Sonntag, 22. Juni 2014

Henoko, Abuchiragama, Okinawa-kinenkouen


Bevor ich über die vielen Ausflüge der letzten Woche berichte, möchte ich noch kurz von einem erfreulichen Ereignis erzählen.
Vor ungefähr zwei Wochen hatte eine Japanerin, die Deutsch lernt und mit der ich jede Woche einmal übe, eine Deutschprüfung, die in Tokyo stattfand. Und zur Freude aller hat sie diese Prüfung gut bestanden, vor allen Dingen beim mündlichen Teil hat sie die meisten Punkte bekommen! Das hat mich natürlich sehr gefreut, da ich ja immer mit ihr zusammen übe! ^^ Als Dankeschön hat sie mir sogar ein kleines Souvenir aus Tokyo mitgebracht! Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut!

Das ist das Souvenir von Yuriko. :)

Nun aber zum ersten Ausflug dieser Woche, der am Dienstag, den 17.06 stattfand. Morgens um kurz vor 9 Uhr sind wir mit der sankumi (der dritten Japanisch-Klasse) und mit insgesamt 5 Lehrern zu einem Ort namens Henoko (辺野古) gefahren, der etwas weiter im Norden Okinawas liegt. An einer Küste des Ortes soll in naher Zukunft eine weitere amerikanische Militärbasis gebaut werden. Schon lange ist diese Basis geplant, doch bisher wurde der Plan noch nicht umgesetzt, weil die Bewohner dieser Gegend gegen dieses Projekt sind. An dieser Küste leben auch Seeschweine (Dugong) im Meer und da diese Tiere relativ selten sind, sollen sie geschützt werden. Das ist ein weiterer Grund, warum an dieser Küste keine Militärbasis gebaut werden soll. Außerdem würden sehr viele Meereslebewesen wie kleine Fische und auch Korallen, ihren Lebensraum verlieren, dann die Basis dort gebaut werden sollte. Geplant ist nämlich, dass diese Basis nicht nur auf dem Land gebaut werden soll, sondern sie soll hauptsächlich um die Küste herum gebaut werden. Seit einigen Jahren protestieren die Leute schon gegen dieses Projekt und bisher scheint diese Protestbewegung auch Wirkung gezeigt zu haben, doch es ist leider unklar wie dies in der Zukunft aussieht. Außerdem ist auch der Lärm ein wichtiger Faktor, da die Militärflugzeuge unglaublich laut sind. Darüberhinaus setzen die Amerikaner gerne sogenannte „Ospreys“ (Transportflugzeuge, die senkrecht starten, wie ein Hubschrauber, aber sonst normal wie ein Flugzeug fliegen) ein. Diese Ospreys sind ebenfalls unglaublich laut und leider nicht die sichersten Flugzeuge, denn es gab auf Okinawa schon mehrere Unfälle mit diesen Maschinen und sie sind abgestürzt.
Momentan beschäftigen wir uns im Unterricht mit dem Thema „Friedenslehre“ in Bezug auf Okinawa. Es ist ein Projekt, an welchem alle Austauschstudenten teilnehmen. Im Unterricht lernen wir viel über die Kriegszeit hier auf Okinawa, über die Auswirkungen und die heutige Situation hier auf Okinawa. Wir Studenten erarbeiten dazu dann Referate, die wir schließlich vorstellen müssen. Die zwei großen Themen lauten: „Militärbasen“ und „Lehrbuchkonflikt“. Ersteres dreht sich voll und ganz um die amerikanischen Militärbasen und wir erarbeiten, warum die Basen überhaupt gebaut wurden sind, warum sie heutzutage noch immer bestehen und nicht verschwinden und wie es in Zukunft aussehen könnte. Der Lehrbuchkonflikt beschäftigt sich mit dem Problem, dass einige historische Ereignisse in der Geschichte Japans und Okinawas in den Geschichtsbüchern teilweise nicht richtig dargestellt oder gänzlich ausgelassen werden. Und auch die Lehrbücher, die auf den einzelnen Inseln der Präfektur Okinawa verwendet werden, unterscheiden sich oftmals sehr.
Um einen besseren Einblick in das Thema der Militärbasen zu erhalten, haben sich unsere Lehrer dafür eingesetzt, dass wir einen Ausflug zu Henoko machen können, um mit eigenen Augen zu sehen, wo die neue Basis gebaut werden soll.

