Nach einer ruhigen
Phase, in der es keine Ausflüge oder besondere Ereignisse gab, kam nun an diesem Wochenende (05./06.07) alles zusammen: Samstag fand hier das sogenannte ryugakusei-matsuri (留学生祭り,
übersetzt: „Austauschstudentenfest“) statt und am Sonntag habe ich mit Matthias
zusammen an einer Bustour teilgenommen. Bevor ich allerdings über diese beiden
großen Ereignisse berichte, möchte ich zunächst ein paar Fotos zeigen, die ich
während der letzten Wochen in meinem Alltag geschossen habe.
Es ist unglaublich, wie die Leute hier den Rasen schneiden. Manche Stellen werden einfach kunstvoll ausgelassen. ^^"
Opa würde jetzt sicher sagen: "Das geht aber gar nicht!" ;)
Dieser Militärhelikopter flog ziemlich tief.
Passend zur Fußball-WM ist auf dnen Flaschen des Sportgetränks "Aquarius" hier auch der Fußballspieler namens Honda abgebildet. ^^"
Und es gibt hier bereits Kirschen! *___*
Diese beiden CDs habe ich mir hier über das japanische amazon bestellt. Es sind die Soundtracks von zwei meiner absoluten Lieblingsserien aus Japan. :)
Und hier eine tolle Figur von Trafalgar Law aus dem Anime "One Piece". Ich liebe diese Figur!!
Das habe ich von Timmi (Australierin) erhalten, die zuletzt einen kurzen Tripp nach Fukuoka gemacht hat. :)
Und hier eine taiwanische Süßigkeit, die ich von Osamu-san erhalten habe, der über ein Wochenende nach Japan geflogen ist. ^^
Ein Brief von meiner Familie ist auch hier angekommen.
Und darin war diese wunderschöne Karte! Vielen Dank nochmal an alle!!! ^^o
Diesen hübschen Schmetterling konnte ich in der Nähe des Campus fotografieren. ^^
Und hier ein Foto von unseren Referaten, die wir anlässlich der "Friedenslehre" gehalten haben. ^^
Am 28.06 (Samstag) bin
ich mit Matthias zum großen Einkaufszentrum in Nishihara gegangen, um noch ein
paar Dinge einzukaufen. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, da es
eigentlich regnen sollte, aber wir sind trocken bis zum Einkaufszentrum
gekommen. Auf dem Weg sind wir auch ein paar interessanten Leuten begegnet.
Zuerst einem älteren Ehepaar, die sich um ein paar Felder kümmern und unter
anderem auch Gôyâ anbauen. Sofort wurde uns eine dieser bitteren Gurken
angeboten, damit wir ja auch die Spezialität Okinawas kennen lernen. Es ist
wirklich erstaunlich, wie freundlich die Leute hier sind!
Und als wir dann ein
Stück weitergegangen waren, grüßte uns eine Frau am Wegesrand, die anscheinend
wegen der Hitze eine kurze Pause einlegte. Sofort bot uns diese etwas zum
Trinken an, da es ja so unglaublich heiß wäre. Ich glaube, soetwas würde einem
in Deutschland nicht so schnell passieren, oder? :)
Im Einkaufszentrum
haben wir uns dann erstmal um unsere Einkäufe gekümmert und Matthias hat unter
anderem noch ein paar neue kariyushi
(okinawanische Hemden) bekommen. Und auch ich habe ein neues, hübsches T-Shirt
gefunden! ^^ Außerdem haben wir auch eine Runde Mario Kart in der Spiele-Ecke gezockt!
