kleine Häufchen, aber auf dem Berg sah man noch ganz viel! Die meisten Wege allerdings waren frei geräumt, sodass man problemlos marschieren konnte. Allerdings kamen wir irgendwann an eine Stelle, an der nicht mehr geräumt war und so durften wir uns durch den Schnee einen Weg nach oben zur Spitze des Berges kämpfen. Teilweise war es ziemlich rutschig, aber zu viert haben wir es letztendlich geschafft und wir erreichten den Gipfel, von dem wir eine wundervolle Aussicht hatten. Und wir konnten sogar den fujisan (den Berg Fuji) sehen! Auf dem Weg zum Gipfel hatten mir bereits zwei nette Japaner freudig erklärt, man könne heute den fujisan vom Gipfel aus sehen! Und tatsächlich! In der Ferne konnten wir ihn erkennen, wenn auch nur schwach! Dennoch war es ein wundervoller Anblick! Oben lag übrigens auch überall Schnee, nur leider war dieser viel zu hart, um eine Schneeballschlacht zu beginnen. ^^“ 

 Hier sitzen wir gerade im Lift. ^^

 Ein Bild von Evelyn und ihrem Freund. Leider ist es nicht so scharf geworden...

 Eine hübsche Aussicht. Das Wetter war herrlich. ^^

 Und ein Blick nach hinten. ^^

 Auf diesem Baumstamm hat jemand ein kleines Neujahrszettelchen gelegt. Scheinbar als kleine Opfergabe. 

 Das war der Ausblick, als wir mit dem Lift die Endstation erreicht hatten.

 Gaaaaanz viele Häuser. ^^

 Und Schnee!!! :)

 Diesen Weg sind wir dann gegangen, um zur Spitze des Berges zu gelangen.

 Ein weiterer schöner Ausblick.

 Ein leckeres, warmes dango (ähnlich wie mochi) mit einer verdammtm leckeren Soße! ^^

 Es gab auch einen Affenpark, aber der war leider geschlossen.

 Ein großer Baum mit einem Seil und den typischen Papierstreifen, die man an Tempeln so oft sieht. ^^

 Die Wurzel des Baumes soll angeblich wie ein Oktopus aussehen.

 Dieser Statue stand der Schnee schon bis zum Hals. ^^"

 Der Weg lag vor uns.

 Ein hübsches Tor auf dem Weg. ^^

 Eine der vielen Laternen, die man auf dem Weg sah.

 Die Laternen säumen den Weg.

 Hier eine kleine Gebetsstätte. Links sind wir dann die Treppen hochgegangen.

 Eine kleine Figur und ein hübscher Stein mit einer Inschrift. ^^

 Hier noch einmal andere dango. Dieses Mal mit schwarzem Sesam. Sie wurden über einer solchen Feuerstelle warm gehalten. ^^

 Diese Platten mit Namen darauf säumten ebenfalls einen Teil des Weges. Den Sinn dieser Platten haben wir jedoch nicht herausgefunden.

 Hier der Weg mit den vielen Holzplatten.

 Hier wollte wohl jemand seine leere Plastikflasche im Schnee entsorgen. ^^"

 Ein kleiner Hund, der an einer Verkaufsbude saß. ^^

 Ein weiterer Tempel. ^^

 Ein langer, gefährlicher Eiszapfen. ^^

 Eien Figur eines tengu. Dies sind Fabelwesen, die man oft auf Bergen findet. ^^

 Hier kann man sich wieder Hände und Mund mit heiligem Wasser reinigen.

 Eine der Schöpfkellen. ^^

 Und hier noch ein tengu.

 Eine andere Gebetsstätte.

 Kleine Fünf-Yen Münzen wurden hier befestigt und dienen als Glücksbringer. ^^

 Hier konnte man kleine Glöckchen kaufen und sie entweder aufhängen oder mitnehmen. ^^ Ich habe mir ein Glöckchen geholt und mitgenommen.

 Hier einige Stände, an denem man Andenken kaufen konnte.

 Ein anderer Tempel.

 In dieses Gefäß steckt man Räucherstäbchen. Der Rauch der Stäbchen soll Glück bringen und man soll damit seine Kleidung "einräuchern" und den Duft einatmen.

 Das ist eine Schnitzerei, die man an dem Tempel sieht.

 Eine weitere Schnitzerei eines Drachen.

 Noch eine Gebetsstätte, dieses Mal in rot.

 Kleine Reisbällchen lagen dort als Opfergabe.

 Wir konnten auch einen Mönch beim Beten fotografieren. ^^

 Und hier der größte Tempel auf dem Berg.

 In diesem Gefäß hatte sich ganz viel Schnee gesammelt, sodass es nun wie ein übergroßer Eisbecher aussah. ^^

 Hier sieht man noch die einstigen Wegbegrenzen, die nun unter dem Schnee begraben lagen.

 Dieser Teil des Weges war nicht geräumt und wir mussten uns durch den Schnee kämpfen. Dann wandern wir hier morgen durch den weißen Winterwald" ♪ ♫ ^^

 Die Sonne schien dennoch die ganze Zeit.

 Ein schöner Ausblick zur Stadt hin.

 Und hier waren wir oben angekommen! Diese drei jungen Männer saßen in aller Ruhe am Rand und genossen scheinbar den Ausblick und die Ruhe. ^^

 Diese kleine Figur hat man vorsorglich warm eingekleidet. ^^

Hier sieht man den Fuji-san! ^^

Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, suchten wir uns einen Platz, an dem wir unsere mitgebrachten Reisbällchen und andere Köstlichkeiten genießen konnten. Dort bekamen wir dann auch Besuch von einer kleinen Katze, die scheinbar etwas von unserem Essen haben wollte. Sie war total verschmust, aber ich nehme an, sie tat das nur, um sich vielleicht bei ihrer Beute einzuschmeicheln und etwas Essen abzubekommen. Sie bekam dann auch tatsächlich ein bisschen von dem Fisch, welches in einem Reisbällchen war. 

Evelyn kümmert sich gerade um unseren kleinen Besucher. ^^

Als wir unser kleines Picknick beendet hatten, wollten wir noch ein schönes Gruppenfoto machen. Zunächst wussten wir nicht, wo wir die Kamera platzieren sollten, damit wir den Selbstauslöser benutzen konnten, doch da kam uns ein netter, älterer Herr entgegen, den ich eigentlich darum bitten wollte, ein Foto zu schießen. Scheinbar mehr zu sich selbst, fragte er sich dann, woher wir wohl kommen mögen. Da ich dachte, er spräche mit uns, habe ich ihm natürlich auf Japanisch geantwortet und sogleich freute er sich. Leider begann er dann, uns seine halbe Lebensgesichte zu erzählen und auch, dass er hier auf dem Berg gerne Fotos mit Leuten aus anderen Ländern macht. Nachdem er uns erstmal seine Lebensgeschichte erzählt hatte (er war bereits oft in Europa, beim Mauerfall war er in Deutschland gewesen, wegen seines Arbeit war er oft in ganz Asien unterwegs gewesen, sein Sohn hat in China studiert und dort lebt er nun auch, er hat zwei süße Enkel und reist wegen seines Sohnes nun auch oft nach China, etc.), präsentierte er uns dann stolz seine Fotosammlung mit all den internationalen Leuten, die er bereits hier getroffen hatte. Auch wir durften dann ein hübsches Bildchen mit ihm machen und zum Dank machte er ein schönes Gruppenfoto von uns vieren und er schenkte uns sogar noch ein selbstgeschossenes Foto, welches er einmal gemacht hatte, als man den fujisan klar und deutlich sehen konnte. Dafür hatte es sich doch gelohnt, dem Herrn nahezu eine halbe Stunde zuzuhören und seine Lebensgeschichte zu erfahren. ^^

 Und hier unser hübsches Gruppenfoto! ^^ Mit dem geschenkten Bild des Herrn.

 Dieser Stein markiert den höchsten Punkt des Berges. ^^

 Irene und ich vor einem der Tor eines Tempels.

 Und einmal Evelyn und Tobias. ^^

 Und ich noch einmal allein! ^^

Nach der netten Plauderei mit dem Herrn begaben wir uns dann aber an den Abstiegt und Evelyn und ich entwickelten eine super Technik, wie wir leicht und schnell die rutschige Schneestrecke hinab gleiten konnten: wir taten so, als würden wir mit unseren Schuhen Ski fahren! So kamen wir schnell und heil hinunter! Das war einfacher und sicherer, als einen Schritt vor den anderen zu setzen! :) Der Abschnitt, den wir am Anfang übersprungen hatten, ging wirklich ziemlich steil bergab, aber da dort alles geräumt war, konnte man den Weg gut gehen. Wir bekamen nur einen kleinen Schrecken, als plötzlich hinter uns ein „Jogger“ angerannt kam, der anscheinend den ganzen Wind hinunter lief. Zur Sicherheit sprangen wir aus dem Weg und wir hörten nur noch ein „Arigtou! Ganbatte kudasai!“ (Danke! Haltet durch!), als er an uns vorbei lief. Ahahaha, die Japaner sind schon manchmal lustig! ^^
Unten angekommen suchten wir uns ein hübsches Restaurant, wo wir dann gemütlich etwas zum Abend aßen. Das Restaurant war sehr schön und auch lustig, denn in der Mitte wächst ein Baum! Das Restaurant wurde quasi um den Baum herum gebaut und so sieht man den dicken Stamm, der mitten im Restaurant steht. Natürlich mussten wir „Touristen“ das sofort fotographisch festhalten! ^o^ Danach fuhren wir dann aber mit der Bahn wieder zurück, denn es wurde langsam dunkel und wir waren alle doch etwas müde vom ganzen Laufen. Wir machten allerdings noch einen kurzen Stopp in Shinjuku, da Evelyn uns einen tollen Crêpes-Stand zeigen wollte.

 Unser Abendessen: Leckere Soba-Nudeln!

 Und hier der Baum, der mitten im Restaurant stand. ^^

 Hier die Station in Shinjuku.

 Ein leckerer Crêpes. :)

 Shinjuku bei Nacht.

 Es ist noch bunter und lauter als Shibuya. ^^"

 Überall sieht man Werbetafeln.

 Auch hier ist eine ähnlich große Kreuzung wie in Shibuya.

 Hier ein Getränkeautomat, der jedoch einen Touch-Screen hat! Sehr modern! ^^ Und man kann dort mit dem Handy bezahlen!