Vor Ort hat uns dann eine Frau, die bereits seit 2006 mit gegen die geplante Basis protestiert, einiges zu der momentanen Lage erklärt. Unter anderem wurden bereits schon Unterschriften gesammelt und sie nach Tokyo gebracht, um dort der Regierung zu zeigen, wie viele Leute gegen dieses Projekt sind. Außerdem gibt es auch Demonstrationen, die jedoch immer gewaltlos sind. Das, so sagte die Frau, sei das Wichtigste. Das Gebiet, wo die Basis gebaut werden soll, ist auch schon abgesperrt und wir haben auch hinter der Absperrung Panzer der amerikanischen Armee gesehen.
In der Nähe gab es auch einen Pavillon, in dem Bilder von den Meereslebewesen gezeigt werden und wo man sich Infomaterial zum Thema holen kann. Als kleines Andenken bekamen wir jeden einen kleinen Origami-Dugong geschenkt. :)

 Das war die Bucht, wo der Bus gehalten hat.

 Die Felsen im Meer sahen wirklich schön aus.

 Und ein Panorama-Bild der Bucht. :)

 Mukin-sama (China). ^^

 Die Schiffe waren zwar klein, aber eigentlich ganz hübsch. :)

 Der Himmel war auch strahlenblau mit ein paar Wattewölkchen. :)

 Und hier der Strand. ^^

 Links sieht man den Zaun, der das Gelände zur geplanten Militärbasis absperrt.

 Und hier nochmal ein Bild des Strandes. ^^

 Und der Felsen noch einmal etwas näher. :)

 Das ist das Militärgelände. Man konnte auch Panzer sehen.

 Ein Schild, welches darauf hinweist, dass ab diesem Zaun das Militärgelände beginnt.

 Wie weit der Zaun in die Natur hineingeht kann man nur erahnen...

 Unsere kleine Reisegruppe. :)

 Diese bemalten "Kanus" konnten wir im Vorbeigehen betrachten. ^^

 Und noch einmal das Meer, weils so schön ist. :)

 Hier ein Bild des Standes, an man sich Informationen holen konnte.

Noch mehr Meer... ^^

 Und hier der Informationsstand von außen.

 Diese Katze wollte unbedingt schmusen! ^^

Und ein Gruppenfoto zum Schluss. ^^

 Und einmal ein paar Bilder von der Landschaft, die ich während der Rückfahrt gemacht habe. Damit ihr auch mal seht, wie es so überall auf Okinawa aussieht. Hier sind wir noch in der Nähe des Meeres.

 Hier eine typische Straße auf Okinawa.

 Überall sieht man viel Natur, das Meer und Häuser. ^^

 Hier ist ein Damm zu sehen.

 Strahlendblauer Himmel und saftiges Grün. ^^

 Und hier eine Wohnsiedlung.

 Reika (China) ist während der Fahrt neben mir eingeschlafen. :)

 Diese Straße ist ganz interessante, da sie wie eine Brücke gebaut ist.

 Leider ist das Bild nicht so scharf geworden, aber es zeigt eine Mautstation, durch die man fahren muss, wenn man auf den Highway fährt oder davon abfährt.

 Und noch einmal eine Landschaft mit viel Grün. ^^

Und hier unser Origami-Dugong! Süß, oder? ^^

Der Ausflug war auf jeden Fall sehr interessant und ich denke, wir haben viel gelernt. Es ist letztendlich schon etwas anderes, nur im Unterricht von so einem Projekt zu erfahren, als vor Ort zu stehen und mit eigenen Augen zu sehen, welche Fläche für den Bau der Basis genutzt werden soll.

