Der 13.11 und der
14.11 waren zwei aufregende und spannende Tage hier auf Okinawa, weshalb ich in
diesem Eintrag davon berichten möchte.
Am 13.11 haben wir
einen weiteren Ausflug von der Uni gemacht. Dieses Mal mit unserem
Okinawa-Kurs. Um 12:50 Uhr trafen wir uns alle vor dem Hauptgebäude der Uni, um
von dort aus zum berühmten Shuri-Schloss zu fahren.
Das Shuri-Schloss ist
eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten hier auf Okinawa und man erhält auch
viele Postkarten mit dem Motiv des Schlosses. Zu der Zeit, als Okinawa noch ein
eigenes Königreich war – das sogenannte Ryûkyû-Königreich – diente das
Shuri-Schloss als Residenz des Königs. Es ist ganz in der Nähe der großen Stadt
Naha, in der ich auch bereits zweimal gewesen bin. Zum einen als das große
Festival dort stattgefunden hat und zum anderen als wir den Klassenausflug auf
den Markt von Naha gemacht haben. Früher war Shuri eine eigene Festungsstadt,
die jedoch 1879 in eine Provinz von Naha umgewandelt wurde, als das Königreich Ryûkyû
abgeschafft wurde und es als Präfektur namens „Okinawa“ in das Land Japan
eingegliedert wurde. Während des zweiten Weltkrieges fand auf Okinawa die
einzige Landschlacht in ganz Japan statt (März bis Juni 1945) und da Shuri das
Zentrum der japanischen Verteidigung bildete, wurde das Shuri-Schloss stark
beschädigt. Nach dem Krieg wurde das Schloss wieder aufgebaut und die
Universität Ryûkyû wurde auf dem Gelände des Schlosses eingerichtet. Allerdings
wurde die Uni später verlegt und der Campus befindet sich an der heutigen
Stelle zwischen Ginowan und Nakagusuku. Man findet jedoch noch einen Stein auf
dem Gelände des Schlosses, auf dem der Vermerk zu lesen ist, dass sich die Universität
früher dort befunden hat. Noch heute werden immer wieder Reparaturen und
Renovierungen am Schloss durchgeführt, was man sehr gut an neuen Gebäudeteilen
sehen kann, die schöner aussehen. Aber am deutlichsten sieht man es an den
Gehwegen und den Mauern des Schlosses, da dort beschädigte Stellen mit neuen
Steinen aufgefüllt worden sind. Den Unterschied zwischen den alten, eher
unebenen Steinen und den neuen, vielmehr quadratisch angepassten Steinen, sieht
man daher sehr leicht.
So, das war nun eine
kleine geschichtliche Einführung in das Thema, damit man einmal weiß, wovon
hier eigentlich die Rede ist und wie bedeutend das Schloss ist. :) Jetzt aber
zum Ausflug:
Bevor man den
eigentlich eindrucksvollsten Teil des Schlosses zu sehen bekommt, muss man erst
einmal ein Stück bergauf steigen und dabei durch einige schön aussehende Tore
schreiten. Dabei gibt es immer wieder hier und da schöne Pflanzen, wichtige
Pfeiler oder Bauten, oder nette Damen in Bingata (Bingata = traditioneller,
okinawanischer Yukata), bzw. freundliche Herren zu sehen, die einen mit einem
herzlichen „Mensôre!“ (Mensôre = okinawanischer Begrüßung; übersetzt soetwas
wie: „Herzlich Willkommen!“) begrüßen. Im Schloss gab es dann auch nette Herren
und Damen an nahezu jeder Ecke, die ebenfalls freudig „Mensôre“ oder aber
„Haisai“ oder „Haitai“ riefen. Die beiden letzten Wörter stellen die typisch
okinawanische Begrüßung dar und werden mit „Guten Tag“ oder einfach nur „Hallo“
übersetzt. „Haisai“ wird dabei von Männern benutzt, „Haitai“ von Frauen.