Der Tag war, was die
Einkäufe betrifft, sehr erfolgreich und es war auch so ein schöner Tag. :)
Mitten auf dem Weg lag einfach ein Fernseher. Schon komisch, die Leute hier. ^^"
Diese schönen Blumen mussten wir dann auch fotografieren. ^^
Hier Matthias mit seinem Mittagessen und seinen kleinen Sailor Moon-Figuren, die er erstanden hat. ^^
Und das war mein Mittagessen. ^^
Meine Wenigkeit. ^^
Das ist mein neues T-Shirt! Ist es nicht toll? Ich brauchte einfach ein Shirt mit Sanshin drauf. ^^
Dieser Manga ist ein Quizbuch zum Anime "One Piece". Muss demnächst dann mal die Fragen übersetzen. ^^
Das ist ein Nackenkühler, der für den Sommer ganz angenehm ist, wenn man bei den tropischen Temperaturen hier so wahnsinnig schwitzt. ^^
Und zwei neue Klarsichtfolien! ^^
Das sind zwei Schreibunterlagen. ^^
Für das ryugakusei-matsuri hat unser
Sanshin-Kurs nicht nur ein paar Lieder vorbereitet, die gespielt werden
sollten, sondern auch ein shishimai (獅子舞). Dies ist eine Show, bei der zwei Leute im Kostüm
eines Löwen stecken und tanzen, sodass es aussieht, als würde der Löwe tanzen.
Dazu hört man im Hintergrund Sanshin-Musik. Unser Sanshin-Kurs hat für diese
Show einen eigenen shishi (Löwe)
gebastelt und einen zweiten haben wir von den Jahren davor genommen, sodass wir
zwei shishi hatten. Vier Leute haben
dann die Rolle der Tänzer für die Löwen übernommen und vier Leute sollten dazu
Sanshin spielen. Ich war bei der Gruppe, die Sanshin spielt. :)
Nach unseren Proben
Mittwochsabends haben wir dann unseren Löwen gebastelt und ein wenig geübt.
Unsere Löwen sind übrigens aus Styropor und, ich glaube, aus zerschnittenen
Mülltüten hergestellt. :) Ich finde aber, das Ergebnis kann sich sehen lassen.
^^
In dieser Position hockt man dann unter dem shishi.
Und hier steht der shishi und Daniel tätschelt ihm gerade den Kop. ^^
Und hier ein Probelauf! ^^
Hier die Japanerin (deren Namen ich vergessen habe) mit dem halben Kopf unsere zweiten shishi.
Und hier das fertige Gesicht des zweiten shishi, der übrigens Kouta gegessen hat! Ahahahaha!
Links sieht man Luca Han (Koreanerin) und rechts Laura (Französin).
Und hier bin ich mit den beiden zusammen. ^^
Am Samstag (05.07)
fand dann das ryugakusei-matsuri in
der Mensa der Uni statt. Gemeinsam haben wir die Tische und Stühle ab halb drei
nachmittags weggeräumt und eine Bühne mit Klebeband abgeklebt. Alle halfen
fleißig mit, die Vorbereitungen zu treffen und noch vor vier Uhr war alles fertig.
Neben einigen Auftritten von verschiedenen Leuten oder Gruppen gab es auf dem
Fest auch verschiedene Verkaufsstände, an denen man zum Beispiel chinesische
Souvenirs oder taiwanesische oder koreanische Speisen erwerben konnte. Außerdem
gab es auch eine Bilderausstellung von einer Koreanerin, die Portraits von uns
angefertigt hat. Sie benutzt dazu Wasser und Tinte und das Bild sieht nachher
so aus, als würden Sterne am Nachthimmel das Bild von einem widerspiegeln. Es
ist schwer zu erklären, aber da ich Fotos habe, könnt ihr es dort besser sehen.
^^
Die Eröffnung der
verschiedenen Auftritte bildete unser shishimai,
bei dem Kouta, Shunta, Seikou und ich Sanshin gespielt haben, während Kyo,
Maeda-san, Yona und noch eine Japanerin, deren Name mir gerade leider entfallen
ist (^^“) die shishi zum Tanzen
gebracht haben. Es war ein wirklich toller Auftritt und ich glaube, den anderen
Leuten hat es auch gefallen. :)
Anschließend gab es
noch diverse Auftritte, bei denen mit Diabolos oder Bällen gearbeitet wurde. Außerdem
gab es auch noch einen thailändischen Tanz und eine Gesangseinlage von einem
gewissen Nasu-sensei, der – wenn ich mich recht erinnere – Vietnamesisch
unterrichtet und auch Halbvietnamese ist. Ich habe ihn bei den Vorbesprechungen
für das Fest, bei denen die Vorbereitungen geklärt worden waren, kennen
gelernt. Er ist wirklich ein sehr netter Mensch und sein Auftritt war auch sehr
lustig und daher mit einer der Besten!