Dennoch war es ein wunderschöner Tag und da es in dieser Region normalerweise nie so viel schneit, hatten wir wirklich Glück, den Berg im Schnee erklimmen zu können. Denn solch ein Anblick bekommt sicherlich nicht jeder zu sehen. ^^ Und bei meinem nächsten Besuch in Tokyo wird dann der fujisan erklommen, ganz klar! ^___^

 Ein kleines Glücksbringer für meine Lehrerin. ^^

 Diesen Glücksbringer habe ich mir gekauft. ^^

 Und die kleine Glocke. ^^


Samstag, 22.02.2014: Meiji-jingu, Yasukuni-Schrein

Samstag waren wir wieder erneut früh unterwegs, denn bereits um 10 Uhr trafen wir uns mit Irene’s Freund Evan und seiner Mutter in Harajuku, wo wir gemeinsam zum Meiji-jingu ((明治神宮)Meiji-Schrein) gehen wollten. Zu viert begaben wir uns zum Park, in dem der Schrein steht. Es ist ein schöner Park, doch einige Bäume hatten Schäden der letzten Schneestürme davongetragen. Einige Äste waren abgeknickt, weshalb auch eine Art Aufräumdienst im Park unterwegs war, um die gefährlich herunterhängenden Äste abzuschneiden und beiseite zu schaffen.
Als wir beim Schrein ankamen, hatten wir das große Glück, eine Hochzeit miterleben zu dürfen! Deshalb schossen wir natürlich auch gleich hübsche Bilder vom Hochzeitspaar in traditionell japanischer Kleidung. Das war ein wirklich schöner Anblick, auch wenn es vielleicht für das Brautpaar ein wenig unangenehm war, denn alle wollten Fotos von ihnen machen. Aber andererseits müssten die ja eigentlich mit soetwas rechnen, wenn sie schon in einem solch bekannten Schrein heiraten. ^^ Jedenfalls hatten wir eine schöne Gelegenheit Fotos davon zu machen!
Der Schrein an sich ist auch sehr schön. Und obwohl es Samstag war, waren doch vergleichsweise wenig Besucher beim Schrein. Wir haben eine taiwanesische Reisegruppe gesehen und ein paar Touristen, doch es waren auch viele Japaner dort. Wir hatten mit weitaus mehr Besuchern an einem Samstag gerechnet, doch zum Glück war es gar nicht mal so überlaufen, sodass wir einen schönen Aufenthalt dort hatten. ^^ 

 Hier der Eingang zum Schrein: Ein großes torii.

 Und eine hübsche Lampe.

 In diesen Fässern wird sake gelagert.

 Die Fässer haben auch verschiedene Motive. Ob das jedoch eine Bedeutung hat, weiß ich nicht.

 Und hier wird französischer Wein gelagert.

 Dieser Baum ist komplett in der Mitte durchgebrochen. Hier sieht man einmal gut die Folgen des Unwetters vor unserer Ankunft.

 Erneut eine Stelle mit heiligem Wasser.

 Hier sieht man das Brautpaar unter dem roten Schirm. ^^ Es gab an diesem Tag sogar mehrere Brautpaare.

 Hier ein anderes Paar, von dem gerade Bilder gemacht werden.

 Hier der Meiji-Schrein. ^^ Die beiden großen Bäume davor sind sehr hübsch und beeindrucken.

 Der Schrein etwas näher.

 Ein Seiteneingang.

 Eine schöne Laterne. :)

 Einer der großen Bäume. :)

 Zwei Bäume, die durch ein Seil mit Papierstreifen verbunden sind.

 Und noch einmal der Schrein etwas seitlich fotografiert.

 Hier konnten wieder selbstbeschriebene Platten aufgehangen werden.

 Mönche versuchten den verbliebenen Schnee zu beseitigen.

 Hier der Bräutigam mit Familie. ^^

 Das andere Brautpaar. ^^

 Und hier die Braut des ersten Bräutigams. ^^

Der Schrein ist übrigens den Seelen des Meiji-Kaisers und seiner Frau gewidmet, allerdings wurde der Kaiser selber an einem anderen Ort begraben. Der Kaiser starb 1912 und seine Frau 1914. Die Bauarbeiten des Schreins begangen 1912 und endeten 1920, in welchem Jahr der Schrein dann auch eingeweiht wurde. 1945 wurden der Schrein durch amerikanische Bomben zerstört, doch danach wurde er wieder aufgebaut seit 1958 steht der Schrein wieder in seiner jetzigen Pracht in Harajuku.
Nach dem Besuch des Schreins suchten wir uns ein Restaurant, wo wir zu Mittag essen konnten. Wir fanden ein ramen-Restaurant (ramen=Nudeln), welches laut Evan sehr berühmt sein sollte. Also begaben wir uns in dieses Restaurant, doch es war gänzlich anders, als man es sich vorgestellt hatte. Anfangs musste man an einem Automaten ein Ticket für das Essen ziehen, welches man gerne hätte. Danach bekam man einen Platz zugewiesen, doch anders als in normalen Restaurants, gab es hier vereinzelte „Kammern“, in denen man sich als Gruppe, zu zweit oder alleine reinsetzen konnten. Diese „Kammern“ waren verdammt eng und durch eine Öffnung am Rande des Tisches, kam dann die Bedienung und nahm die Bestellung auf. Die ganze Küche war um eben diese „Kammern“ herum gebaut, sodass man halbwegs sehen konnte, was dort vor sich geht. Das Essen an sich war sehr lecker, aber ich muss ehrlich sagen, dass mir diese Art von Restaurant nicht gefällt. Man kommt sich wirklich völlig abgegrenzt vom Rest der Welt in diesen „Kammern“ vor. Natürlich hat man so seine Privatsphäre und kann machen, was man möchte, aber es hat dennoch etwas von Gefängnis. Noch einmal möchte ich nicht unbedingt in solch ein Restaurant, auch wenn das Essen lecker war. ^^“

 Das ist der Platz vor der Bahnstation "Harajuku".

 Vermutlich ein großes Kaufhaus in Harajuku. ^^

 Ein Eindruck, wie es dort so aussieht.

 Die kleine "Zelle", in der wir gegessen haben.

 Hier seitlich das kleine Fenster, durch welches wir unser Essen bekommen haben.

 Die Nudelsuppe mit einer roten scharfen Soße.

 Und nochmal unsere kleine "Kammer". ^^"

Nach dem Mittagessen trennten sich dann unsere Wege, da Irene und ich zum Yasukuni-Schrein (靖国神社(yasukuni-jinja)) gehen wollten. Der Weg dorthin dauerte jedoch ein Weilchen, da wir in Shinjuku die Bahn wechseln wollten. Der Shinjuku-Bahnhof ist so ziemlich der meist genutzte Bahnhof in ganz Japan. Täglich fahren ungefähr 3 Millionen (!) Menschen zu/ab diesem Bahnhof. Eigentlich ist auch dort alles ausgeschildert, aber dank der Größe des Bahnhofes und der etlichen Bahnlinien, die dort verkehren, kann es dann doch zu einer ganz schönen Herausforderung werden, das richtige Bahngleis zu finden und vor allen Dingen einen Automaten zu finden, an dem man das richtige Ticket kaufen kann! Deshalb haben Irene und ich uns auch… dezent verlaufen. ^^“ Gefühle fünfmal sind wir durch den halben Bahnhof gelaufen und waren kurz davor aufzugeben und einfach eine andere Station anzufahren, von wo aus wir zum nächsten Ziel kämen. Allerdings kam uns dann eine nette Frau zur Hilfe, die uns den Weg erklärt und ihn uns dann auch noch gezeigt hat! Das war unglaublich lieb und so fanden wir dann schließlich doch noch den richtigen Weg aus dem Labyrinth des Shinjuku-Bahnhofes. ^^ Dieser Bahnhof ist wirklich der Wahnsinn, vor allen Dingen dann, wenn man erst noch selber nach der Linie suchen muss, die man nehmen sollte. 

Hier mal ein kleiner Eindruck vom Bahnhof:


Dank der netten Frau fanden wir nun aber doch unseren Weg nach Ichigaya, wo wir zum Yasukuni-Schrein gingen. Dieser Schrein ist wirklich etwas Besonderes, denn es gibt immer wieder heiße Diskussionen darum. Der Grund liegt darin, dass dieser Schrein für die Verstorbenen des Krieges gebaut wurde, doch dort sind nicht nur japanische Soldaten, sondern auch Soldaten anderer Herkunft und Kriegsverbrecher begraben. Deshalb ist es sehr umstritten, diesen Tempel zu besuchen. Wenn wichtige Persönlichkeiten diesen Schrein besuchen, gibt es meistens in den Nachrichten und in den Zeitungen heftige Diskussionen, ob es angemessen sei, diesen Tempel zu besuchen.
Auch schon beim Betreten des Schreingeländes merkt man, dass es kein gewöhnlicher Schrein ist, denn überall stehen Polizisten, die anscheinend auf auffällige Personen achten, die aufgrund der Problematik des Schreins vielleicht Anschläge darauf verüben wollen. Aus diesem Grunde strahlt dieser Schrein auch eine etwas bedrückende Atmosphäre aus, auch wenn viele Japaner dort waren, um zu beten. Der Schrein an sich ist eigentlich ganz hübsch und schön anzusehen. Es gab in der Nähe auch eine ikebana-Ausstellung (ikebana=Blumensteckkunst), die wir uns kurz angesehen haben. Und auf einer Bühne haben Japaner Kampfkünste vorgeführt. 

 Das ist die Station "Harajuku".

 Und hier der Platz vor der Station "Ichigaya".

 Das ist die Station "Ichigaya".

 Ein hübscher Ausblick auf die Stadt.

 Es gibt dort auch einen Fluss, an dem die Bahn vorbeifährt.

 Das ist das Eingangstor zum Yasukuni-Schrein.

 Und hier der Schein an sich. ^^

 Das war mein omikuji. (Orakelzettelchen)

 Und hier mein Orakel. Leider ist es zu schwer, um es gut zu verstehen. ^^"

 Danach habe ich es auch aufgehangen. ^^ Das in der Mitte ist meins.

 Hier ein paar Eindrücke der Ikebana-Ausstellung.

 Ob das blaue "Gras" wohl gefärbt ist? 

 Und nochmal der Schrein von der Seite.

Hier wurde gerade Kendô vorgeführt.