Vor dem großen
Haupteingangstor wurde dann erstmal ein großes Gruppenfoto geschossen, ehe wir
dann in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Ich war schließlich mit Anna und Yilin
in einer Gruppe und so machten wir drei uns mit den anderen freudig auf den
Weg, um das Schloss zu erkunden. Dabei bemerkten wir irgendwann, dass es auf
dem ganzen Schlossgelände einzelne Hinweisschilder gibt, an denen man sich auch
einen Stempel holen kann. Später habe ich erfahren, dass es dafür sogar ein
kleines Heftchen gibt, sodass man eine Stempel-Rallye veranstalten kann. Da die
Führung mit unseren Lehrerinnen jedoch sowieso ziemlich zügig ging, hatten wir
dafür nicht wirklich Zeit. Wir haben nämlich noch Infoblätter von unseren
Lehrerinnen erhalten, auf denen Lücken waren, die wir während der Führung
ausfüllen sollten. Aus diesem Grunde war es ein wenig stressig, Fotos zu
machen, Stempel zu sammeln und hinter der Gruppe her zu kommen (die meistens
schon ein Stück weiter vorne war, da wir noch Fotos machen wollten). Das ist
dann auch der Grund, weshalb ich nicht so viele Fotos habe. Aber da es sicher
nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass ich dort war, werde ich beim
nächsten Mal einfach in aller Ruhe schöne Bilder machen. :)
Das Schloss an sich
ist sehr beeindruckend! Auch das Innere ist sehr schön aufgemacht. Aber man hat
dort auch wieder richtig die japanische Mentalität gespürt: Zunächst durften
wir nicht mit Schuhen das Schlossinnere betreten, sodass wir eine Tüte in die
Hände gedrückt bekamen, in die wir unsere Schuhe reintun und dann mit uns
herumtragen konnten. Außerdem gab es überall Wegweiser auf dem Boden und die
einzelnen Gänge waren dann mit Klebeband auch nochmal unterteilt, sodass man
wusste, dass man links zu gehen hatte, wenn man ins Schlossinnere wollte und
wenn man von dort zurückkam, hatte man gefälligst die andere Seite zu benutzen,
auf der die Pfeile auf dem Boden in die richtige Richtung wiesen. Außerdem befanden sich an nahezu jeder Ecke nette
Herren und Damen, die einen herzlich begrüßt haben. Ja, ja, Ordnung muss sein!
:)
In manchen Teilen des
Schlosses durften wir allerdings Fotos machen, wenn auch nur ohne Blitzlicht.
Deshalb sind auch leider nicht alle Bilder so scharf geworden, aber ich denke,
es reicht, um einen Einblick zu bekommen. Am Ende gab es auch einen
Souvenir-Shop, doch da wir uns ja leider beeilen mussten, blieb keine Zeit, um
einfach mal herumzustöbern.
Das Wetter war leider
nicht so toll, denn die ganze Zeit über hat es genieselt und wir alle waren
froh, als wir nach einer langen Wanderung endlich wieder im Bus saßen.
Zusammenfassend kann
man sagen, dass der Ausflug wirklich toll und vor allen Dingen auch informativ
war, allerdings war es durch die Führung auch ein wenig stressig und man hatte
nicht so viel Zeit, um sich alles in Ruhe anzuschauen und Fotos zu machen. Aber
da ich denke, dass der Sinn des Ausfluges auch darin bestanden hat, uns das
Schloss zu zeigen und uns viel darüber zu erzählen, ist das schon völlig in
Ordnung. Wenn ich das nächste Mal da bin werde ich noch mehr Fotos schießen und
dann auch hoffentlich ein paar schöne Souvenirs kaufen. :)
Das ist der Eingang zum Hauptgebäude der Uni, was auch auf dem Schild zu lesen ist. Davor eine typische Shiisa-Figur.
Ya-yun voller Vorfreude auf den Ausflug. ^^
Und so sieht unser Unibus von innen aus. Es ist immer sehr kuschelig. Normalerweise gibt es einen Mittelgang, durch den man bis zum Ende des Busses gehen kann, aber an den Sitzen an der rechten Seite kann man zusätzliche Plätze ausklappen, sodass man dann mit fünf Leuten in einer Reihe sitzt. Sher praktisch, das muss man schon sagen. :)
Das ist der Stein, der den Weg zum Shuri-Schloss markiert. Auf dem braunen Schild mit dem Pfeil steht auch "Shuri-Schloss" drauf.
Dies sind zwei freundliche Frauen, die einen sogenannten Bingata tragen. Diese okinawanischen Yukata sich oft sehr farbenfroh, wie man auf diesem Bild bereits sieht. :)
Und hier das erste, bedeutende Tor des Schlosses!
Das ist das Gruppenfoto, welches wir vor dem ersten Tor gemacht habe. Wer findet mich? :)
Hier sieht man eine Gebetsstätte, in der für den König gebetet wurde, wenn dieser auf Reisen war.
Und hier das nächste Tor, welches wir passieren mussten.
Uuuuund danach ging es diese Treppen bergauf! :)
Am Ende der Treppen befand sich dann dieses hübsche rote Tor.
Auf diesem Bild stehe ich in der Nähe des roten Tores und fotografiere nach unten, um Yilin (links) und Anna (Mitte) auf einem Bild zu verewigen. :)
Und nach dem oben genannten Tor geht es weiter, durch das nächste Tor.