Während der Auftritte
habe ich mich ein bisschen umgeschaut und einige bekannte Gesichte getroffen.
Außerdem sind Matthias, Yuriko und Saki auch noch zum Fest gekommen, worüber
ich mich sehr gefreut habe! ^__^
Zwischendurch hatten
Kouta und Osamu-san dann auch noch einen Auftritt (zusammen nennen sie sich
„Los Nicos“). Sie haben dann unter
anderem „Let it Go“ von dem Film „Frozen“ gespielt. Die beiden sind wirklich
verdammt cool zusammen! ^^
Unser Auftritt mit dem
Sanshin-Kurs bildete das Ende der einzelnen Vorführungen (das Beste kommt ja
bekanntlich zum Schluss, haha! Nein, nur Spaß! ;) ). Zuerst spielten wir mit
den Leuten, die erst seit April Sanshin spielen, zwei Lieder, ehe wir anderen,
die schon länger das Instrument spielen, noch weitere vier Lieder
präsentierten. Außer einem Lied ist eigentlich alles gut gegangen. Bei diesem gewissen
Lied haben wir leider die Gitarre nicht richtig gehört, was dazu geführt hat,
dass wir uns nicht an deren Rhythmus gut anpassen konnten. Das Problem war,
dass die Musikboxen vor uns standen und wir so also die Gitarre nicht hören
konnten. Die restlichen Lieder sind aber gut gelaufen, sodass es alles in allem
ein guter Auftritt war, wie ich finde. Zum Schluss hat Kouta noch auf der
Sanshin ein Lied gespielt, wozu alle getanzt haben. Wir waren natürlich die
Vorreiter und mussten die anderen Menschen dazu motivieren, mitzutanzen, was
aber ganz gut geklappt hat. ^^
Übrigens, es war unser
„Dresscode“ für diesen Tag, dass wir alle solche Hemden getragen haben! Ich
habe mir ja selber eins gekauft, aber da viele so ein Hemd nicht besitzen, hat
ein Philippiner aus unserem Sanshin-Kurs, der schon länger auf Okinawa lebt und
auch hier arbeitet, eine ganze Kiste mit verschiedenen Hemden mitgebracht, die
ähnlich den okinawanischen kariyushi
sind. Wir durften uns dann jeder für den Auftritt eins ausleihen. Nach dem
Auftritt aber jedoch meinte der Philippiner namens Jamson, dass er uns gerne
jeder eins schenkt. Selbst ich durfte mir noch eins aussuchen, obgleich ich ja
selber eins gekauft habe. Er hat uns nämlich erzählt, dass seine Mutter all die
Hemden selber gemacht hat und sie ihm bisher über 2.000 zugeschickt hat! Das
Besondere an diesen Hemden: sie sind aus einem Stoff gefertigt, den man nach
dem Waschen nicht unbedingt bügeln muss; einfach gerade auf den Bügel hängen
und fertig. Zitat von Jamson: „Meine Mutter meint nämlich, dass es nervig ist,
ständig Hemden zu bügeln!“ Da hat sie Recht! ^^ Und so bekamen wir also jeder
noch ein schönes Hemd als Andenken geschenkt! :)
Hier wird gerade alles aufgebaut.
Alle helfen fleißig mit. ^^
Hier die Bilder von Luca Han (Koreanerin), die sie mit Wasser und Tinte gemalt hat. Total schön, oder?