Irene und ich haben uns ein wenig den Schrein angesehen und ich habe ein omikuji (Orakelzettelchen) gekauft. Dieses liest man, um es danach an eine Schnur zu binden. Das soll Glück bringen. Nachdem wir uns den Schrein angesehen hatten, gingen wir dann noch in das angrenzende Museum, welches die Geschichte Japans behandelt. Da wir Interesse hatten, holten wir uns ein Ticket und sahen uns die Ausstellungsstücke an. Leider durften wir innerhalb des Museums nicht fotografieren, weshalb ich davon keine Fotos präsentieren kann. Allerdings wurden Kampfausrüstungen gezeigt, Militäranzüge, übrig gebliebene Elemente von Schreinen und Tempeln, Gewänder, wichtige Dokumente, Waffen, Miniaturschiffe und Panzer, etliche Leinwände mit Informationen zu der Entwicklung Japans, zu den einzelnen wichtigen Verträgen mit anderen Ländern, wichtige Ereignisse, und und und… Es gab wirklich viel zu sehen und es war sehr interessant, auch wenn vieles auf Japanisch war und wir es nicht gut lesen konnten, da es einfach zu schwer war. Aber vieles war auch in Englisch geschrieben, sodass es für uns leichter war. Beeindruckend war jedoch, dass von den Verstorbenen, denen der Yasukuni-Schrein gewidmet wurde (begraben sind sie dort nicht, doch früher gab es ein Ritual, bei dem ein Buch, in dem alle Namen der Gefallen niedergeschrieben waren, zum Schrein transportiert wurde und somit auch symbolisch die gefallenen Soldaten. Der Schrein wird daher auch shôkonsha (招魂社(Schrein, für die im Krieg Gefallenen))), in einem Ausstellungsraum Fotos zu sehen waren. Es war einerseits beeindruckend zu sehen, wie diese Menschen damals ausgesehen haben, doch gleichzeitig war es auch erschreckend, da sehr viele junge Japaner darunter zu sehen waren, die sicherlich nicht einmal 20 Jahre alt gewesen waren. Das war wirklich ein wenig bedrückend.

 Im Eingangsbereich durfte man noch Fotos machen. Dieses Flugzeug war dort ausgestellt.

 Ebenso wie diese alte Eisenbahn. ^^

Dennoch war das Museum alles in allem sehr interessant und der Besuch hat sich gelohnt. Wer sich ein bisschen für die Geschichte Japans interessiert, der ist dort sehr gut aufgehoben und ich kann das Museum nur empfehlen. ^^
Nach dem Museumsbesuch begaben wir uns dann aber so langsam auf den Rückweg, doch dieses Mal stiegen wir nicht in Shinjuku um, sondern eine Station vorher, nämlich in Yoyogi. Dieses Mal waren wir schlauer und es hat sich auch ausgezahlt, denn dort hatten wir keinerlei Probleme. ^^ Als wir dann wieder in Shinagawa waren, aßen wir noch etwas zu Mittag (da wir sehr früh zu Mittag gegessen hatten, hatten wir dann am Abend doch wieder Hunger). Danach ging es dann aber endlich wieder zur Unterkunft, wo wir unseren nach Hilfe schreienden Füßen ein wenig Ruhe gönnten. :)

 Hier ein Auto mit Lautsprechern, über die Parolen ausgerufen wurden.

 Ein kleiner süßer Anhänger. :)

 Das war ein kleines Geschenk, welches bei meinem omikuji dabei war. ^^


Sonntag, 23.02.2014: Kamakura (Daibutsu, Hase-dera)

Sonntag sollte es dann nach Kamakura gehen, um dort einige Tempel zu besichtigen. Der Plan war, sich mit einem Kommilitonen aus Düsseldorf zu treffen, der momentan noch ein Praktikum in Yokohama macht, doch als wir in Kamakura ankamen, haben wir leider ungefähr eine Stunde auf ihn gewartet. Wir konnten ihn auch über das Handy nicht erreichen. Da wir aber nicht länger warten wollten, haben wir uns dann auf die Socken gemacht, um zum ersten Tempel zu gehen. Wir haben uns schon etwas Sorgen gemacht, aber da wir unseren Kommilitonen überhaupt nicht erreichen konnten, konnten wir ja leider auch nichts anderes tun, als alleine loszugehen. Wir dachten uns, dass er uns vielleicht über facebook eine Nachricht geschickt hat, doch da wir unterwegs kein Internet haben, konnten wir natürlich nicht nachschauen.
Also zogen wir ein Ticket für einen Bus, doch als wir in den Bus stiegen und nirgends eine Maschine fanden, um es entwerten zu lassen, mussten wir vom Busfahrer erfahren, dass das mit den Bussen etwas anders läuft und dass das Ticket, welches wir hatten, für die Züge ist. Gut dass wir dafür nicht viel bezahlt hatten, denn so können wir es nun als Andenken aufheben. :) Das System in den Bussen ist nämlich so: man steigt ein und zahlt erst an der Haltestelle, an der man hinausgeht! Zum Glück gab es einen netten Herrn, der ebenfalls mitgefahren ist, der uns zu gewunken hat, als wir aussteigen mussten und er zeigte uns auch noch die Richtung, in die wir gehen mussten. In diese Richtung begaben wir uns dann auch und sogleich kamen wir beim Tempel an, für den wir 200 Yen Eintritt zahlen mussten. In diesem Tempel namens kôtoku-in (高徳院) steht der berühmte große Buddha (大仏(daibutsu)), der eine Größe von 13,35 Metern vorweist. Eifrig machten wir mal wieder schöne Fotos (mittlerweile ähneln wir den japanischen Touristen in Europa) und kauften auch ein paar Souvenirs.
Der Buddha ist wirklich beeindruckend und es war schön, ihn einmal selber zu sehen und seine Größe wahrzunehmen, da er auf Fotos längst nicht so beeindruckend wirkt. ^^ Der Tempel an sich war leider nicht so spektakulär, aber da der Buddha ja auch im Mittelpunkt steht, ist das nicht so schlimm, wie ich finde. 

 Das ist der Eingang zum großen Buddha.

 Und hier sieht man ihn schon!

 Ein kleines Tisch, wo man Opfergaben platzieren kann.

 Hier beten einige vor dem Buddha.

 Der Buddha in seiner vollen Pracht!

 Ob das wohl die Sandalen des großen Buddha sind?

 Und einmal seitlich fotografiert.

 Und noch einmal von hinten.

 Ein Gebäude, welches man im Garten hinter der Buddha-Statue sieht.

 Und hier bin ich mit dem Buddha! ^^

Nachdem wir uns die Tempelanlagen ein wenig angesehen und noch schöne Fotos gemacht hatten, begaben wir uns schließlich auf Nahrungssuche. Auf dem Weg kamen wir an einem „Katzenladen“ vorbei, wo man sämtliche Katzendekoartikel kaufen konnte. Richtig süß! Natürlich mussten wir den Laden einmal betreten und ich habe da auch etwas Schönes gefunden. :) Ein wirklich süßer Laden! Etwas zum Essen fanden wir danach in einem kleinen, süßen japanischen Imbiss. Der Mann, der vorne am Fenster stand, begrüßte uns schon so freundlich und da das Essen auch lecker aussah, betraten wir den Laden. Es war wirklich ein kleiner, aber schnuckeliger Laden, in dem gerade mal 6 oder 7 Leute passen, die allesamt an der Theke sitzen und von dort bedient wurden. Wir bestellten uns tempuradon (Reisschale mit Tempura) und es hat wirklich sehr lecker geschmeckt! Dazu gab es dann noch eine Miso-Suppe und eine kleine Beilage. 

 Ein Katzenladen! *___*

 Überall waren Artikel mit Katzen! ^^

 Unser Mittagessen: Tempura mit Reis und Miso-Suppe.

Gesättigt begaben wir uns dann auf den Weg zu einem weiteren Tempel, der ganz in der Nähe lag: Der hase-dera (長谷寺). Für diesen Tempel mussten wir 300 Yen Eintritt bezahlen, doch das hat sich wirklich gelohnt! Man bekam nicht nur schöne Gärten und einen tollen Tempel zu sehen, sondern von einer höher gelegen Stelle, zu der man über Treppen gelangen konnte, hatte man auch einen wunderschönen Ausblick aufs Meer! Der Tempel an sich war weitaus beeindruckender als der kôtoku-in, da er weitaus farbenprächtiger war und mehr Verzierungen vorweisen konnte. In dem Tempel sah man erneut einen riesigen Buddha in goldener Farbe. Rund um den Tempel fand man überall kleine Buddhastatuen, die sich in Form und manchmal auch in Farbe voneinander unterschieden haben. Der Tempel war ziemlich prunkvoll, doch die Außenanlagen waren dagegen relativ schlicht und schön angelegt, was so zu einer guten Balance zwischen Schlichtheit und Prunk geführt hat. 

 Ein süßes Hinweisschild für den Tempel namens Hase.

 In diese Wägen konnte man einsteigen und sich von dem Typ davor durch die Gegend kutschieren lassen. Er tat mir schon etwas Leid. ^^"

 Der Eingang zum Tempel.

 Ich vor dem Eingang. ^^

 Es gab serh schöne Gärten. ^^

 Sehr große Füße...

 Aus den Bambusröhren strömt das Wasser in den Teich.

 Rosafarbene Blüten. ^^

 Diese süßen Figürchen sah man hin und wieder auf dem Gelände. ^^

 Hier ein kleiner Brunnen in Form des Zeichens für Glück (Anmerkung: Dieses Kreuz hat die Enden nach links gedreht und steht für Glück. Das böse Kreuz von damals hat die Enden nach rechts gedreht).

 Diese kleine Buddha-Statue soll man mit dem Wasser waschen. Das soll Glück bringen.

 Eine Gebetsstätte. ^^

 Und hier der Tempel.

 Erneut kleine Figürchen. ^^

 Ein Ausblick von einer erhöhten Plattform. Man kann von dort toll das Meer sehen. ^^

 Hier ein steinerner Weg mit Bambus, der zu einem Nebengebäude führt.

 Nochmal schöne Pflaumenblüten. ^^

 Ein riesiger Rosenkranz, dessen Perlen angeblich für die Sünden der Menschen stehen, wenn ich das richtig auf dem Schild gelesen habe. ^^"

 Hinter diesem torii befindet sich eine kleine Höhle, die man betreten kann.

 Diese kleinen Figuren konnte man kaufen und in der Höhle aufstellen. ^^

 Einfach ein hübsches Bild. ^^

 Wir konnten dort auch sehr große Raben sehen, die einen gefährlich spitzen Schnabel hatten.