Und schon waren wir auf der nächsten Ebene, auf der man schließlich etwas Zeit zum Verschnaufen hatte, ehe es durch den Durchgang (in der Mitte des Bildes) weitergeht.
Das ist der Ausblick in die Gärten des Schlosses, die man von dieser Ebene aus sehen kann.
Und noch einmal ein wenig näher rangezoomt.
Hier sieht man mein Ticket für das Schloss, mein kleines Reiseführer für das Shuri-Schloss und meine Aufgabenblätter.
Wenn ich es richtig mitbekommen habe, dann ist das ein heiliger Ort, den laut einem alten Mythos die Götter geschaffen haben sollen.
Hier ist ein netter Herr zu sehen, der einen freundlich begrüßt, sobald man den Hof des Schlosses betritt.
Tadaaaaa! Und hier das Schloss in seiner vollen Pracht! :)
Hier ist ein Nebengebäude des Schlosses zu sehen, in dem sich, wenn ich mich richtig erinnere, der Souvenir-Shop befindet.
Auf diesem Bild lässt sich die Dekoration des Hauptgebäudes etwas besser erkennen. :)
Hier sieht man einen der Drachen, die sich an jeder Seite des Daches befinden.
Und noch einmal etwas näher. ^^
Das ist eines der wenigen Bilder, die ich innerhalb des Schlosses machen konnte. Leider weiß ich jetzt nicht mehr ganz genau, wozu dieser Raum diente. ^^°
Das ist der Thronsaal des Schlosses. :)
Dieses Modell findet man in der Nähe des Souvenir-Shops. Hier sieht man sehr deutlich, wie sich die Menschen früher auf dem Schlosshof versammelt haben. Die hellen und dunklen Streifen auf dem Hof, die man auch auf den oberen Bildern vom Schloss sieht, dienen übrigens dazu, Ordnung bei solchen Versammlungen zu schaffen. Wie man sieht, sitzen auch die Figuren in Reih und Glied entlang der Streifen. :)
Eine sehr große Lampe, die man auch hin und wieder im Schloss verteilt findet.
Auf diesem Foto sieht man sehr deutlich den Unterschied zwischen den Überbleibseln des Schlosses und den Erneuerungen: links sieht man die übrig gebliebenen Steine, rechts sieht man die Steine, die in den letzten Jahren hinzugefügt wurden, um die alten Wege wieder herzustellen. So ähnlich sieht das Ganze dann auch bei den Schlossmauern aus.
Hier ein Weg, der vom Schloss hinunter führt.
Und hier waren wir gerade auf dem Rückweg zum Bus. Wie man sieht, haben viele Regenschirme aufgespannt, wegen des Nieselregens. Der Rückweg war wirklich anstrengend, denn es ging die ganze Zeit bergab und die Steine waren durch den Regen ziemlich rutschig, sodass man immer gut aufpassen musste, um nicht auszurutschen.
Und zu guter Letzt noch ein paar schöne Blumen, die wir auf dem Rückweg entdeckt haben. :)
Am 14.11 folgte dann
schon der nächste Ausflug. Dieses Mal ging es mit allen Austauschstudenten ins
nationale Theater von Okinawa, um eine Kumiodori-Aufführung zu sehen.
Kumiodori ist ein
traditioneller, okinawanischer Tanz, der schon früher der Unterhaltung diente. Der Name kumiodori kann man in etwa mit "Tanzensemble" übersetzen.
Der Tanz wird mit langsamen Bewegungen durchgeführt und die Akteure auf der
Bühne unterhalten sich mithilfe eines Singsangs im okinawanischen Dialekt.
Dabei gibt es auch einen bestimmten Rhythmus, in dem die einzelnen Sätze
gesprochen werden. Auf Dauer kann das ein wenig einschläfernd wirken. ^^° Da
alles auch im Dialekt gesprochen wird, versteht man so gut wie gar nichts.
Selbst unsere Lehrer haben gesagt, dass sie kaum etwas verstehen, wenn
überhaupt nur einzelne Wortfetzen. Das ist sehr beruhigend, dann kommt man sich
wenigstens nicht so dumm vor, ahahahaha! Toll war aber, dass es bei unserer
Aufführung an jeder Seite längliche Monitore gab, auf denen man das Gesprochene
in normalem Japanisch verfolgen konnte. Leider wurden dabei sehr viele Kanji
verwendet, die ich noch nicht kannte und teilweise schienen es auch sehr
poetische Texte zu sein, deren Sinn man dann kaum entschlüsseln konnte. Von
daher habe ich es später aufgegeben, bei den Musiktexten zu folgen zu
versuchen. Da habe ich lieber die Musik an sich und die Tänze auf mich wirken
lassen, das war definitiv spannender. Im Hintergrund gibt es, wie bereits
erwähnt, dann auch noch Musiker, die auf traditionellen Instrumenten die
Hintergrundmusik spielen und dazu singen.