Und hier ist das Bild von mir! ^^
Für das shishimai mussten die Leute dann auch noch diese Hosen anziehen, damit die Löwen auch flauschige Beine hatten. Hier sieht man Yona (Taiwan). ^^
Und unsere Japanerin. ^^
Das ist Kyo (Japaner). ^^
Und unter diesem shishi befinden sich Maeda-san und Kyo. ^^
Süß, unser shishi! ^^
Und hier Nannan (Chinesin) mit ihrer Sanshin. ^^
Das bin ich mit Seikou (Taiwan). ^^
Und Osamu-san! ^^
Und dann begann das Fest!
Hier sieht man den ersten unserer beiden shishi. ^^
Und hier bin ich mit Kouta (linnks von mir) und Seikou (rechts von mir). ^^
Und hier ein Video, welches Matthias gemacht hat. ^^ Danke dafür!
Und hier die drei tollen Gäste, die noch gekommen sind! Von links nach rechts: Yuriko, Saki und Matthias! ^^
Diese Dame hat auf einem Instrument namens "Niko" (二胡) gespielt hat.
Die Chinesen haben Tee zubereitet, den man probieren konnte.
Und hier zwei alte Bekannte: Links: Yamato und rechts: Chosho. ^^
Hier ein Auftritt mit Ringen.
Und es wurde auch mit Bällen jongliert. ^^
Hier sieht man Süßigkeiten aus Taiwan. ^^
Yayun (Taiwan) durfte sich dann mal an dem Kontrabass eines Japaners versuchen.
Das ist Nasu-sensei, der ein Lied präsentiert und es in verschiedene Sprachen übersetzt hat. ^^
Hier ein kurzes Video von dem Auftritt. ^^
Und hier "Los Nicos" (links: Osamu-san, rechts: Kouta). ^^
Shen (Taiwan) wie immer gut gelaunt! ^^
Maeda-san mit seiner coolen Mütze, auf der der Sänger BEGIN unterschrieben hat. BEGIN spielt auch Sanshin und er ist auf Okinawa sehr bekannt. ^^
Luca Han in ihrem schönen Hemd für den Auftritt. ^^
Links sieht man Ri (Malayser) und rechts Yayun (Taiwanesin). ^^
Das war der thailändische Tanz. ^^
Hier sieht man einmal die Mensa und gaaaanz hinten sitzen wir mit dem Sanshin-Kurs, da wir da gerade unseren Auftritt hatten.
Eine Nahaufnahme von mir. XD
Und ein tolles Gruppenfoto zum Schluss! Alle in bunten Hemden! ^__^
Nachdem die Auftritte
zu Ende waren, war auch das Fest zu Ende und wir halfen alle beim Aufräumen. Da
alle mitgeholfen haben, ging es auch sehr schnell. Danach fand dann noch eine
kleine private Party von unserem Sanshin-Kurs im International House statt, für
die einige Leute dann noch etwas einkaufen fuhren.
Da ich am Morgen
bereits Reis gekocht hatte, habe ich für den Abend selber etwas zubereitet und
zwar meine spezielle Version von oyako-don
(Reis mit Ei und Zwiebeln). Ich habe das Originalrezept ein wenig abgewandelt,
aber es hat allen sehr gut geschmeckt. ^^ Das netteste Lob an diesem Abend kam
von Kyo: „Du wirst eine gute Ehefrau!“ Ahahaha, es scheint also wirklich gut
geschmeckt zu haben! Das freut mich natürlich sehr! ^^
Neben meinem Essen gab
es aber auch noch grünes Curry und eine Art Eintopft mit Gemüse und Fleisch,
den man zu Reis ist. Dieser war etwas scharf, aber sehr lecker! Außerdem hat
Daniel auf dem Balkon noch auf einem Holzkohlegrill Fleisch gegrillt. Neben
Hähnchenfleisch-Spießen gab es noch Rind- und Schweinefleisch und auch
Würstchen! Als Deutsche muss ich mich natürlich um die Würstchen kümmern und so
habe ich nachher mit Daniel auf dem Balkon gesessen und mit einem Fächer das
Feuer ein wenig angefacht, damit die Würstchen auch genug Wärme mitbekamen. Sie
haben auf jeden Fall gut geschmeckt! :)
Mein oyako-don, was ich für alle gekocht habe. ^^
