Montag, 24. März 2014

Besuch aus der Heimat! Teil 1

Nachdem wir am 06.03 wieder aus dem „Dschungelcamp“ zurückgekehrt waren, begannen erst einmal ein paar ruhige Tage für mich, bevor am 18.03 Besuch aus Deutschland anreisen sollte. Bis dahin genoss ich aber noch die freien Tage um mich ein wenig von dem Camp und der Reise nach Tokyo zu erholen. Nach eben dieser Reise gab es übrigens auch noch eine weitere Neuerung in meiner Wohnung: eine neue Abzugshaube! Man freut sich doch immer wieder, wenn man kostenlos neue Einrichtungen für die Wohnung erhält! Zunächst hatte ich sie gar nicht bemerkt, aber irgendwann am Abend war sie mit durch ihr strahlendes Weiß auch ins Auge gefallen und ich hab mich sehr darüber gefreut! :)

Das ist meine neue Abzugshaube! Ist sie nicht schööööön?! ^^

Die freien Tage vor dem anstehenden Besuch verbrachte ich größtenteils mit meinem neuen Buch, welches ich von meiner Familie zugeschickt bekommen habe (vielen Dank nochmal dafür! ^___^). Außerdem traf ich mich auch ab und zu mit Anna, um draußen das schöne Wetter zu genießen, und einmal mit Laurin, um mal wieder etwas Leckeres mit ihm zu kochen. Dieses Mal wollten wir Okonomiyaki machen und da Laurins Rezept noch einfacher war, als das, das ich kannte, haben wir uns dann nach einem gemütlichen Einkauf an die Arbeit gemacht. Und das Ergebnis war mehr als nur lecker! Natürlich habe ich mir sofort die Rezeptangaben irgendwo notiert, damit ich es irgendwann einmal selber ausprobieren kann. ^^

 Anna und ich haben dann auch Besuch von einer kleinen Katze bekommen, als wir draußen vor der Mensa das gute Wetter genossen haben.

 Sie war soooo verschmust! ^^

 Und hier das selbstgemachte Okonomiyaki, welches ich mit Laurin gemacht habe. :)

 Diese Süßigkeit und der Anhänger hat mir Anna aus Nagasaki mitgebracht. ^^

Am Dienstag dem 18.03 war es dann endlich soweit! Eine langjährige Freundin aus Deutschland kam zu Besuch! Gemeinsam mit Anna habe ich mich an diesem Morgen auf den Weg nach Naha gemacht, wo wir als erstes die Bäckerei ausfindig machen wollten, über die der deutsche Professor mir einiges berichtet hat. Diese Bäckerei verkauft nämlich auch deutsches Brot! Und da die Japaner ja eigentlich nur so etwas wie süßes Weißbrot essen, war ich natürlich gleich Feuer und Flamme, als der deutsche Professor mir von dieser Bäckerei berichtet hat. Also machten Anna und ich uns auf den Weg und wir fanden wirklich das Paradies! Es ist eine sehr kleine Bäckerei, die auch nicht immer alle Brotsorten an einem Tag hat, doch man findet dort sehr leckere Sachen! Auch richtiges Graubrot!! *___* Letztendlich habe ich ein knuspriges Baguette, Rosinenbrötchen und ein paar andere Kleinigkeiten mitgenommen. Wir wurden auch von einer Verkäuferin gefragt, ob wir eventuell von jemandem über den Laden etwas erzählt bekommen haben, denn die Bäckerei liegt etwas abseits und man würde nicht zufällig daran vorbei stolpern. Als ich der Verkäuferin sagte, ich habe es von einem deutschen Professor erfahren, fragte sie mich gleich: „Ah, Herr Weber?“ „Ja, genau der!“ Ahahaha! Herr Weber scheint dort schon sehr bekannt zu sein. :)
Nachdem wir uns also mit leckerem Brot eingedeckt hatten, machten Anna und ich uns langsam auf den Weg Richtung Flughafen, wo wir Katja abholen wollten. Da wir noch etwas Zeit hatten, vertrieben wir uns etwas die Zeit in einer Buchhandlung, ehe wir dann mit der Monorail (der einzigen Bahn auf ganz Okinawa) zum Flughafen gefahren sind. Dort warteten wir dann geduldig auf die Ankunft meiner Freundin.