Später trafen wir dort auch auf Anna (Schwedin), die seit Samstag in Tokyo ist und die etwas verspätet in Kamakura eintraf. Gemeinsam durchstöberten wir noch einmal kurz das Gelände, ehe wir uns dieses dann verließen. Eigentlich hatten wir vor, noch in einen anderen Park zu gehen, doch leider war dieser zu weit entfernt und dank unzureichender Straßenkarte, die wir am Bahnhof geholt hatten, hatten wir uns etwas verlaufen und da wir nachher nicht im Dunkeln in den Park gehen wollten, entschlossen wir uns dazu zur Unterkunft zurückzufahren. Wir waren auch alle ziemlich erschöpft, weshalb wir erleichtert waren, als wir endlich in der Bahn saßen. Und damit endete dann auch dieser Tag in Tokyo. ^^

 Meine Eintrittskarte für den großen Buddha. ^^

 Ein Glücksbringer mit dem großen Buddha. Er steht für "Verkehrssicherheit".

 Diese süße Tasche und das kleine Handtuch habe ich im Katzenladen gekauft. ^^

Am Abend erfuhren wir dann auch noch, warum Oliver „nicht erschienen“ ist. Er war vor Ort und hat uns gesucht, doch wir scheinen uns verpasst zu haben. Da er aber sein Handy nicht aufgeladen hat und somit weder SMS schreiben noch telefonieren kann und wir ihn nicht erreichen konnten, scheinen wir uns wohl verpasst zu haben. Denn er hat wohl auch eineinhalb Stunden auf uns geantwortet. Es ist wirklich schade, dass es so blöd gelaufen ist, aber am Abend konnten wir leider nichts mehr daran ändern.


Montag, 24.02.2014: Ueno, Akihabara, Asakusa

Montag trafen wir uns um 10 Uhr mit Anna in Ueno, um dort in den großen Park zu gehen, in dem man einige schöne Schreine und Tempel betrachten. Außerdem gibt es dort noch diverse Museen, die man besuchen kann und einen Zoo, in dem es Pandas gibt! *___* Wir trafen uns also an der Bahnstation und begaben uns zu dritt in den naheliegenden Park. Dort spazierten wir erst ein wenig umher und sahen uns die Tempel und Schreine an, ebenso wie ein paar Kirschblüten, die im Winter blühen. Sie waren wirklich wunderschön, auch wenn sie sich in der Farbe von den Kirschblüten auf Okinawa unterscheiden. Auf Okinawa sind sie eher pink, auf der Hauptinsel eher rosa. 

 Dieses Bild zeigt eine alte Eisenbahn an der Station "Ueno".

 Der Platz vor der Station.

 Ein Orientierungsschild des Parkes.

 Ein süßer Frosch-Brunnen. ^^

 Die Stadt an einer Seite des Parks. ^^

Dies ist eine Grabstätte für Krieger, die in einer Schlacht im Mai 1868 gestorben sind. Vertreter der alten Regierung unter Tokugawa haben gegen die neue Regierung gekämpft.

 Hier konnte man sich wieder Hände und Mund reinigen. Ein hübscher Drache bewacht diesen Ort. ^^

 Hier eine Anleitung für die Reinigung: Zunächst wird die linke Hand gewaschen, danach die rechte Hand und zum Schluss nimmt man etwas Wasser in die linke Hand und trinkt es.

 Das ist der Tempel Kiyomizu-Kannnon-do.

 Ein Nebengebäude des Tempels.

 Eine hübsche Lampe. ^^

 Und hier der Tempel etwas weiter entfernt.

 Die ersten Sakura! (Kirschblüten)

 Und noch ein Foto! ^^

 Und hier der ganze Baum. ^^

Diese hübschen Laternen standen am Wegesrand. Wenn sie abends leuchten, sieht es sicherlich sehr schön aus. ^^

Außerdem machten wir noch Bekanntschaft mit riesigen Krähen, die wir auch bereits vereinzelt am Hase-dera gesehen hatten. Im Ueno-Park allerdings gibt es ganz viele und sie fliegen überall herum. Sie sind wirklich groß und mit ihren langen Schnäbeln können sie sicherlich großen Schaden anrichten. Man sollte daher auch aufpassen, dass man im Park nicht unbedingt im Freien etwas isst, denn die Krähen schnappen es einem sonst womöglich weg.

 Der Weg zum Bentendo-Tempel. Darum war ein See, auf dem sich Enten und Vögel tummelten. ^^

 Einer der großen Raben. ^^

 Und hier der Tempel. :)

 Der Eingang des Tempels.

 Auch hier konnte man sich wieder Hände und Mund reinigen.

 Ein Vogel auf einem Pfeiler. ^^

 Ein Nebengebäude.

 Pflaumenblüten. ^^

 Und einmal von ganz Nahe! ^^
 Ein Weg, der durch ganz viele kleine torii führt.

 Dieser moderne Getränkeautomat wurde hinter einer Wand aus Bambus versteckt, damit er zum Erscheinungsbild des Parkes passt. ^^

 Das ist die Statue des Prinzen Komatsunomiya Akihito, der erste Präsident des japanischen roten Kreuzes.

 Der Eingang zum Zoo, der jedoch geschlossen hatten.

 Ein Panda-Briefkasten. ^^

 Ein paar hübsche Blumen. ^^

 Das ist das Nationalmuseum.

Nachdem wir uns ein wenig umgesehen hatten, wollten wir dann aber zum Zoo gehen, doch leider mussten wir feststellen, dass dieser montags geschlossen hat. Ebenso wie die vielen Museen, die es in dem Park gibt. Aus diesem Grunde gönnten wir uns einen Matcha-Latte in einem Café und berieten uns dort, was wir nun machen sollten. Nach einigem Hin und Her entschieden wir uns dann dazu zum Tempel sensô-ji (浅草寺) in Asakusa zu fahren. Eigentlich wollte Evelyn am Mittwoch mit uns gemeinsam dorthin, doch nach einer kurzen Beratung mit ihr gingen wir dann doch am Montag ohne sie zum Tempel, um dann aber gemeinsam mit ihr am Mittwoch in den Zoo zu gehen, da sie dort auch noch nie gewesen war. Aus diesem Grunde begaben wir drei uns wieder Richtung Bahnstation, von der aus wir erstmal nach Akihabara fuhren, da wir dort umsteigen mussten. Dort machten wir aber einen kurzen Stopp, um uns das „Elektronik-Viertel“ anzusehen. Akihabara ist bekannt für seine unendlichen vielen Elektroläden und seine Spielegeschäfte. Dort kann man alles kaufen, was mit Videospielen, Manga und Anime zu tun hat. Außerdem sieht man überall Werbetafeln und Leuchtwerbungen. Es ist alles in alles einfach nur bunt und ein wenig chaotisch. ^^“ Wer Interesse an Videospielen, Manga und Anime hat und gerne soetwas einkaufen möchte, der ist dort bestens aufgehoben, doch kulturell gesehen gibt es dort nicht sehr viel. Dennoch sahen wir uns ein wenig um und aßen dann in einem kleinen Restaurant zu Mittag. 

 In diesem Café haben wir uns eine kleine Pause gegönnt.

 Und dabei einen leckeren Matcha-Latte getrunken ^^

 Überall gibt es Artikel mit Bezug auf Pandas. Hier Süßigkeiten in Form von Pandas oder mit Panda-Gesichtern.

 Auch diese Plakate wurden mit Pandas verschönert. ^^

 Und wir sind in Akihabara, dem Elektronik-Viertel in Tokyo!

 Es ist vor allem eins in Akihabara: bunt!

 Dort findet man beinahe in jeder Ecke solche Automaten. ^^

 Überall sieht man Werbeplakate. ^^

 Hier ein Beispiel: Es gibt viele Plakate mit Anime- und Mangafiguren.

 Überall sind sie zu finden!

 Noch mehr bunte Häuser!

 Mein Mittagessen. ^^"

 Überall sind Automaten und bunte Waren. ^^

 Im Zug hängen oft Werbeplakate. Hier wird Werbung für gründen Tee und Reisbällchen gemacht. Der Typ ganz links ist Kamenashi Kazuya, ein Schauspieler, den ich gut finde. ^^

Danach aber  machten wir uns dann auf den Weg nach Asakusa, um dort zum Tempel zu gehen. Von der Bahnstation aus war er auch gleich ausgeschildert, sodass wir keine Probleme hatten ihn zu finden. Als wir dort ankamen, stellten wir fest, dass die gesamte Straße, die zum Tempel hinführt, mit Ständen vollgestellt ist, an denen man japantypische Souvenirs, Yukatas, Süßigkeiten und sonstigen Schnickschnack kaufen kann. Bevor wir diesen Verkaufsständen jedoch unsere Aufmerksamkeit schenkten, sahen wir uns zunächst einmal den Tempel an, der einfach riesig ist! Aber er ist wirklich schön! Und dieses Mal mussten wir keinen Eintritt zahlen, denn hier kann man umsonst hinein. Der Tempel hat neben der Gebetshalle noch ein riesiges Eingangstor, einen schönen Turm und diverse Gärten. In aller Ruhe sahen wir uns alles an und machten natürlich wieder unzählige Fotos.
Übrigens: Der sensô-ji ist Japans ältester und bedeutendster Tempel. ^^ 

 Dieses hübsche Bild findet man innerhalb der Station "Asakusa".

 Dieser Weg führt zum Tempel.

 Und hier noch ein Foto von der Umgebung.

 So sehen die Läden, aus, wenn sie geschlossen haben. Überall sieht man verschiedene Motive auf den Rolläden. ^^

 Das ist das Eingangstor zum Tempel.

 Diese Lampe und der große Lampion hängen in dem Eingangstor.

 Vom Platz vor dem Tempel aus kann man den Sky Tree sehen. ^^

 Und hier der Tempel in der Ferne. ^^

 An der Rückwand des Eingangstores hingen wieder überdiemsionale Sandalen. ^^

 Und das ist der Tempel von Nahem.

 Das Becken mit dem heiligen Wasser zum Reinigen.

 Hier sieht man einige Leute beten.

 Das ist der Seitenausgang des Tempels.

 Auch hier sieht man wieder das Glückssymbol.

 Es gab auch neben dem Tempel kleine Gärten.

 In diesem Teich schwammen auch ganz viele Fische. ^^

 Dieses süße Schild weist darauf hin, dass Hunde nicht erlaubt sind. ^^

 Der Tempel un dder kleine Teich.