Im Conference Room hatten wir dann unsere kleien Party. ^^
Kyo bei bester Laune! ^^
Mukin (Chinesin) tauchte auch später noch auf. ^^
Und sie durfte sofort das Kumamoto-Kostüm von Maeda-san anziehen. ^^
Mukin als Kumamoto und ich zusammen. ^^
Auf dem Balkon werden fleißig Würstchen gegrillt und verspeist. ^^
Hier sieht man links Jan (Taiwanese) und rechts Jamson (Philippiner). ^^
Und hier Yona (Taiwanesin). ^^
Jan hat später noch besucht meinen Namen mit Kanji zu schreiben. Das ist das Resultat. ^^"
Diese süßen Pandaanhänger habe ich mir als Andenken bei dem Verkaufsstand der Chinesen geholt. ^^
Und hier ein Fächer des Festes als Andenken. ^^
Es war auf jeden Fall
ein sehr schöner Tag, wenn auch anstrengend, da es viel zu tun gab. Die Feier
unseres Sanshin-Kurses war ruhig, aber sehr angenehm und man konnte den Tag in
Ruhe ausklingen lassen. Es war wirklich richtig großartig und ich hatte viel
Spaß! ^^
Sonntag (06.07) habe
ich dann mit Matthias gemeinsam an einer Bustour teilgenommen, die morgens um
8:45 Uhr startete. Mit dem Taxi sind wir dann bis zum Bus Terminal gefahren und
wir hatten einen wirklich sehr netten Taxifahrer, der sich gut gelaunt mit uns
die ganze Zeit unterhalten hat. Da wir ihm erzählten, dass wir an einer Bustour
teilnahmen, wurde uns auch sogleich geraten, viel Wasser unterwegs zu trinken,
da es sehr warm wäre und man viel schwitzt. Am Ende bekamen wir sogar noch drei
Packungen Taschentücher von ihm geschenkt, womit wir uns den Schweiß unterwegs
abwischen konnten. Ein wirklich sehr netter und aufmerksamer Taxifahrer. :)
Am Bus Terminal
angekommen, bekamen wir einige Informationsblätter in die Hände gedrückt und
dann ging es auch schon bald los. Wir waren eine kleine Gruppe von 17 Personen.
Unsere erste Station der Bustour war das Shuri-Schloss. Für mich war es nicht
so interessant, da ich ja bereits schon dreimal dort war, aber Matthias konnte
ein paar schöne Fotos machen. Da wir aber leider nicht viel Zeit hatten und wir
selber entscheiden konnten, um wir in das Innere des Schlosses gehen wollten
oder nicht, haben Matthias und ich uns dazu entschieden, lieber einen anderen
Tag den Eintritt zu bezahlen und dann in Ruhe durch das Schloss zu gehen,
anstatt alles in 20 Minuten abzuhandeln.
Eine schöne Aussicht vom Shuri-Schloss aus auf die Stadt und den Hafen. ^^
Das kleien Mädchen hatte ein Pikachu-Plüschtier bei sich! Süß, oder? ^^
Und hier stehen Matthias und ich vor einer heiligen Stätte, die sich utaki nennt.
Matthias hat es dann noch geschafft, diesen schönen Schmetterling zu fotografieren. ^^
Danach ging es zur
alten Basis der japanischen Marine (旧海軍司令部壕) im Süden Okinawas. Dort gab
es ein kleines Museum, in dem man alte Schriftstücke, Uniformen, Waffen und
Bilder betrachten konnte. Außerdem gab es auch viele gebastelte Kraniche oder
andere Gaben, die zum Gedenken der Verstorbenen dort platziert worden sind.
Neben diesem kleinen
Museum konnte man auch in die unterirdischen Räume der Basis, wo es aber
allerdings kaum mehr Mobiliar oder sonstige Dinge gab. Man konnte lediglich die
Gänge entlang gehen und sich den Aufbau dieser unterirdischen Anlage ansehen.
Das war aber auch schon sehr interessant und wir konnten auch ein paar gute
Bilder machen.
Das ist das Denkmal des Marine-Hauptquartiers.