 Das ist die Station der Monorail am Shuri-Schloss.

 So sieht es in der Bahn aus. Ähnlich wie in Tokyo, nur kleiner. ^^

 Ein hübsches Bild von einem eisa-Tänzer an der Station "Makishi".

 Das sind die Schienen der Monorail. Sie fährt sozusagen über der Stadt. ^^ Fast wie eine Achterbahn, huiiiii! :)

 Dieses Schild zeigt an, dass wir in Richtung Flughafen fahren. ^^

 Anna kam mit mir zum Flughafen. ^^

 Hier sind wir am Flughafen und warten auf Katja. ^^

 Es gab dort ein Aquarium mit einem riesigen blauen Fisch, von dem das Mädchen auch ganz begeistert war. ^^

 Hier die Anzeigetafel der Flüge. Ganz unten die Nummer 133 ist das Flugzeug, mit dem Katja gekommen ist! ^^

Es war ein wirklich schönes Wiedersehen mit Katja! ^^ Doch da sie sicherlich auch relativ erschöpft nach dem langen Flug war, machten wir uns aber auch gleich auf den Rückweg. Allerdings hatte ich noch ein paar onigiri (Reisbällchen) und etwas zum Trinken gekauft, da ich mir sicher war, dass Katja vermutlich Hunger und Durst hatte. Damit lag ich dann auch richtig, denn bevor wir mit der Monorail zurück zur Endstation fuhren (in deren Nähe übrigens die Bäckerei liegt), aßen wir noch ein onigiri und tranken erstmal etwas. Danach aber ging es dann mit der Bahn zurück und anschließend nahmen wir an der Endstation ein Taxi, welches uns zum International House brachte. Dank meiner Lehrerin, die ich nach einer preisgünstigen Unterkunft gefragt hatte, bekam Katja ein wunderschönes kleines Zimmer in der Unterkunft direkt neben dem International House. Perfekt! So konnten wir also abends immer schön lange reden, denn Katja musste abends ja dann nur ins andere Gebäude rüber schlüpfen!
Wir brachten dort erstmal ihre Sachen aufs Zimmer und später trafen wir uns dann in meinem Zimmer, nachdem sie sich ein wenig ausgeruht und eine Dusche genommen hatte. Um sieben Uhr abends ging es dann direkt zum sanshin-Kurs, wo auch Katja eines dieser Instrumente in die Hände gedrückt bekam, damit sie fleißig üben konnte. :) Nach dem Kurs kam Anna dann ebenfalls mit auf mein Zimmer und zu dritt machten wir uns etwas Warmes zum Abendessen: sukiyaki. Da jeder mithalf, war das Essen schnell gemacht und schon bald konnten wir gemütlich essen. Und so ließen wir dann auch den ersten Abend gemütlich ausklingen. ^^

Das war kurz vor dem Abendessen. ^^

 Und hier das Abendessen: sukiyaki!
 Katja und Anna. ^^

 Katja und ich! ^^

 Katja erfreut sich des warmen Abendessens. ^^

 Und zum Schluss ein Gruppenfoto! ^o^

Am Tag darauf ließen wir es ruhig angehen und nach einem gemütlichen Frühstück zeigte ich Katja zunächst einmal meine Uni hier und wir schlenderten ein wenig über den Campus. Anschließend ließen wir uns an den Außentischen der Mensa nieder und genossen bei ein paar gekauften Getränken den warmen Sonnenschein. Dort stieß später auch Anna auf uns und zu dritt gingen wir dann ein wenig einkaufen, um Katja auch etwas die Gegend zu zeigen. Dabei gingen wir zu der Brücke in der Nähe des einen Supermarktes, von der aus man das Meer sehen kann. Anna kannte diesen Platz auch noch nicht, weshalb ich gleich zwei Leute hatte, die aus dem Häuschen waren. :)

 Hier steht Katja vor dem Eingangsstein der Universität. ^^

 Hier das Meer von der Brücke aus. ^^

 Katja und Anna. ^^

 Und hier bin ich mit Katja zu sehen.