 Es wurde auch Geld in den Teich geworfen.

 Hier der Turm, der etwas vom Tempel entfernt steht.

 Dieser Drache befindet sich unter dem großen Lampion des Eingangstores.

 Hier sieht man den halben Tempel und den Turm.

 Hier die Straße mit den vielen Verkaufsständen vor dem Tempel.

Als wir uns den Tempel zur Genüge angesehen und ihn gefühlte tausendmal auf unseren Kameras festgehalten hatten, sahen wir uns einmal die Verkaufsstände an, an denen es wirklich beinahe alles zu kaufen gab. Aus diesem Grunde brauchten wir auch einige Zeit, um uns zu dritt durch das ganze Angebot zu wühlen. Dabei fanden wir jedoch das ein oder andere schöne Teil, was wir dann auch mitnahmen. Und als wir endlich am Ende der Verkaufsstände waren, war es dann auch schon bereits dunkel (es sei dabei aber gesagt, dass wir erst ab ca. 16 Uhr beim Tempel waren und es gegen 18 Uhr hier dunkel wird). Daher machten wir uns noch einmal auf den Weg zum Tempel, da dieser nun beleuchtet wurde und so konnten wir noch einmal viele schöne Fotos schießen. :) 

 Hier der Tempel und der Turm bei Nacht, wenn sie beleuchtet sind.

 Der beleuchtete Turm. ^^

 Und hier der beleuchtete Sky Tree. ^^

  Hier spiegelt sich der Turm in einer Pfütze wieder. ^^

Danach aber ging es dann endlich wieder Richtung Unterkunft, wobei Irene sich noch mit ihrem Freund traf und ich mit Anna gemeinsam noch etwas zum Abendessen aß. Danach aber trennten sich auch Annas und meine Wege, sodass ich mich alleine auf den Weg zur Unterkunft machte, wo ich mir dann noch einen gemütlichen Abend machte und Kraft für den nächsten Ausflug sammelte. ^^

Das ist ein kleines Beutelchen, welches man normalerweise zu einem Yukata oder Kimono trägt. ^^


 Und ein kleines Glücksbringer mit meinem chinesischen Sternzeichen. ^^


Dienstag, 25.02.2014: Chiba, Inage, Ikebukuro

Dienstag sind wir zur Präfektur Chiba gefahren, um uns dann im Stadtteil Inage mit Diana zu treffen, die in Chiba ihr Auslandsjahr absolviert. Wir trafen uns an der Station und von dort aus erkundeten wir etwas die Gegend, indem Diana uns den Weg zu ihrer Universität zeigte. Leider konnten wir nicht auf den Campus, um uns die Uni näher anzusehen, da heute bereits Eingangsprüfungen für die neuen Studenten im nächsten Semester stattfanden. Da die Uni, laut Diana, auch nicht so spektakulär sein soll, ließen wir uns von ihr ein indisches Restaurant zeigen, in dem es ein sehr leckeres Curry gab. Dort aßen wir dann auch zu Mittag und ich muss sagen, dass das Curry wirklich sehr lecker war, aber am besten war das Fladenbrot! Es hat, wie Diana festgestellt hat, ähnlich wie Pfannkuchen geschmeckt, nur nicht so süß, und knuspriger. Unglaublich lecker! ^^

 Diese Dach findet man in der Station "Tokyo".

 Das ist Inage. ^^ Der Platz ist vor der Station.

 Und hier ein wenig die Umgebung. ^^

 Es gibt dort ein deutsches Restaurant namens "Baden-Baden". ^^

 Und noch ein bisschen Umgebung. :)

 Hier stehen ein paar größere Häuser.

 Ein großer, grüner Bär. ^^

 Hier eine Wohngegend, in der es schmale Gassen gibt. ^^

 Auf diesem Schild steht "Universität Chiba". ^^ Hier studiert Diana zurzeit.

 Das ist das Center für die Austauschstudenten der Uni. ^^

 Dieser Weg führt an der Uni entlang.

 Und hier unser leckeres Curry mit einem riesigen Fladenbrot! *__*

 Das ist das Restaurant von außen. ^^

Die Gegend um die Uni herum ist wirklich sehr schön und viel angenehmer als Tokyo. Es ist weitaus ruhiger und alles wirkt ein wenig weitläufiger als in Tokyo. Viel zu sehen gibt es wohl in Chiba nicht, doch es lässt sich dort sicherlich sehr gut leben, da man alles, was man braucht, in der Nähe hat, aber die ganze Stadt nicht so bunt und laut wie Tokyo ist.
Nach dem Mittagessen machten wir noch einen kurzen Abstecher zur Station namens „Chiba“, um uns dort ein bisschen umzusehen und purikura zu machen. Purikura sind kleine Bilder, die man in einem Automaten macht und die man anschließend mit kitschigen Motiven verzieren kann. Sehr lustig! Anschließend ging es dann aber wieder nach Inage, wo wir uns einen Weg zum nahegelegenen Meer bahnten. Leider war es weiter entfernt als gedacht und so mussten wir einige Zeit laufen, doch da wir gutes Wetter hatten, war es ein schöner Spaziergang. Am Meer hatten wir dann eine schöne Aussicht und da die Sonne auch schon näher über dem Meer stand, konnten wir schöne Fotos machen. Leider hatten wir nicht mehr genügend Zeit um uns den Sonnenuntergang anzusehen, da wir uns noch mit einem Kommilitonen aus Düsseldorf und einem Kommilitonen aus Okinawa treffen wollten. Deshalb machten wir uns dann auch wieder auf den Weg zur Station, von der wir zurück nach Tokyo fuhren. Dort angekommen trafen wir uns zunächst mit dem Kommilitonen aus Düsseldorf namens Oliver an der Station Shinôkubo. Danach ging es weiter nach Ikebukuro, wo wir uns mit dem Spanier Julio trafen, mit dem Irene und ich bisher gemeinsam in Okinawa studiert hatten. Er hat in Tokyo eine Arbeit gefunden und seit dem 21.02 ist er nach Tokyo umgezogen. Da wir nun auch hier waren, wollten wir uns noch ein letztes Mal treffen.

 Das ist die Station in Chiba. ^^

 Das Schild an der Station. ^^

 Hier sieht man ein bisschen was von Chiba. 

 In einer Spielhalle gibt es ganz viele verschiedene Spielautomaten. ^^ Hier kann man zu einem Rhythmus trommeln.

 Ich glaube, hier kann man tanzen. ^^"

 Und es gibt ganz viele dieser Greifautomaten, an denen man Plüschtiere angeln kann. ^^

 Ein Poster mit den Maskottchen des Fußball-Teams von Chiba. ^^

 Hier sieht man, wie sich alle in einer Reihe aufstellen, um mit der Rolltreppe nach oben zu fahren. Ganz diszipliniert. ^^

 Der ist der Hafen, den ich aus dem Zug heraus fotografiert haben. ^^

 Und hier sind wir an der Station "Inage kaigan" (Küste von Inage).

 Diese Statue ist der sehr interessant, denn das Schriftzeichen bedeutet einfach nur "Mensch". Was möchte uns das wohl sagen? ^^°

 Die Straßen sind hier sehr breit und es gibt relativ viele Wohnhäuserkomplexe.

 Das ist ein Blumenmuseum. ^^

 Der Eingang ist bereits mit schönen Blumenkübeln dekoriert. :)

 Und hier eine fröhliche Diana. ^^

 Und hier der Strand! *___*

 Ich und der Strand. ^^

 Ein Panoramabild des Strandes. ^^

 Und einmal in Richtung Hafen fotografiert. :)

 Im Sand konnte man Muscheln finden. ^^

 Und noch ein Bild vom Meer. ^^

 Meer, Sonne, Strand, Muscheln und Steine. ^^

 Und noch ein Bildchen. ^^

 Ein Pärchen, was am Strand entlang spaziert. ^^

 Ein Windrad in Form eines Wals. ^^

 Eine süße rote Katze. ^^

 Und eine vielfarbige Katze. :) Die wollte sogar schmusen.

 Und dieser Feigling hat sich nicht getraut. ^^

 Bald ging die Sonne unter. ^^

 Diesen süßen Mini-VW haben wir auf dem Weg zur Station gesichtet. ^^

 Ein Restaurant in Form eines Schiffes am Eingang. ^^

 Und hier ein kurzer Eindruck von der Station Shinôkubo.

 Und hier Diana, Irene und Oliver. ^^

 In Ikebukuro scheint es überall Eulen zu geben. ^^

 Und hier macht Miura Haruma Werbung für grünen Tee. ^^

 Ikebukuro bei Nacht. 

 Die Station Ikebukuro.

 Und eine große Eule innerhalb der Station.

Zu fünft (Diana, Oliver, Irene, Julio und ich) begaben wir uns dann in das bunte Verkaufsviertel von Ikebukuro, wo wir nach einigem Suchen ein kaitenzushi-Restaurant fanden. Dort aßen wir dann gemeinsam zu Abend und unterhielten uns noch ein wenig. Leider war die Zeit mit Oliver und Julio viel zu kurz, denn bald schon trennten sich unsere Wege wieder, da jeder so langsam zurück wollte. Allerdings war es schön zu erfahren, dass Julio mit seiner Arbeit bisher zufrieden ist, er ein schönes Apartment hat und seine Arbeitskollegen und Nachbarn sehr nett sind. :) auch Oliver gefällt es hier in Japan (er macht ein halbjähriges Praktikum in einer japanischen Firma), obgleich er uns erzählt hat, wie sehr er sich wieder auf das Essen in Deutschland freut. Ahahahaha, ja, das kann ich gut verstehen! Das japanische Essen ist wirklich lecker, aber manchmal hat man auch einfach Lust auf etwas, was man in Deutschland immer gegessen hat und was es hier nicht gibt. ^^

 Und hier ein Gruppenfoto: (von links nach rechts) Julio, Oliver, Irene, Diana und ich. ^^

Das Treffen war wirklich sehr schön, auch wenn die Zeit wirklich knapp war. Dennoch konnten wir so Oliver und Julio auch noch einmal sehen, bevor Irene und ich Freitag wieder nach Okinawa zurückkehren würden. Aber bis dahin standen noch zwei volle, hoffentlich ereignisreiche Tage vor uns. ^o^

 Und noch eine Zeitschrift mit Miura Haruma! *__*

 Diese Purikura haben wir zusammen mit Diana gemacht. :)

Und diese beiden Manga habe ich endlich gefunden! Mir fehlen jetzt noch zwei Stück, um diese Reihe zu vervollständigen. :)

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei Diana für die Rundführung durch Chiba bedanken! Es war toll, dich wiedergesehen zu haben und ich freue mich schon riesig auf unser nächstes Treffen! ^^v


Mittwoch, 26.02.2014: Ueno (Nationalmuseum, Zoo)
Am Mittwoch trafen wir uns um 10 Uhr morgens erneut mit Anna in Ueno, um dort gemeinsam ins Nationalmuseum zu gehen. Wir waren ja bereits am Montag in Ueno, doch leider haben alle Museen und auch der Zoo montags geschlossen, sodass wir uns dazu entschieden hatten, heute noch einmal wiederzukommen.