Mittwoch haben wir im Unterricht einen sehr interessanten, wenn auch traurigen Film gesehen. Der Titel lautet „Satoukibibatake no uta“ (さとうきび畑の唄; übersetzt: Das Lied des Zuckerrohrfeldes). Der Film handelt von der Landschlacht während des zweiten Krieges auf Okinawa. Der Film ist von 2003 und obgleich laut unserer Lehrerin kleine geschichtliche Fehler drin sind, sei er doch sehr gut. Ich glaube, es gibt leider keine deutsche Version des Films, man ihn wohl nur mit englischen Untertiteln schauen. Dennoch, wer Interesse daran hat, sollte ihn sich auf jeden Fall einmal ansehen. Momentan ist der Film „Eien no zero“ (永遠の0; übersetzt: Die ewige Null) sehr populär hier in Japan. Es ist ebenfalls ein Kriegsfilm, den ich aber bisher leider noch nicht gesehen habe.
Wer aber ein bisschen über die Kriegszeit auf Okinawa erfahren möchte, der sollte sich „Satoukibibatake no uta“ auf jeden Fall ansehen. ^^
                                                              

                               "Satoukibibatake no uta"                                                    "Eien no 0"

Am Mittwoch haben wir dann ebenfalls in einem anderen Unterricht getanzt, und zwar bonodori. Dieser Tanz wird beim obon-Fest (ein Fest, um die Verstorbenen zu ehren) getanzt und da es viele verschiedene Tanzstile gibt, hat sich unsere Lehrerin für den einfachsten entschieden und zwar den aus Tokyo. Da ja auch 2020 die olympischen Spiele in Tokyo stattfinden werden, wird sicherlich auch dieser Tanz dort zur Schau gestellt (jedenfalls laut unserer Lehrerin). Die Empfehlung unserer Lehrerin: „Auch wenn ihr alle dann wieder in eurem Land seid, so könnt ihr den Tanz dort mittanzen und an mich denken!“ Nun ja, ob wir ihn wirklich tanzen werden ist eine andere Frage, aber wir werden uns sicherlich daran erinnern, dass wir diesen Tanz gemeinsam im Unterricht gelernt haben.
Wir haben uns dann auch im Unterricht in Gruppen unterteilt und einen kleinen „Tanzwettbewerb“ veranstaltet. War jedenfalls lustig. :) Nicht perfekt, aber lustig!