Danach ging es zu einem Drugstore und dann zum Supermarkt „Union“, wo wir ein paar Dinge einkauften. Den Abend verbrachten Katja und ich dann endlos quasselnd; es gab immerhin viel zu erzählen, da man sich ein halbes Jahr nicht gesehen hat! ;)

 Da ich vor wenigen Tagen auch Erdbeeren eingekauft hatte, konnten wir uns einen leckeren Obstsalat machen. :)

Und hier Katja mit unserem Obstsalat. ^^

 Diese Süßigkeit aus Reis haben wir uns auch im Supermarkt geholt und verspeist. Sie ist in Bananenblätter eingewickelt. ^^

Donnerstagmorgen um 11 Uhr trafen Katja und ich uns dann mit einer japanischen Freundin von mir: Ayako. Sie hat ein Jahr in Deutschland gelebt und kann ebenfalls Deutsch, sodass es nun eine gute Übung für sie war, da sie mit Katja ja nur auf Deutsch reden konnte. Als wir an dem Morgen auf sie warteten, konnten wir unserem Hausverwalter Osamu-san und ein paar „Kammerjägern“ dabei zu sehen, wie sie Insektizide unter die Gullideckel spritzten. Von Osamu-san hatte ich zuvor erfahren, dass an diesem Tag Leute kommen sollten, die die Kakerlaken in den Gullideckeln ausrotten sollten. Es hätten sich nämlich wieder einige dort angesammelt. Gut, dass sie vorher ausgerottet werden, bevor sie das Haus überlaufen können. ^^“
Schließlich kam Ayako dann mit ihrem neuen Auto, welches sie von ihrem älteren Bruder bekommen hat. Zu dritt fuhren wir dann in die Stadt Chatan, um dort kaitenzushi zu essen. Wir gingen in das gleiche Restaurant, in welches ich damals auch schon mit den Tandempartnern gegangen war. Ayako war dort auch noch nie gewesen, weshalb es für sie auch neu war. Aber sowohl Katja als auch Ayako waren sehr von dem Sushi angetan, sodass wir alle zufrieden und gesättigt nachher das Restaurant verließen. Dieses Mal habe ich das Essen bezahlt, da Ayako zuletzt mein Mittagessen mit bezahlt hat. Nun war ich also an der Reihe und habe dann für alle das Mittagessen bezahlt. :) 

 Das sind Ayako und Katja im Sushi-Restaurant. ^^

Ayako und ihr neues Auto! (Es ist sogar ein manuelles Auto!! *__* Ich liebe es!)

Im Anschluss daran fuhren wir noch in ein großes Einkaufszentrum, wo wir uns ein wenig umgeschaut und später an Spielautomaten „Mario Kart“ gezockt haben. Wuiiiiiii, hat das einen Spaß gemacht! Solche Spielautomaten will ich in Deutschland auch!! ^____^ Danach haben wir noch schöne Purikura-Bilder zusammen gemacht, auf denen wir mal wieder dank der hohen Technik der Automaten wie Topmodels aussehen. Ahahahaha…

 Hier sind wir auf dem Weg zum Einkaufszentrum. ^^

 Und hier der Mario-Kart-Spielautomat! ^^

 Katja mit einer hübschen Mario-Mütze ^^

 Hier ein paar schöne Dekorationen, die die Japaner am Tag für die Jungs aufstellen. ^^

 Und nochmal Mario-Kart! ^^

Gegen 3 Uhr verließen wir dann das Einkaufszentrum und fuhren kurz zu Ayakos Zuhause, da sie die Souvenirs aus Nagasaki vergessen hatte, die sie mir mitgebracht hatte. Ich hatte ihr aus Tokyo übrigens auch ein kleines Magnet und Süßigkeiten mitgebracht, worüber sie sich riesig gefreut hat. ^^ Von ihr bekamen Katja und ich ein paar typische Süßigkeiten aus Nagasaki, die wir aber noch verspeisen müssen. :)
Später ging es dann wieder Richtung International House, wo wir uns noch einen gemütlichen Abend gemacht und entspannt haben.