Wir holten uns Eintrittskarten für das Nationalmuseum und schauten uns zunächst das Gebäude an, in der wir Ausstellungsstücke in Bezug auf Japan betrachten konnten. Es gibt noch andere Gebäude, in denen man beispielsweise Ausstellungsstücke aus Gesamtasien sehen kann, doch wir wollten uns erstmal auf Japan konzentrieren.

 Diese süßen Spatzen saßen auf einer kleinen Mauer. :)

 Dieser große Brunnen steht auf dem Platz vor dem Nationalmuseum, zu dem ich gerade den Rücken gewandt habe. ^^

 Und hier ist das Nationalmuseum.

 Davor ist ebenfalls nochmal ein Teich. ^^

 Wir entschieden uns für die japanische Galerie. ^^

Das Museum an sich war sehr interessant und man bekommt dort wirklich sehr viele schöne Dinge zu sehen. Der Eintritt kostet 600 Yen (knapp über 4 €), aber für Studenten ist der Preis reduziert (400 Yen (knapp 3 €). Das ist sehr preiswert, denn für das Geld bekommt man wirklich eine Menge zu sehen und theoretisch könnte man wohl den ganzen Tag auf dem Museumsgelände verbringen, da es einfach unglaublich viel zu sehen gibt! Im Gebäude für die japanischen Ausstellungsstücke bekamen wir nicht nur alte Keramik, sondern auch Lackwaren, Skulpturen, Gemälde, Schwerter, Kampfrüstungen, Kimonos, Schriftstücke und weitere tolle Dinge zu sehen, die größtenteils viele Jahrhunderte alt sind. Leider hatten wir nicht genügend Zeit, um uns alles anzusehen, da wir uns bereits um halb zwei mit Evelyn treffen wollten, um gemeinsam in den Zoo zu gehen, da sie dort auch noch nicht war. Also verließen wir leider das Museum wieder, obgleich wir noch nicht alles gesehen hatten. Zu dritt gingen wir zurück zum Bahnhof, um uns dort etwas zum Mittagessen zu suchen, denn wir wollten immerhin gestärkt in den Zoo gehen und außerdem wollten wir nicht unbedingt das dreifache an Geld für das Essen im Zoo ausgeben, welches sicherlich ziemlich teuer gewesen wäre.

 Nach dem Museumsbesuch sahen wir diese Wasserfontänen in dem großen Brunnen. ^^ Viele genossen das gute Wetter und ruhten sich bei dem Brunnen etwas aus.

 Das ist der Platz an der Bahnstation.

 Es gab einen riesigen Panda zu sehen. ^^

 Dort gibt es ziemlich viele Ebenen mit verschiedenen Straßen. ^^

 Und hier mein Mittagessen. ^^

Um halb zwei trafen wir uns dann schließlich mit Evelyn, mit der wir dann gemeinsam den großen Zoo betraten, der ebenfalls nur 600 Yen kostete. Die Hauptattraktion dieses Zoos sind ganz klar die beiden Pandas, die man dort sehen kann. Richtige Pandas zu sehen ist schon eine Seltenheit, weshalb wir uns dank Beratung von Evelyn dazu entschieden hatten, in den Zoo zu gehen. Eigentlich war unser ursprünglicher Plan gewesen zum Kaiserpalast zu fahren, doch da man dort nicht hinein kann, sondern nur die Nebengärten betreten kann, von denen man den Palast jedoch nicht sehen kann, haben wir uns dagegen entschieden. Wieso also sollten wir zu einem Palast fahren, den man sowieso nicht sehen kann? Dann lieber echte knuffige Pandas! Und wir hatten Glück, denn gerade als wir dot ankamen, knabberten die beiden Pandas namens „Shinshin“ (Weibchen) und „Rîrî“ (Männchen) an ihrem Bambus. Da die beiden jedoch leider hinter Glaswänden waren und die Sonne geschienen hat, reflektierte das Licht oftmals und ich konnte nicht so tolle Fotos machen, doch Evelyn konnte mit ihrer supertollen Spiegelreflex-Kamera richtig tolle Aufnahmen machen, die sie uns auch als Andenken zuschicken wollte. :) Ich freu mich schon darauf! Die beiden Pandas waren wirklich richtig niedlich! Und wo wir gerade bei niedlich sind: es gab auch Kindergarten-Gruppen, die den Zoo besucht haben. Die kleinen japanischen Kinder hatten alle die gleichen Jacken, die gleiche Mütze und oftmals auch den gleichen Rucksack an! Das war ebenfalls sehr süß! Sie marschierten dann Hand-in-Hand am Panda-Gehege vorbei und betrachteten mit großen Augen die sanftmütigen Riesen.

 Diese Büsche sollen einen Panda und einen Gorilla darstellen. ^^

 Hier die Kindergartengruppe vor einer Pandafigur. ^^

 Ein Mosaikbild eines Pandas. ^^

 Und noch mehr Pandas! ^^

 Und hier ein echter Panda! Das ist das Weibchen namens Shinshin. ^^

 Leider spiegelt das Glas ein wenig. ^^"

 Und das ist das Männchen namens Rîrî. ^^

 Er knabbert ganz genüsslich an seinem Bambus. ^^

 Das ist das Hinweisschild für Rîrî. ^^

 Und hier das Schild für Shinshin.

 Ein hübscher Elefant. ^^

 Dieser kleiner Bär hatte wahnsinnige Spaß mit seinem orangefarbenen Ball. :)

 Und ein großer Bär aus Hokkaido. Mit dem möchte ich mich nicht anlegen.^^"

 Hundeähnliche Tiere. Leider habe ich den genauen Namen vergessen. ^^"

 Der hier ruht sich ganz gemütlich aus. :)

 Ein süßer Vogel. ^^ Leider war das Gitter im Weg...

 Und ein Kranich.

 Ein seltsamer Vogel, der mehr einem Dinosaurier ähnelt. ^^"

 Eien Seerobe! ^^

 Das Kind war so süß, wie es die Robben beobachtet hat. :)

 Ein großer Eisbär, der Spaß mit seinem Kanister hatte. Diesen hat er übrigens mit seinen Zähnen schon mehrmals durchlöchert!

 Hier präsentiert er sein Spielzeug ganz stolz.

 Dieser Affe sieht aus, als hecke er irgendetwas aus. :)

 Und der sieht ein wenig aus, als würde er kiffen. *lach*

 Hier entlaust der eine Affe den anderen gerade. :)

 Es gab auch eine Monorail innerhalb des Zoos.

 Und ein kleiner Panda! Der wollte aber nicht in die Kamera schauen. ^^"

 Und hier kleine Pinguine. ^^

 Die hier sonnen sich ein wenig.

 Hier ein paar Flamingos. ^^

 Ein gefährliches Krokodil. :)

 Und eine riiiesige Galapagos-Schildkröte. Die war wirklich toll! ^^

 Ein winziger Frosch, der an der Scheibe klebt. :)

 Und noch ein anderer Frosch. :)

 Und hier ein paar Lamure.

 Die waren viel zu schnell, um sie gut zu fotografieren. Sie sind ständig hin und her gelaufen. ^^"

Es war schon ein tolles Erlebnis einmal mit eigenen Augen Pandas zu sehen und sie dabei zu beobachten, wie sie in aller Ruhe ihren Bambus verspeisen. ^^ Übrigens ist der Stadtteil Ueno auch für eben diese Pandas bekannt, was man allein schon daran merkt, dass es in nahezu jedem Laden ein Souvenir mit Pandas zu kaufen gibt.
Nach den Pandas sahen wir uns dann noch einige andere Tiere im Zoo an. Da das Wetter auch sehr gut war und die Temperaturen auch ein wenig angestiegen waren (um die 13°C), hatten wir wirklich einen schönen Aufenthalt im Zoo und es hat Spaß gemacht, die vielen verschiedenen Tiere zu betrachten und Fotos zu schießen, auch wenn oftmals die Entfernung zu weit war, sodass ich mit meiner Kamera nicht immer so tolle Bilder machen konnte. Dennoch war es ein schöner Tag und wir haben schließlich auch ein paar Andenken (natürlich Pandas *lach*) gekauft. ^^ Außerdem war es auch schön Evelyn noch einmal zu sehen, bevor wir dann Freitag wieder nach Okinawa zurückkehren würden. Es ist wirklich schade, dass wir uns nun nicht mehr so oft sehen wie damals in Deutschland, doch dafür können wir nun sagen, dass wir uns in Tokyo (!) wiedergetroffen haben! Das kann immerhin nicht jeder sagen! :)

 Ein süßer Keks mit Pandaköpfen! ^^

 Ein kleines Informationsheft und meine Eintrittkarte für das Nationalmuseum.

 Meine Andenken aus dem Zoo. ^^

 Die Eintrittskarte für den Zoo. :)

 Ein Infoheft des Zoos.