Und hier das Gebäude, welches man betritt, um zu den unterirdischen Gängen zu kommen.
Ein paar Gaben zum Gedenken der Gestorbenen.
Das Gemälde finde ich wirklich schön und auch das Modellschiff davor war interessant.
Hier eine alte Uniform der Marinesoldaten.
Diese Schusswaffen konnte man auch begutachten.
Dieser Vorhang zeigt das Shuri-Schloss und...
... wenn man genau hinsieht, sieht man, dass die einzelnen Stränge aus gebastelten Papierkranichen bestehen. Genial, oder?
Und hier noch mehr gebastelte Kraniche, die an Strängen hängen. ^^
Und hier geht es abwärts in die unterirdischen Gänge.
Das war wohl früher ein kleine Aufenthaltsraum.
Hier bin ich inmitten der Gänge. ^^
So sah es dann auf den Hauptgängen aus, die an der Decke beleuchtet waren.
Hier waren wir wieder auf dem Weg nach draußen. ^^ Im Hintergrund erahnt man den Ausgang.
Und hier kamen wir wieder ans Tageslicht. :)
Draußen fanden wir dann diese hübsche Bank mit den shîsâ. ^^
Es ist immer wieder erstaunlich, wie Pflanzen an solchen Betonwänden wachsen können.
Von dort hatten wir auch eine schöne Aussicht.
In der Nähe gab es dann auch diese heilige Stätte zu betrachten.
Anschließend fuhren
wir zum himeyuri-Denkmal. Dieses
Denkmal erinnert an all die jungen Frauen, die damals während des Krieges als
Krankenschwestern gearbeitet haben, um die verwundeten Soldaten zu versorgen.
Viele von diesen Krankenschwestern sind während des Krieges gestorben sind. Der
Name himeyuri steht für den
Schülertrupp, der damals für die Arbeit als Krankenschwestern rekrutiert worden
war. Unter anderem wurde das Lazarett damals von einem Artillerie-Volltreffer
erfasst und viele der Krankenschwestern verloren ihr Leben. Das Denkmal
befindet sich am Höhleneingang des dritten Militärlazaretts des damaligen himeyuri-Trupps.
Dieser Gedenkstein steht etwas abseits des Denkmals.
Auch dort wuchsen diesen faszinierenden Bäume. ^^
Und dieses Denkmal befand sich neben des himeyuri-Denkmals.
Das ist nun aber das himeyuri-Denkmal. Davor haben viele zum Gedenken Blumen hingelegt und gebetet.
Es gab auch wieder sehr viele gebastelte Kranich-Stränge, die neben dem Denkmal aufgehängt waren.
Hier sieht man den Höhleneingang zum damaligen Lazarett.
Und noch einmal von etwas weiter weg, damit man mal alles zusammen betrachtenn kann.
Diese Spinne, die mit Beinen so groß war, wie eine gespreizte Hand, hing über uns in den Bäumen. Ganz schön gruselig, wenn die auf einen herunter fällt. ^^"
Im Preis für die
Bustour war auch ein Mittagessen enthalten, welches wir dann in einem Gebäude
schräg gegenüber des himeyuri
Denkmals zu uns nahmen. Es war wirklich ein ausgiebiges Mahl und ich war
nachher mehr als satt. :)
Da wir im Anschluss
noch etwas Zeit hatten, haben wir uns noch ein wenig in dem angrenzenden
Verkaufsladen, in dem es viele okinawanische Souvenirs gab, umgesehen und uns
noch an einem Automaten neues Wasser gekauft. Danach aber ging die Tour auch
schon wieder weiter…
Und hier das komplette Mittagessen: Reis, Okinawa-Soba (Nudelsuppe mit Algen und Fleisch), eingelegte Algen, Gôyâ-Chanpuru (Gôyâ mit Möhren und Eiern) und einem Sâtâandagî (süßes Ölgebäck).
Matthias und sein Mittagessen. ^^
Und hier meine Wenigkeit. ^^
Diese Schiffe, die aus Muscheln angefertig waren, konnte man im Verkaufsladen erstehen.