 Hier ein paar süße Esstäbchen von dem Film "Mein Nachbar Totoro".

 Und hier der Film "Hook"! ^^

 Das sind die Souvenirs von Ayako aus Nagasaki ^^

 Und hier unsere purikura. ^^

Na, sehen wir nicht aus wie Topmodels? Ahahha...

 Katja und ich haben am Abend außerdem noch eine Süßigkeit aus Taiwan von Yilin bekommen, die zuletzt in ihre Heimat kurz gereist ist. ^^

 Innen drin war dann eine Art Creme. Sehr lecker! ^^

Freitag sind wir gemeinsam mit Anna zu einem Tempel in Ginowan gegangen. Leider konnte man ihn nur von außen besichtigen, aber es war dennoch ganz schön ihn zu sehen. Dort haben wir ein paar schöne Fotos gemacht, ehe wir schließlich zum BookOff gegangen sind, dem Second-Hand-Laden in Ginowan. Dort hat auch Katja etwas gefunden und zwar den Soundtrack von „Stadt der Engel“. Für sage und schreibe 50 Yen!! Das nenn ich mal ein Schnäppchen! :) Ich habe noch ein hübsches Pokémon-Spiel bekommen, welches in Deutschland unglaublich teuer ist! Hier habe ich es ziemlich billig bekommen, weshalb ich natürlich ziemlich glücklich war. ^^
Anschließend sind wir in das kleine süße Café namens „kyassuru“ gegangen, welches Erika mir damals gezeigt hat. Dort haben wir uns dann einen Café oder Tee mit einem leckeren Stück Kuchen gegönnt. Natürlich haben wir auch viel geredet und insgesamt war es ein schöner Aufenthalt in dem Café. :)

 Das Foto wurde auf dem Weg zum Tempel gemacht.

 Ebenso wie das hier. ^^

 Das ist eine Karaoke-Bar namens "Manekineko". Manekineko ist die Bezeichnung für die Winkekatzen. :)

 Und hier der Tempel.
 Davor standen diese hübschen roten Pflänzchen. ^^

 Hier stehen Katja und ich vor dem Eingangstor.

 Und das ist der Eingang des Tempels. ^^

 Das war mein Käsekuchen und mein Cappuccino im Café. ^^

 Katja hatte ein Stück Zitrone-Sahnekuchen.

 Anna hatte ein Stück Erdbeer-Sahnekuchen. 

 Und noch einmal Anna und ich. ^^

 Zum Kuchen bekommt man immer kleine Kekse und Zucker, Milch und Zitrone gereicht. ^^

Das ist das kleine Café von außen.

Danach haben wir noch ein wenig für das Abendessen eingekauft, da wir Okonomiyaki machen wollten. Deshalb trafen wir uns dann abends auch wieder zu dritt und bereiteten dann das Abendessen vor. Und schon hatte ich die perfekte Gelegenheit, Laurins Rezept selber auszuprobieren und es hat sogar wunderbar geklappt! Katja und Anna waren begeistert von dem Essen und ich darf ihnen nun auch das Rezept geben. ^^ Es freut mich sehr, dass es ihnen so gut geschmeckt hat!

 Das war beim Abendessen. ^^

 Katja freut sich auch auf die Okonomiyaki. ^^

 Anna ebenfalls. :)

Mein neues Pokémon-Spiel: Pokémon Platin! ^^

Samstag sind Katja und ich nach Nishihara gelaufen, um dort erst zum Meer zu gehen und anschließend zum großen Einkaufszentrum. Zum Meer war es ein schöner Spaziergang und da wir auch gutes Wetter hatten, konnten wir uns am Meer auch schön für eine Weile hinsetzen und das Wetter genießen. Katjas einziger Wunsch war, hier auf Okinawa ans Meer zu gehen und diesen Wunsch hatten wir nun dann auch erfüllt, auch wenn ein richtig schöner Sandstrand leider nicht in unmittelbarer Nähe ist und man ein Auto bräuchte, um dorthin zu fahren. Dennoch war es eine schöne Tour zum Meer, nach der wir uns auf den Weg zum Einkaufszentrum gemacht haben.