 Hier eine Übersicht des Zoos. :)
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei Evelyn für die tollen Tipps, Ratschläge und „Führungen durch Tokyo“ bedanken! Es war wirklich toll und es hat sehr viel Spaß gemacht! ^___^ Vielen Dank auch an deinen Freund, der die tolle Idee mit dem Takaosan hatte! Es war eine unglaublich schöne Zeit und ich freue mich auf unser nächstes Wiedersehen! ^___^


Donnerstag, 27.02.2014: Mitaka (Ghibli-Museum)

An diesem Morgen ließen wir es einmal ruhig angehen, da wir für den Tag nicht viel geplant hatten. Eigentlich stand nur der Besuch im Ghibli-Museum an, für den wir bereits letzte Woche Donnerstag Karten besorgt hatten. Da wir aber erst ab 16 Uhr in das Museum konnten (jede zwei Stunden wird eine bestimmte Anzahl an Besucher in das Museum gelassen, da es einfach sehr beliebt ist und es sonst wohl überlaufen wäre), wollten wir uns ausnahmsweise einen ruhigen Vormittag machen. Am Morgen trafen Irene und ich schonmal ein paar Vorbereitungen für den Rückflug am nächsten Tag und verstauten bereits einige Dinge im Koffer, die wir nicht mehr brauchten.
Um 12 Uhr trafen wir uns dann mit Anna in Shibuya, um gemeinsam zu Mittag zu essen. Da sie in Japan noch nicht in ein kaitenzushi-Restaurant gegangen ist, aßen wir erneut in dem kleinen Restaurant, in dem wir bereits letzte Woche gemeinsam mit Evelyn und Diana zu Mittag gegessen hatten. Es war sehr lecker dort und auch Anna hat es sehr gut gefallen. :)

 Hier noch einmal Fotos vom kaitenzushi-Restaurant. Hier sieht man vage die Schienen, auf denen das Sushi angefahren kommt. :)

 Diese Knöpfe drückt man, nachdem man die Sachen, die angeliefert wurden, von der Schiene genommen hat, damit das Tablett wieder zurückfährt. Das ist übrigens das Logo des Restaurants.

 Auch auf der Tasse ist es zu sehen. Warum der Smiley wohl so böse guckt?

 Hier sieht man die Schienen noch einmal besser.

 Und hier sieht man meinen Nachtisch (ein Eis), welches angefahren kam. :)

 Hier nochmal ein paar Bilder von Shibuya.

 Ein letztes Bild der großen Kreuzung. :)

 Und hier noch einmal nähere Aufnahmen der Hachikô-Wand.

 Süß, oder? ^^
Nach dem Mittagessen machten wir uns dann langsam auf den Weg Richtung Mitaka, der Stadtteil, in dem das Museum steht. Dort angekommen, mussten wir nur noch den Wegweisern folgen, um zum Museum zu kommen. Leider war das Wetter an diesem Tag schlecht, denn ab dem Nachmittag regnete es dann nahezu durchgängig. Nun ja, einmal muss man Tokyo ja auch mal im Regen erleben, nicht wahr? ;) Auf dem Hinweg hatten wir noch Glück, denn da begann es nur leicht zu nieseln, als wir angekommen waren. Auf dem Rückweg hatten wir leider nicht so viel Glück…
Das Ghibli-Museum ist ein wahres Paradies für alle, die die Filme von Hayao Miyazaki (sozusagen der Urvater der Ghibli-Filme) lieben! Und wir lieben sie natürlich! *__* Es im Museum ganz viele hübsche Dinge zu sehen. Unter anderem gab es einen riesigen Plüschkatzenbus, der dem Film „Mein Nachbar Totoro“ entspringt. Auf diesem Plüschkatzenbus konnten die kleinen Kinder dann spielen und rumtoben. Außerdem gab es noch eine kleine Außenfläche, auf der man eine riesige Statue eines Roboters sehen konnte, der dem Film „Nausicäa“ entspringt. In anderen Räumen konnte man durch Linsen schauen und je nach Linse sah man die dahinter sitzenden Figuren etwas anders. An einem Schild wurde auch erklärt, wie eine Linse überhaupt hergestellt wird, was sehr interessant war. In einem anderen Raum gab es Projektoren, die Filme an eine Leinwand geworden haben, die von einem Filmband abgespielt wurden, welches man hinter einer Glasscheibe sehen konnte. Es gab auch ein kleines Karussell, mit ganz vielen Figuren und wenn sich dieses Karussell drehte und das Licht aus ging, beziehungsweise es nur noch flackernd leuchtete, sah es so aus, als würden sich die einzelnen Figuren bewegen. Der für mich jedoch eindrucksvollste Raum war der, in dem man eine Art Zeichenwerkstatt sehen konnte. Überall hingen Skizzen und fertige Bilder von den diversen Ghibli-Filmen und eine unordentliche Zeichenwerkstatt eines richtigen Künstlers war dort aufgebaut. Es gab auch Bücher, in denen die einzelnen Szenen mit Anmerkungen für eine Verfilmung der Zeichnungen zu sehen waren. Leider durfte man innerhalb des Museums keine Bilder machen, denn es war wirklich ein ganz toller Raum, von dem ich gerne Fotos gemacht hätte.

 Das ist Mitaka.

 Die Station "Mitaka".

 Und sofort sieht man einen Totoro. :)

 Überall waren Hinweisschilder für das Museum. :)

 Diesem Pfeiler hatte man eine Mütze aufgesetzt. Vielleicht weil es so kalt war. ^^"

 Diese Straße sind wir entlang gelaufen. :)

 Ein interessanter Fahrradständer.

 Ich habe keine Ahnung, was das für Blumen sind, aber sie sahen lustig aus. ^^

 Und in Mitaka gibt es auch eine Heiwa-dôri! Die gibt es auch in Naha! :) Da fühlt man sich doch gleich etwas heimischer! Ahahaha...

 Und eine Bushaltestelle mit einem Totoro. ^^

 Eine der Seitenstraßen. :)

 Und hier das Logo des Museums.



 Und das ist das Museum. ^^ In dem Fensterkasten sieht man einen riesigen Plüsch-Totoro. ^^

 Eine andere Seite des Museums.

 Auf den Pavillons waren Motive der Ghibli-Filme abgebildet. ^^

 Hier der Eingang mit einem schönen Buntglas-Fenster.

 Das ist der riesige Roboter, den man außen sehen kann.

 Und ein Stein aus einem der Filme. :) Ich erinner mich gerade leider nicht mehr daran, welcher Film es genau war.

 Und der Roboter einmal von hinten. ^^

 Diesen "Käfig" muss man nach oben klettern (über eine Wendeltreppe), um zum Roboter zu gelangen.

 Ein Blick in den Innenhof des Museums.

 Ein Brunnen. ^^

 Ein lustiger Gullideckel. :)

 Und hier ganz viele Rußmännchen, die sowohl in dem Film "Chihiros Reise ins Zauberland", als auch bei "Mein Nachbar Totoro" vorkommen. :)

 Und ein Aufzug, der mit der Anzeige ebenfalls etwas märchenhaft wirkt. ^^

 Dieses Bild ist aus dem Internet. Hier sieht man ein weiteres Buntglas-Fenster. Ich habe ein paar Bilder aus dem Internet rausgesucht, um euch einen Eindruck des Museums zu vermitteln.

 Ebenfalls aus dem Internet. Dies ist das Karussell, welches sich im dunkeln dreht und bei flackerndem Licht sieht es aus, als würden sich die Figuren bewegen. ^^

 Auch aus dem Internet. Das ist der übergroße Plüschkatzenbus. ^^

Das ist auch aus dem Internet. Hier der Eingangsbereich des Museums.

Auch das ist aus dem Internet. Hier sieht man die Zeichenwerkstatt. ^^

Das Museum an sich ist auch sehr schön, denn es sieht ziemlich putzig aus und wirkt ganz und gar nicht protzig. Vielmehr wirkt es so, als wäre es einem der Filme selbst entsprungen. Auch die Innenausstattung ist fast schon märchenhaft und überall findet man kleine Hinweise auf die diversen Animationsfilme. Leider schloss das Museum bereits um 18 Uhr, sodass wir nicht genügend Zeit hatten, uns alles im Detail anzusehen und auch der kleine Animationsfilm, der in einem kleinen Kinosaal gezeigt wurde, konnten wir leider nicht sehen. Dafür aber haben wir uns kleine Andenken aus dem Ghibli-Shop geholt. :) Leider gab es dort sehr viel von dem Film „Mein Nachbar Totoro“ und manchmal kaum etwas von anderen Filmen. Meiner Meinung nach hätten die eine bessere, ausgeglichenere Auswahl an Artikeln treffen können, die sich nicht nur größtenteils auf einen Film beschränkt. Allerdings schätze ich, dass „Mein Nachbar Totoro“ einfach einer der größten Erfolge der Firma ist und vielleicht ist dieser auch gerade wieder im Trend, weshalb es momentan sehr viele Artikel zu eben diesem Film gab.
Es war an sich ein schöner Tag, auch wenn es auf dem Rückweg leider nur geregnet hat und wir gingen zum ersten Mal unter Regenschirmen durch Tokyo. ^^ Am Bahnhof in Mitaka fanden wir noch eine Bäckerei, in der es auch deutsches Brot gab! Dieses war allerdings sehr teuer, weshalb wir es nur einmal betrachteten und Anna ein wenig erklärten, was es für Brot ist (es gab Pumpernickel und auch Graubrot). Danach begaben wir uns dann aber Richtung Unterkunft, wo wir uns noch einen ruhigen Abend machten, um dann für den nächsten Tag fit zu sein, an dem es dann wieder nach Okinawa ging. :)

 Dieses Auto habe ich auf dem Rückweg gesehen. Mit dem Bezug sah es aus wie eine große Maus. XD

 Und hier die deutschen Waren in der Bäckerei.

 Deutsches Brot wurde dort verkauft. ^^

 Und noch mehr deutsche Ware.

 Gegenüber der Bäckerei gab es ganz viel Kuchen. ^^

 In der Bahn gab es dieses süße Werbeplakat miz Katzen drauf. ^^

 Und hier meine Mitbringels aus dem Ghibil.Museum. ^^

 Ein Infoheftchen des Museums.

 Darin fand man dann auch den Aufbau des Museums.

 Und meine Eintrittskarte. ^^

 Dies sind meine gesammelten Klarsichthüllen, die ich mir als Andenken von diversen Orten mitgenommen habe. ^^

 Im "BookOff" in Musashi-Koyama habe ich noch diese beiden Spiele gefunden. Bin mal gespannt, wie sie so sind. ^^


Freitag, 28.02.2014: Abreise

Unser Rückflug war für 15:30 Uhr angesetzt, sodass wir in aller Ruhe an diesem Morgen aufstehen und uns für die Abreise fertig machen konnten. Gegen 11 Uhr verließen wir dann unsere Unterkunft und machten uns auf den Weg Richtung Flughafen. Da unsere Unterkunft ein gutes Stück vom Narita Flughafen entfernt lag, dauerte es auch rund zwei Stunden, bis wir am Flughafen waren. Dort fanden wir aber zum Glück ohne große Probleme den Weg zum Check-in. Es gibt in Narita zwei Terminals und da wir leider nicht wussten, wo genau wir hinmussten, stiegen wir einfach mal bei Terminal 2 aus, da wir bei unserer Ankunft auch dort angekommen waren. Und wir hatten Glück, denn wir mussten gar nicht so weit laufen, um zum Check-in zu kommen. Dort mussten wir noch etwas warten, da der Check-in erst 90 Minuten vor Abflug begann. In der Zeit holte ich mir noch zwei Onigiri, um vor dem Flug noch etwas zu essen.