Donnerstag (19.06) sind wir dann zusammen mit einem anderen Japanischkurs zur Stadt Minamigusuku gefahren, wo es eine unterirdische Höhle gibt, die zur Zeit des Krieges auf Okinawa von den Menschen genutzt wurde, um sich vor den Bombardierungen zu schützen. Diese Höhlen heißen gama (ガマ) und die Höhle, zu der wir gefahren sind, heißt abuchiragama (アブチラガマ). Ein junger Mann, der ebenfalls an der Ryukyu-Universität studiert hat und nun dort auch unterrichtet, hat uns durch diese Höhle geführt und uns einige Erklärungen zu einzelnen Standorten gegeben. Da die Höhle an manchen Stellen sehr niedrig ist (ja, sogar niedriger als ich!) mussten wir hübsche gelbe Sicherheitshelme tragen und aufgrund der Dunkelheit in der Höhle wurden wir alle mit einer Taschenlampe ausgestattet. Wir kamen uns dementsprechend wirklich wie Höhlenforscher vor. Bewaffnet mit Sicherheitshelm und Taschenlampe betraten wir mutigen Höhlenforscher dann gemeinsam mit unserem Expeditionsleiter die Höhle, wo es zunächst einmal bergab steile Stufen ging. Fotos durften keine gemacht werden, doch da es in der Höhle sowieso viel zu dunkel dafür gewesen wäre, war das nicht weiter schlimm. Da es draußen regnete, waren die Stufen ziemlich rutschig, weshalb wir aufpassen mussten, dass wir nicht ausrutschten.
Die komplette Insel Okinawas besteht größtenteils aus Kalkstein, weshalb auch diese Höhle daraus besteht. Und Kalkstein enthält oft Löcher, durch die Wasser sickern kann. Auf diese Weise ist im Laufe der Jahrhunderte Wasser in die Erde gedrungen, ist zu einem Fluss geworden und hat so auf natürliche Weise eine unterirdische Höhle geschaffen. Innerhalb der Höhle sieht man an der Decke und an den Wänden auch Stalaktiten, von denen Wasser tropft. Von unserem Expeditionsleiter haben wir erfahren, dass diese Stalaktiten in einem Jahrhundert um 1 cm nach unten wachsen. Man kann sich daher vielleicht einmal vorstellen, wie lange es gedauert haben muss, um eine solch große Höhle zu schaffen.
Die Höhle ist um die 270 m lang und laut unserem Expeditionsleiter haben damals bis zu 700~800 Menschen Unterschlupf dort vor den Bombardierungen gefunden, sprich 3 bis 4 Menschen auf einem Meter. Diese Höhlen dienten auch zur medizinischen Versorgung der Verletzten und vor allen Dingen junge Schülerinnen haben damals dort gearbeitet und die Verwunderten versorgt.
Dadurch, dass Wasser bis in die Höhle dringt, ist auch ein kleiner Fluss im Inneren entstanden, sodass die Menschen sich damals zumindest um Wasser keine Sorgen machen mussten.
Wir haben auch ein interessantes, wenn auch leicht beängstigendes Experiment gemacht. Unser Expeditionsleiter hat einmal ein Feuerzeug angezündet und wir sollten all unsere Taschenlampen ausschalten. Man konnte daher noch weniger sehen. Dann aber hat er auch das Feuerzeug ausgemacht und erklärt, dass die Menschen damals oft in Dunkelheit verbracht haben, da nicht immer Licht vorhanden war und da dies eher beängstigend war, weil die Menschen so eng beieinander lagen und viele davon auch gestorben sind. Um also nicht zu sehen, ob jemand neben einem stirbt oder ob man neben einer Leiche schläft, war die Dunkelheit anscheinend willkommen. In unserem Fall war es eher umgekehrt der Fall, denn wir haben uns wirklich in völliger Dunkelheit wiedergefunden. Egal, in welche Richtung man sich auch gedreht hat, es gab nicht einen einzigen Lichtschimmer. Das war schon ein seltsames Gefühl, vor allem weil es größtenteils auch totenstill war, da niemand etwas gesagt hat.

 Ya-yun (Taiwan) mit Sicherheitshelm. :)

 Unsere ganzen Gruppe mit den lustigen Helmen. ^^

 Meine Wenigkeit. :)

 Zwei unserer Höhlenforscher (links: Shosho (China), rechts: Mei (China)).

 Und noch eine Höhlenforscherin (Mai (China)). ^^

 Hier der Eingang zur Höhle.

 Und ab geht's in den Untergrund!

Gruppenfotoooo! ^o^

 Nach unserer Erkundungstour im Bus: Ein Bild von Reika (China) und mir. 

 Unsere Eintrittksarte.

 Hier das Prospekt der Höhle. Dort kann man auch sehen, wie sie aussieht und die rote Linie zeigt die Route an, die man gehen kann. Vielleicht kann man ja dank der kleinen Bilder auch ein bisschen erahnen, wie es in der Höhle aussieht. ^^

Letztendlich war es aber ein sehr interessanter Ausflug und wir haben wieder viel gelernt. Es war sehr spannend in diese Höhle zu gehen und selber einmal zu sehen, wo die Menschen damals während des Krieges gelebt haben.