Hübsch, nicht wahr?
Aber ich frage mich allen ernstes, wie man die heil transportieren soll. ^^"
Das ist der Verkaufsladen, in dem wir auch zu Mittag gegessen haben.
Eine Gôyâ-Bank mit zwei Babyfiguren, von denen eine ein Schweinchenkostüm trägt. ^^"
Auf der gegenüberliegenden Seite gab es auch noch jede Menge Verkaufsläden.
Unser nächstes Ziel:
Der Friedensgedenk-Park von Okinawa. Vor einigen Wochen bin ich bereits mit den
anderen Austauschstudenten dorthin gefahren, sodass ich auch das schon kannte.
Dennoch nutzten Matthias und ich die Gelegenheit, um ein paar schöne Fotos zu
machen. Und da Matthias sowieso einmal dorthin gewollt hatte, war es eine gute
Chance für ihn, sich die ganzen Steine anzusehen, in denen die Namen der im
Krieg gefallenen Leute eingraviert sind, anzusehen. ^^
Und hier der Friedensgedenkpark. Das ist der Eingang. ^^
Ein paar sonderbare Blumen gab es auch zu betrachten.
Und Spinnen!!!
Die war nicht ganz so groß wie eine Hand.... nur annähernd. ^^"
Und eine schöne Hibiskus-Blüte. ^^
Einer der überdachten Gänge des Gebäudes. ^^
Das saftige Grün des Rasens und der Bäume bildet einen schönen Kontrast zum strahlenden Blau des Himmels. ^^
Die Gedenksteine stehen angeordnet in diesem Park in Reih und Glied.
Und eine schöne Aussicht auf's Meer hatten wir auch. ^^
Hier bin ich mit dem Meer. ^^ Übrigens, das ist das Hemd, welches ich von Jamson geschenkt bekommen habe. ^^
Und ein Panorama-Foto. ^^
Matthias und das Meer. Die Sonne blendete ihn leider in diesem Moment ziemlich. ^^"
Ein Brunnen sorgt für ein wenig Erfrischung, auch wenn das Wasser nicht wirklich kühl war. ^^"
Diese riesigen Bomben konnte man im Park auch noch sehen.
Hier wurden einige Wünsche auf Zettel geschrieben und an den Baum gehangen. ^^
Die letzte Station war
der Park „Okinawa-World“, wo vor allen Dingen Touristen die Kultur Okinawas
erleben können. Neben einer Tropfsteinhöhle gibt es dort auch eine
Schlangenvorführung, eine eisâ-Vorführung
(eisâ = traditioneller okinawanischer
Tanz) und viele Pflanzen, die auf Okinawa wachsen. Dort hatten wir insgesamt
zwei Stunden Zeit, sodass wir uns in Ruhe die Höhle und anschließend die
Tanzvorführung ansehen konnten.
Die Höhle war sehr
interessant und obgleich man eigentlich nicht mit Blitzlicht fotografieren
sollte, haben wir mutig ein paar Bilder mit Blitzlicht gemacht, um ein paar
schöne Bilder zu erhalten, auf denen man auch etwas erkennen kann. XD Es war
nicht viel los, also hat der Blitz ja auch niemanden gestört. ^^“ Nervig war
nur, dass vor uns ein paar Mädels aus unserer Reisegruppe liefen, die die ganze
Zeit ihre Schirme aufgespannt hatten. Ehrlich, ich frage mich, wieso ich einen
Schirm in einer Höhle benötige! Für die drei Tropen Wasser, die von der Decke
fallen?! Manche Dinge muss man wohl einfach nicht verstehen…
Ein Schild mit der Aufschrift "Mensôre" (übersetzt: Willkommen) begrüßt einem am Eingang.
Überall fanden wir dann auch schöne Blumen. ^^
Und natürlich shîsâ. ^^
Das ist dann der Eingang zum Park.
Und hier sitzen Matthias und ich vor zwei shîsâ, die aus bepflanzten Blumentöpfen bestanden.