 An manchen Bahnschildern wird angezeigt, wo sich der nächste Zug gerade befindet: An der vorigen Haltstelle, an der Haltestelle vor der vorigen oder er ist gerade auf dem Weg. ^^ Hier befindet er sich gerade an der vorigen Haltestelle.

 Hier haben wir darauf gewartet, unser Gepäck abzugeben. ^^

Als der Check-in öffnete, gaben wir auch sofort unser Gepäck auf und begaben uns zum Gate. Dort hatten wir nun auch noch ziemlich viel Zeit, die wir nutzten, um uns ein wenig in dem Duty-Free Shop umzusehen und noch einmal auf die Toilette zu gehen. Kurz bevor wir jedoch ins Flugzeug einchecken konnten, erfuhren wir, dass es leider eine Verspätung gab. Geduldig haben wir also noch gute 20 Minuten gewartet, bis wir dann endlich einchecken konnten. Allerdings mussten wir erst in Busse einsteigen, die uns dann zum Flugzeug gefahren haben. Dort gab es erneut eine Verzögerung und wir mussten noch einmal im Bus warten, doch letztendlich konnten wir ins Flugzeug einsteigen. Mit einer Verspätung von rund 45 Minuten ging es dann aber endlich los und wir flogen Richtung 2. Heimat: Okinawa.

 Hier sieht man den Duty-Free Shop und die Halle, in der wir gewartet haben, bis wir an Bord konnten.

 Mein Pikachu war sicher in meiner Tasche verstaut und hat mich auf dem Flug begleitet. Übrigens: Simba habe ich natürlich auch mit nach Tokyo genommen! ;)

 Hier der Check-in für das Boarding.

 Diese Sitze waren für alte Leute, Leute mit Krücken, Schwangere und Leute mit kleinen Kindern reserviert. Diese Sitze gibt es übrigens auch in jedem Zug und sind ebenfalls gekennzeichnet. :)

 Und hier unser Flugzeug, welches uns zurück nach Okinawa bringen sollte. ^^

 Und ein Ausblick aus dem Fenster. ^^

 Ein Foto vom Inneren des Flugzeugs. Die Stewardessen trugen allle blaue Kleidung mit gelben Verzierungen. ^^

 Über den Wolken... ist es wunderschön blau! ^^

 Gegen Abend verfäbrt sich der Himmel langsam. ^^

 Und hier der Abendhimmel einmal mit Flugzeugflügel. 

 Irgendwann kam diese Insel in Sicht!

 Hier sieht man auf der einen Seite den rötlichen Himmel und auf der anderen Seite den Nachthimmel. ^^

 Und hier der dunkler werdende Nachthimmel. :)

Der Flug war sehr ruhig, es gab nur wenige Turbulenzen. Da wir gegen Nachmittag geflogen sind, konnten wir über den Wolken sehen, wie sich der Horizont langsam rötlich färbte und nachher dunkel wurde. Es war ein wirklich schönes Farbespiel, was man wohl nicht immer sieht. :)
Im Gegensatz zum Flug war die Landung ein wenig ruppig. Es war nicht schlimm, aber eine sanfte Landung war es nicht. Vielleicht lag es ja an der Dunkelheit, aber ich habe schon sanftere Landungen erlebt. Aber die Hauptsache ist ja, dass wir heil am Boden angekommen sind! ^^
Beim Abholen des Gepäcks gab es dann noch einmal eine kleine Überraschung, denn es gab kein Gepäckband, sondern nur ein kleines abgesperrter Bereich, hinter dem sich drei Türen befanden. Als das Gepäck aus dem Flugzeug geholt worden war, wurde die Absperrung weggenommen und die Türen öffneten sich. Dahinter kamen Männer zum Vorschein, die die einzelnen Gepäckstücke von Transportwägen hoben und sie innerhalb des kleinen Bereichs vor der Tür stellten, sodass man das eigene Gepäckstück holen konnte, sobald es dort abgestellt worden war. Soetwas habe ich auch zum ersten Mal erlebt, doch da „Vanilla Air“ scheinbar eine kleine Fluggesellschaft ist und das Flugzeug auch nicht unglaublich groß war, brauchen sie anscheinend auch kein Gepäckband. Ich nehme an, dass die wenigen Gepäckbändern den größeren Fluggesellschaften vorenthalten sind. Außerdem landen die Flugzeuge von „Vanilla Air“ ja auch auf einem gesonderten Terminal (der sehr klein ist), wo es scheinbar keine Gepäckbänder gibt.
 
Und hier der Ort, an dem wir unser Gepäck abholen konnten. Eins, zwei oder drei, welche Tür ist es wohl? :) 

Ein kleines Andenken an "Vanilla Air". ^^

Im Eingangsbereich des Terminals erwartete uns ein hübsches Pappschild von zwei shîsa, welches die Leute wohl auf Okinawa willkommen heißen sollte. Mit einem Bus wurden wir dann von diesem separaten Terminal zum Hauptgebäude gefahren, wo uns Natsumi dann auch wieder mit dem Auto abgeholt hat. Bevor sie uns jedoch zum International House gebracht hat, ist sie netterweise mit uns noch kurz zu einem Supermarkt angefahren, wo wir ein paar Lebensmittel für die nächsten Tage besorgen konnten. Danach aber ging es endlich Richtung International House, wo wir uns dann endlich in aller Ruhe vom ganzen Trubel in Tokyo erholen konnten. :)

Der Duty-Free Shop in Naha. Es gibt viele bunte T-Shirts mit okinawanischen Redewendungen zu kaufen. :)

Und hier die beiden shîsa. ^^ Willkommen zurück!

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein wirklich toller Urlaub in Tokyo war! Wir haben in diesen 11 Tagen wirklich sehr viel gesehen und erlebt. Außerdem konnten wir auch wieder ein paar Freunde aus Düsseldorf wiedersehen und es hat wirklich unglaublich viel Spaß gemacht, mit ihnen etwas zu unternehmen und von ihnen ein paar schöne Ecken der Stadt gezeigt zu bekommen. Das U-Bahn-System in Tokyo ist wirklich faszinierend und vor allen Dingen praktisch. Man kommt eigentlich überall hin und das oft sehr schnell und vor allen Dingen günstig. An sich sind die Preise für die Bahn recht billig, doch wenn man die Bahn auf Dauer nutzt und kein Monatsticket hat, ist es dann doch teuer, da sich die kleinen Preise auch häufen. Im Vergleich zu Deutschland gesehen sind die Preise jedoch sehr günstig. Überhaupt ist Bahnfahren in Tokyo sehr angenehm (sofern man nicht in die Rush-Hour kommt und man sich mit Mühe und Not in die Züge zwängt (das Gute daran ist jedoch, dass man dann nicht mehr umfallen kann, da so viele Menschen in den Zügen sind *lach*)). Es ist ziemlich ruhig im Zug, da es in Tokyo verpönt ist, im Zug zu telefonieren! Das ist wirklich unglaublich angenehm, denn in Deutschland telefonieren leider sehr viele Leute und das auch noch mit sehr lauter Stimme, sodass man oftmals Dinge aus dem Privatleben anderer Leute erfährt, die man vielleicht gar nicht wissen möchte. Wenn jemand in Tokyo mal in der Bahn telefoniert, dann meistens auch nur mit vorgehaltener Hand. Es ist wirklich angenehm, so Bahn zu fahren. ^^

Alles in allem war es wirklich eine tolle Erfahrung, einmal in Tokyo gewesen zu sein. Es gibt dort unglaublich tolle Ecken, die es wert sind, einmal besucht zu werden. Allerdings möchte ich nicht in Tokyo leben, da diese Stadt einfach viel zu groß, zu bunt und zu laut ist. Da gefällt mit Okinawa doch weitaus besser. Aber für einen Urlaub, um in Tokyo shoppen zu gehen oder kulturelle Ausflüge zu tätigen, ist Tokyo wirklich eine tolle Stadt. Man kommt überall sehr leicht mit der Bahn hin und es gibt genügend Attraktionen, sodass einem sicherlich während eines Urlaubs dort nicht langweilig wird. Wir haben in diesen 11 Tagen sehr viel gesehen und unternommen, aber es hätte auch noch viel mehr Dinge gegeben, die wir hätten machen können, wären wir länger dort geblieben.

Es war eine wirklich spannende und aufregende Zeit in Tokyo, die ich sicherlich nicht vergessen werde! Und ich bin sicher, dass ich irgendwann noch einmal nach Tokyo gehen möchte, wenn auch nur zum Urlaub. ;)

 Baibai, Tokyo! ^^o

4 Kommentare:

  1. Astrein Andrea ! Absolut großen Respekt ! :) Toll, was du alles erlebst. VlG Sarah

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    1. Hallo Sarah,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar! ^^ Ich habe mich sehr darüber gefreut. Ich hoffe, dir geht es auch gut und bei dir ist alles in Ordnung. :)
      Liebe Grüße,
      Andrea

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    2. Hier ist alles gut. Auch bei uns blühen die ersten schönen Blumen und ab und zu kommt die Sonne mal mehr und mal weniger raus. :)

      Übrigens, erinnern mich die Bilder des Ferwerkes, an das "Japanische Feuerwerk" in Düsseldorf. Immer wieder eine Attraktion. :)

      Bis bald und lieben Gruß
      Sarah :)

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  2. こんにちはアンドレア!
    一緒に東京で色々な物楽しんでいて、嬉しい!ありがとう!
    私はドイツ語を読めないけど、東京の写真写真を見ると旅行を楽しんだったそうで良かった!(^・^)
    アンドレア達もポケモンセンターにも行って、ちょっと羨ましいなー。今度、私もそこに行きたい。
    私の沖縄に帰る前の日に私は原宿へ行って、明治神宮にも行った。アンドレア達も結婚式を見たね、きれいだったでしょう? みたかの平和通り見たと、沖縄について考えた。(^ー^) 東京でいっぱい物を楽しんでいたし、雪も見たし、東京の旅行は楽しかったね!^^
    またね!

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