Samstag (21.06) gab es einen Ausflug, der für alle freiwillig war. Ziel war der Memorial-Park, in dem man über den Krieg auf Okinawa lernen kann und wo man unzählige Gedenksteine findet, in denen Namen der im Krieg Gestorbenen eingraviert sind. Außerdem gibt es auch einige Denkmäler, die an den Krieg erinnern sollen. Da der Park relativ weit entfernt liegt, war es ratsam, an diesem Ausflug teilzunehmen (zumal wir nur 100 Yen dafür bezahlen mussten (weniger als 1 €)). Die meisten haben letztendlich auch an diesem Ausflug teilgenommen, auch wenn er samstags war.
Mit zwei Reisebussen sind wir dann morgens um 9 Uhr losgefahren und gegen 10 Uhr waren wir dann am Ziel angekommen. Auf der Fahrt bastelten einige der Leute aus der ersten Klasse Kraniche aus Papier und ich habe erfahren, dass es die Idee von Naomi-sensei, der Lehrerin der ersten Klasse war, da sie die Kraniche später an einem der Denkmäler hinterlassen wollten. Und da ich bei zwei Leuten aus der ersten Klasse saß, bekam ich auch gleich von Naomi-sensei ein Origami-Papierchen in die Hände gedrückt. Und so haben Laura (Frankreich) und ich hinten im Bus (wir saßen ganz hinten) während der Hinfahrt fleißig Kraniche gefaltet. :) So konnten wir uns gut die Zeit vertreiben.

Am Park angekommen wurden zunächst Gruppenfotos geschossen, ehe wir dann in das Gebäude, welches eine Seite des Parks umgibt, gingen, um dort unsere Tickets und Reisebroschüren zu erhalten. Danach bekamen wir eineinhalb Stunden Zeit, uns ganz nach unserem Belieben überall umzusehen. Zunächst hab ich mich alleine etwas auf Erkundungstour begeben und mir einige Dinge angesehen, die es in den Ausstellungsräumen gab. Größtenteils konnte man dort die Geschichte Okinawas und den Kriegsverlauf nachlesen. Außerdem gab es einige Ausstellungsstücke, wie alte Werkzeuge, Verträge, alte Kleindungstücke, etc.
Da wir aber nicht so viel Zeit hatten, uns alles genau anzusehen, konnte man vieles nur kurz überfliegen, aber da wir ja auch im Unterricht bereits sehr viel über die Kriegsgeschichte Okinawas gelernt haben, war das nun nicht so schlimm. Irgendwann fand ich mich in einer kleinen Gruppe wieder, die aus meiner Lehrerin Ashihara-sensei, Laurin, Yoga und Mukin bestand. Gemeinsam sind wir dann auf den Aussichtsturm gegangen, von dem wir das Meer aus richtig gut sehen konnten. Es ist ein wirklich herrlicher Ausblick, aber leider sind an dieser Klippe sehr viele Menschen damals gestorben, weil viele vor dem Krieg an die Küste geflohen sind und sich auch viele Leute von den Klippen gestürzt haben, um nicht erschossen zu werden.

Mein erster gebastelter Kranich im Bus. :)

 Laura (Frankreich) bastelt auch fleißig mit. Daneben sieht man Tomas (Spanien). ^^

 Reika und Shu (China) freuen sich auch schon. ^^

 Dieser Turm nennt sich Okinawa heiwa kinendou (沖縄平和祈念堂) und man kann dort für den Frieden beten. 

 Mukin (China) schützt sich mit ihren Unterlagen vor der Sonne. :)

 Und hier der Eingang zum Park.

 Auf dem Dach sitzt auch ein kleiner Shîsâ.

Vor dem Eingang dann erst einmal ein Gruppenfoto! ^^

 Shoushou (links, China) und Ryoushin (China) sind auch bester Laune. :)

 Mukin und Mei. ^^

 Leider etwas unscharf, das Bild. Man sieht hier eine der Bomben, die noch vom Krieg übrig sind.

 Die große Halle, in der man zu einigen Räumen mit Ausstellungsstücken gehen kann.

 Und hier eine wunderschöne Aussicht auf das Meer.

 An diesem Ort sind sehr viele Menschen damals gestorben, da sie vor dem Krieg flüchten wollten.

 Und hier einmal zur anderen Seite hin fotografiert.

 Und nochmal das Meer.

 Mukin und im Hintergrund das Meer. ^^

 Und ich mit dem Meer. ^^

Und Mukin und ich zusammen. ^^

 Das Foto habe ich von dem Aussichtsturm aus gemacht.

 Von diesem Turm aus ist Tokyo 1,561.78 km entfernt.