 Katja und im Hintergrund das Meer. ^^

 Das war ein Experiment: Was macht die Kamera, wenn ich ein Panoramabild machen möchte und jemand mitläuft? Das ist das Ergebnis! ^^ Interessant, oder?

Das war auf dem Weg zum Strand. ^^

 Auf dem Weg konnten wir ganz viele hübsche Blumen fotografieren. ^^

 Hier einmal rote Blumen. ^^

 Und lilafarbene und pinke und weiße Blumen. ^^

 Eine komische Frucht, die an einem Baum hing. ^^"

 Das Meer!!! ^^

 Hier sieht man Katja auf einem der Laufstege. ^^

 Ein kleiner Steinpavillon, von dem aus man das Meer betrachten kann. ^^

 Die Flut war noch nicht da, denn auf den ganzen Steinen sah man noch das ganze Moos. ^^ 

 Nochmal Katja. ^^

Und hier bin ich zu sehen.

 Katja am Meer. ^^

 Und hier bin ich am Meer!

 Ganz viel Wasser! ^^

 Und nochmal Blumen. ^^

 Früher stand ja dort, wo das Einkaufszentrum heutzutage ist, eine Zuckerfabrik. Auf diesen Bildern sieht man diese alte Fabrik. ^^

 Noch mehr Blumen! ^^

Und wieder Blumen!

Im Einkaufszentrum haben wir erst einmal zu Mittag gegessen, da man nach einem schönen Spaziergang dann doch langsam Hunger hatte. Anschließend durchstöberten wir die einzelnen Geschäfte, in denen wir auch das ein oder andere hübsche Teil fanden. Am Ende unseres Rundganges kauften wir im Supermarkt noch ein paar Kleinigkeiten ein und holten uns in der angrenzenden Bäckerei eine Kleinigkeit für den Abend, ehe wir zum großen Abschluss noch ein leckeres Eis aßen. Zudem spendierte Katja uns zwei kleine Erdbeer-Törtchen! *____*
Mit dem Taxi ging es schließlich wieder zum International House, wo wir uns noch einen gemütlichen Abend machten.

 Katja und ihr Mittagessen. ^^

 Später gab es dann noch einen leckeren Fruchtsaft: Links ist meiner: Blaubeer-Milch; und rechts ist der von Katja: Kiwi-Grapefruit. Sehr lecker und erfrischend. ^^

 Hier saßen hauptsächlich ältere Herren, deren Frauen vielleicht shoppen gehen wollten, und sahen sich gemeinsam ein Baseball-Spiel an. :) Soetwas müsste es für die Männer in Deutschland auch geben, nur dann mit Fußball! XD

 Und hier Katja und ihr Eis! ^^

 Ich und mein Eis! Yummy! ^^

 Mein neues Kissen! Ist es nicht toll! *___*

 Meine neue Bento-Box mit Stäbchen und einem Tuch, in welches man die Box wickeln kann. ^^