Und hier sieht man sie etwas näher. ^^
Und hier ein Stein vor der Höhle. ^^
Schöne Orchideen haben wir dort auch gefunden. ^^
Der Höhleneingang.
An den Wänden hingen Gesichter von shîsâ.
Und so sah der erste Teil der Höhle dann aus.
Überall gab es Stalaktiten und Stalagniten. ^^
Sah sehr beeindruckend aus.
Sie ähneln Kerzen, finde ich.
Beeindruckend, wie groß die sind! Da kann man mal überlegen, wie viele Jahrtausende die wohl schon dort sind...
Wenn jetzt diese Decke auf einen hinabstürzen würde... hätte man keine Chance. ^^"
In den Steinen wurden auch noch Knochen von verschiedenen Tieren gefunden.
Zum Beispiel von diesem Hirsch namens ryukyujika.
Dieses Wasser war in ein blaues Licht getaucht.
Auf diesem Bild kann man es noch besser erkennen.
Und ein kleines Wasserfall. ^^
Das Ende der Höhle kam langsam in Sicht...
Aber schnell mussten wir noch ein paar schöne Fotos schießen! Zuerst Matthias!
Und dann ich!
So sah es dann in der Abteilung, wo dievielen verschiedenen Pflanzen aus Okinawa gezeigt wurden, aus.
Bananen!
Und auch Gôyâ!!
Ein großes Schiff, welches ausgestellt wurde.
Von der eisâ-Vorführung durfte man leider keine
Fotos oder Videos machen, sodass ich davon leider hier nichts präsentieren
kann. Es war jedoch eine tolle Show, bei der es auch einen shishimai gab! Am Ende wurde dann auch wieder gemeinsam getanzt! ^^
Anschließend nutzten
Matthias und ich die restliche Zeit, um in Ruhe ein leckeres kakigoori (Crush-Ice mit Syrup) zu
essen. Es war wirklich sehr warm, weshalb es gut tat, das Eis zu essen. :)
Und hier unser kakigoori: Links mit Melonensyrup und rechts mit shikwâsâ (okinawanische Zitrone).
Matthias und sein Eis. ^^
Meine Wenigkeit mit ihrem Eis. ^^
Um 15:40 Uhr fuhren
wir dann aber wieder von dem Park ab und die Bustour war beendet. Da wir uns
einen Ort aussuchen konnten, an dem wir aussteigen möchten (es gab verschiedene
Auswahlmöglichkeiten), entschieden Matthias und ich uns für die, die am
nächsten beim International House lag. Von dort aus fuhren wir dann schließlich
mit dem Taxi zurück und gegen halb fünf waren wir dann auch wieder im
International House.
Der Tag war wirklich
schön und wir haben sehr viel gesehen. Die Bustour hat sich auf jeden Fall
gelohnt. ^^ Die Zeit an den einzelnen Orten war natürlich wieder knapp
bemessen, aber das ist ja bei so einer Tour normal. Es ist jedenfalls toll,
dass solche Bustouren angeboten werden, sodass man verschiedene Orte einmal
besuchen kann. :)
Dieses Gruppenfoto wurde am Shuri-Schloss gemacht und Matthias und ich haben jeder einen Abzug davon gekauft. Es ist eine schöne Erinnerung an diesen Tag. ^^
Diese Nacht um 5 Uhr
morgens werde ich gespannt vor meinem Laptop sitzen und mir das Halbfinale
Deutschland gegen Brasilien ansehen. Unsere Jungs haben es wirklich schon weit
geschafft und ich hoffe natürlich, dass sie es auch ins Finale schaffen,
obgleich Brasilien sicherlich ein starker Gegner ist. Aber wollen wir einfach
mal hoffen, dass unsere Jungs bei diesem Spiel auch als Sieger vom Platz gehen
werden. :)
Deutsche
Elf, auf geht’s! ੭•̀ω•́)੭̸
Hier noch ein Video, welches ich im Internet gefunden habe. Wäre es nicht schön, wenn das Spiel Deutschland - Brasilien wirklich so enden würde? X3
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