 Und Berlin 9,235.90 km. ^^

 Die Aussicht war wirklich schön, vor allem weil das Wetter auch so gut war.

 Hier sieht man nochmal einmal den Gebetsturm.

 Von der Aussicht musste ich einfach mehrere Fotos machen. :)

 Hier sieht man das sogenannte "Heiwa no kyûchouzou" (平和の丘彫像), wobei es sich um eine Friedensstatue handelt.

 Und hier die Landschaft in Richtung Meer.

 Das ist ein kleiner Brunnen, der von Gedenksteinen zu seiner Rechten umgeben ist. Diese ganze Konstruktion nennt sich "Heiwa no hi - heiwa no ishiji" (平和の火・平和の礎).

Anschließend sind wir dann noch in unserer kleinen Gruppen in den Park gegangen, wo wir uns die Gedenksteine angesehen haben. Oftmals sah man auch Blumensträuße oder kleine Gaben wie Süßigkeiten oder Getränke vor den Steinen, die für die Verstorbenen waren. Es ist wirklich erschreckend zu sehen, wie viele Steine es gibt und wie viele Namen auf jedem einzelnen eingraviert sind. An diesem Tag waren sehr viele Leute in dem Park um anscheinend den Gefallenen im Krieg zu gedenken, denn es gab viele Familien, die auf den Wiesen saßen und picknickten oder vor den Steinen beteten.

 Zwischen den Pavillons geht es zu dem Brunnen.

 Viele Familien picknickten im Schatten der Bäume.

 Viele Kinder spielten mit dem Wasser im Brunnen, weil es so heiß war. ^^

 Und auch Yoga (Indonesien) musste sich erfrischen. :)

 Auf diesem Stein steht "Gedenkstein" geschrieben. Er steht vor den vielen Gedenksteinen, auf denen die Namen der im Krieg Gestorbenen eingraviert sind.

 Hier die vielen Gedenksteine.

 In diese Box konnte man Spenden legen.

 Diese beiden Jungs boten ein hübsches Bild vor dem blauen Meer. :)

 Hier ein paar der Blumen, die man vor den Gedenksteinen sehen konnte.

 Oftmals gab es auch Gaben in Form von Lebensmitteln.

 Das ist das Gebäude, in dem man die Ausstellungsstücke betrachten kann.

 Mukin macht ein Erinnerungsfoto von sich selber mit ihrem Handy. ^^

 Mukin und Ikehara-san (Japanerin). Ikehara-san möchte später Japanisch utnerrichten und sie sitzt nun in unserem Unterricht und schaut sich an, wie unsere Lehrerin unterrichtet. :) Sie ist wirklich sehr nett und man hat das Gefühl, als würde sie eher in unsere Gruppe von Austauschstudenten gehören, als dass sie eine Lehrerin ist. :)

 Hier der Hinweis auf den Gedenkstein für all die Koreaner, die gestorben sind.

 Die Umgebung des Parks.

 Das ist das Ehrengrabmal für all die im Krieg gestorbenen Koreaner.

 Das sind die zwei kleinen Boxen mit Kranichen, die die erste Klasse gebastelt hat. Hab auch im Bus fleißig ein paar Kraniche gefaltet, die nun in der Box sind. :)

 Diese Steine, die das Grab bilden, sollen angeblich alle aus Korea nach Okinawa gebracht worden sein.

 Und hier der Gedenkstein für die Koreaner.

 Ich habe auch Tagetes gefunden! Die gibt es hier auch!! ^^

 Es waren sogar auch viele Grundschulklassen vor Ort. Allerdings frage ich mich, ob die Kleinen überhaupt schon richtig verstehen, welche Bedeutung dieser Park hat...