 Das ist mein Erdbeer-Törtchen mit Fruchtcreme. ^^

 Und hier das Erdbeer-Törtchen von Katja mit Schokoladencreme. ^^

 Katja ist ganz verliebt in ihr Törtchen! ^^

Sonntag ging es dann sogar zu viert nach Naha, denn unsere kleine Gruppe hatte Zuwachs bekommen: Eine schwedische Freundin von Anna, die momentan in Osaka studiert, kam auch zu Besuch. Ihr Name ist übrigens Hannah. Und so machten Katja und ich uns an diesem Morgen mit Anna und Hannah auf den Weg nach Naha, wo wir über die große Straße namens kokusaidoori schlenderten und schließlich auch die Nebenstraße heiwadoori betraten. Da an diesem Wochenende das 6. Filmfestival von Okinawa in Naha stattfand, war es etwas schwer, sich in Naha durch die ganzen Menschenmassen und den einzelnen Absperrungen zu kämpfen, doch so hatten Katja und Hannah auch gleich die Gelegenheit, etwas Besonderes zu erleben.
Außerdem gab es noch eine schöne Überraschung. In einem kleinen Laden wollte ich eine kleine Packung chinsukô (die für Okinawa typischen Kekse) für alle kaufen und der junge Verkäufer fragte mich dann, woher wir denn seien. Ich hab mich also ein bisschen mit ihm unterhalten und ihm erklärt, dass wir aus Deutschland und Schweden kommen und dass einige von uns Austauschstudenten sind. Er hat sich riesig gefreut und er hat mir in die Einkaufstasche, in der er die Kekse gepackt hatte, nochmals einige Kekse reingetan, mit der Bemerkung: „Zum Probieren. Die könnt ihr euch alle teilen!“ Das fand ich einfach super lieb! Da wollte ich nur eine Kleinigkeit kaufen und er stopft mir noch einmal rund zehn Kekse in die Tasche! Echt lieb! ^^
Als wir schließlich ein wenig geshoppt hatten, suchten wir uns ein Restaurant für das Mittagessen und wir entschieden uns für das Restaurant auf der heiwadoori, in welches Anna und ich schon öfter gegangen waren. Da an diesem Tag sehr viel los war, mussten wir ein wenig warten, bis Plätze frei wurden, aber es ging relativ schnell. Und so konnten wir dann auch ein leckeres Mittagessen genießen.

 Hier warten wir gerade auf die Monorail. Ganz links sieht man Hannah. ^^

 Ein typischer Souvenir-Shop in Naha. ^^ Kunterbunt.

 Ein hübsches Foto von Katja und mir! ^o^

 Anna und ich. ^^

 Anna und Hannah ^^

 Hier sieht man mich auf der heiwadoori.

 So sah es dann auf der kokusaidoori aus. Die Bürgersteige waren abgegrenzt, damit ein paar wichtige Persönlichkeiten (von denen ich die meisten nicht kannte) mit dem Auto zur Bühne gefahren werden konnten. ^^

 Anna und Hannah haben sich ein leckeres Eis mit Süßkartoffelgeschmack gekauft. :)

 Und hier ist Katja auf der heiwadoori. ^^

 Anna und ihr Mittagessen: Sôki-Soba (Nudelsuppe mit Schweindefleisch).

 Katja und ihr Mittagessen: tonkatsu-teishoku (paniertes Schweinefleisch, Kohl, Reis, Suppe und Nachtisch).

 Hannah und ihr Mittagessen: Okinawa-Soba (Nudelsuppe nach okinawanischer Art).

 Hier die gekauften und die geschenkten Kekse. ^^

 Da sind sogar Kekse mit gôyâ-Geschmack bei! Ob die Kekse wohl nach bitterer Gurke schmecken?

Danach gingen wir noch ein wenig die Straßen entlang, doch da wir schließlich die wichtigsten Ecken der Straße gesehen hatten, entschlossen wir uns dazu, bald zum International House zurückzukehren. Katja und ich aßen an diesem Abend auch unser Erdbeer-Törtchen vom Vortag, da wir am Samstag so gesättigt gewesen waren, dass wir einfach keinen Hunger mehr gehabt hatten. Dafür genossen wir es  nach einem aufregenden Tag in Naha. ^^

 Hinter dem Restaurant liegt ein kleines Park, in den wir kurz gegangen sind. ^^ Dort gab es ein paar kleine Stände. ^^

 Hier sind Katja, Anna und Hannah zu sehen. ^^

 Ein hübsches, alter Baum. ^^

 Hier die Leinwand, auf der man das Filmfestival verkündet.

 Und hier zwei Moderatoren auf dem Bildschirm. ^^

Als wir von Naha wiederkamen, war Ko-chan auch wieder hier und hat Katja und mir etwas Gesellschaft geleistet. ^^

Somit gingen dann die ersten Tage gemeinsam mti Katja zu Ende. Im nächsten Eintrag werde ich dann über die restlichen Tage berichten, in denen wir sicherlich auch noch viel unternehmen werden. ^^

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