Unsere Eintrittskarte. ^^

Und vor der Abfahrt auch nochmal ein Gruppenfoto! ^^

Und weil's so schön ist, noch ein Foto während wir hochspringen. ^^

Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt, auch wenn die Zeit leider sehr knapp bemessen war. Dennoch war es sehr interessant und wir haben wieder viel gelernt. Ich finde es immer wieder toll, dass unsere Uni uns so viele Ausflüge ermöglicht und dass auch noch für so wenig Geld. ^^

Seit letzten Donnerstag (19.06) ist auch ein Mitstudent von mir aus Düsseldorf hier auf Okinawa. Er absolviert ein zweimonatiges Praktikum, bei dem er an der Uni in den Kursen aushilft, wo Deutsch unterrichtet wird. Da wir zusammen in Düsseldorf studiert haben, kennen wir uns und deshalb haben wir uns auch am Sonntag (22.06) einmal getroffen. Gemeinsam mit Anna ging es dann zur kokusaidoori nach Naha. Dort konnten wir ihm dann schon einige hoffentlich interessante Dinge zeigen und er hat auch schon gleich ein paar Souvenirs gefunden. Von ihm hab ich dann auch einige Neuigkeiten von unserem Studiengang erfahren und es war wirklich interessant zu hören, was die anderen so machen und wie es momentan an der Uni in Düsseldorf läuft.

 Matthias und sein Mittagessen. ^^

 Und das war mein Mittagessen! Yummy! ^^

 Matthias und ich als okinawanische Tänzer. *lach*

 Auf der kokusaidoori gibt es sonntags auch manchmal Performances, da die Straße sonntags gesperrt ist.

 Hier tanzten und sangen zwei Mädchen und begeisterten das Publikum. ^^

 Das kleine Mädchen hat eine Pampers Mikey-Mouse und Donald Duck! ^^

 Das Taxi für die Straße, wenn keine Autos fahren dürfen. :)

 Anna mit bester Laune. ^^

 Matthias ist ebenfalls mit einer Kamera bewaffnet! ^^ Wir werden alle zu echten Japanern!

Und hier sind wir in traditioneller Tracht. *lach*

 Dieser "Mund der Wahrheit" steht eigentlich in Rom. Anscheinend finden die Japaner ihn aber auch ganz klasse. ^^

 Anna mit einer hübschen "Tanuki-Mütze" (Tanuki=japanischer Marderhund).

 Diese süßen Fische konnte man in einem kleinen Aquarium beobachten. ^^

Diese zwei kleinen Shîsâ dienen als Stäbchenhalter. Süß, oder? ^^

 Auch in Japan wird Werbung für den Film "Frozen" gemacht. Er ist ziemlich beliebt, denn man hört hier momentan überall und ständig das Lied "Let it go" von diesem Film. ^^

 Eine Muräne, die immer den Mund geöffnet hat, wenn ein Fisch vorbeischwam. ^^"

 Matthias' Kunstwerk, nachdem er sein Sotfeis mit verschiedenen Salzen bestreut hat. ^^ Farblich ein echter Hingucker!

 Eine Statue von Monkey D. Luffy! ^^

 Zwei Shîsâ, und auf einem (links) sieht man Chopper! ^^

 Und noch ein schönes Bild von Matthias und Anna. ^^

 Und hier einmal Matthias und ich.

 Ich habe mal wieder viele Klarsichthüllen bekommen. ^^ Dieses Mal von One Piece.

 Und eine im Okinawa-Stil. ^^

 Ein Plek, welches man sich ans Handy oder an andere Dinge hängen kann. ^^

 Hier ein Haargummi mit dem Zeichen von der Strohhut-Piratenbande und rechts ein Anhänger mit einem Shîsâ und Trafalgar Law von One Piece. :)

 Und hier ein kariyushi, ein typsich-okinawanisches Hemd. ^^

Und wir drei haben uns alle dieses T-Shirt von der Serie "One Piece" gekauft! ^____^

Es war ein wirklich schöner Tag und es war toll mal wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen. :) Da er ja jetzt noch bis Mitte August hier ist, können wir in dieser Zeit sicher noch viele spannende Dinge unternehmen. Darauf freu ich mich jetzt schon! Ein paar Dinge sind schon in Planung und ich hoffe, wir können das auch alles so umsetzen, damit wir in der verbleibenden Zeit, die wir jetzt noch hier sind, viel unternehmen und erleben können. ^^

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