Das
Stück, welches wir gesehen haben, hieß“万歳敵討“ („Manzai tichiuchi“
(Okinawa-Dialekt), bzw. „Manzai katakiuchi“) und bedeutet wohl so viel wie „Die
Rache der Straßentänzer“. Ich bin mir bei der Übersetzung leider nicht so ganz
sicher, da es spezielle Vokabeln sind, aber ich hoffe, ich liege damit in etwa
richtig. ^^°
In dem Stück geht es um zwei
junge Männer, die sich an dem Mann rächen wollen, der ihren Vater getötet hat.
Aus diesem Grunde verkleiden sie sich als Straßentänzer, um dem Feind
aufzulauern und ihn zu töten.
Bevor das Stück jedoch
begann, kam zunächst ein Herr auf die Bühne, der erst einmal kurz getanzt und
gesungen hat, bevor er uns alle überraschte, indem er plötzlich breitgrinsend
„Haisai! Mensôre!“ rief. Wir hatten damit nicht gerechnet, da wir dachten, die
Aufführung würde beginnen. Aber nein, erstmal bekamen wir eine kleine
Einweisung in Sachen „Kumiodori“. Uns wurde erklärt, dass es ein traditioneller
Tanz ist und warum dieser früher entwickelt wurde (nämlich zur Unterhaltung).
Außerdem wurde dann ein Versuchskaninchen auf die Bühne geholt, welches dann
die Ehre hatte, ein Kostüm anzuziehen. So wurde uns ein etwas zur Kleidung
erklärt und ein paar wichtige Gesten wurden erläutert, bei der das Versuchskaninchen
mitmachen musste. Zudem wurden uns die Musiker gezeigt, die normalerweise
hinter einer sehr dünnen, fast durchsichtigen Wand sitzen. Die einzelnen
Instrumente wurden uns präsentiert und wir bekamen eine kleine Einführung in
das, was hinter der Bühne so geschieht.
Nach dieser ziemlich
lustigen Einführung begann dann aber endlich das Stück und wir konnten uns
zurücklehnen und es einfach nur auf uns wirken lassen (da man sowieso nichts
versteht, sollte man es auch gar nicht erst versuchen, sondern einfach die
Tänze und die Show auf sich wirken lassen. Nur so als kleiner Tipp, sollte
jemand mal in den Genuss kommen, eine solche Aufführung zu sehen.). Wir mussten
für diese Aufführung auch nur sehr wenig bezahlen (1.000 Yen, umgerechnet also
ungefähr 7 €). Normalerweise liegt der Eintrittspreis bei etwa 3.000 Yen
(umgerechnet etwa knapp über 20 €). Außerdem durften wir nachher noch ein
Gruppenfoto mit den „Stars“ machen und sie mit Fragen ausquetschen, da sie uns
nach der Show zur Verfügung standen. Darüberhinaus durften wir dann auch noch
ein paar Fotos schießen, da das während der Vorstellung verboten war. So
mussten wir uns damit begnügen, vor der Vorstellung und eben danach ein paar
Bilder zu schießen. Unsere Lehrerin, Frau Ashihara, allerdings, hat sich über
dieses Verbot hinweggesetzt und ein paar schöne Fotos WÄHREND der Vorstellung
gemacht! Ja, ja, und uns kleine Studenten immer ermahnen. ;) Aber dank unserer
Lehrerin haben wir nun auch ein paar schöne Fotos, die sie auf facebook
gestellt hat und die ich mir abspeichern konnte und die ich euch natürlich
nicht vorenthalten möchte! ^^
Das ist das nationale Theater von Okinawa.
Und hier das Theater einmal etwas näher.
Und hier der Beweis! :)
So sah der Saal dann aus, nachdem wir ihn betreten hatten. Noch relativ leer, aber das sollte sich schon bald ändern. Eine Schulklasse war übrigens auch dort. Alle trugen brav ihre Schuluniformen. :)
Mukin, Irene und ich sind überhaupt nicht auffällig auf diesem Bild... *husthust* :) Das Bild hat übrigens unsere Lehrerin geschossen.
Und hier noch ein Foto von unserer Lehrerin. Hier sieht man Alfred (Schwede) und Anna (Schwedin). :)
Und ein Foto von Irene und mir. Hinter uns füllt sich mittlerweile der Saal. ^^
Das war unser netter Herr, der die Einführung geleitet hat. Ein sehr witziger Typ. ^^
Und hier der Typ von gerade mit dem Versuchskaninchen, einem japanischen Schuljungen, den man bereits hinter der Bühne umgekleidet hat. :)
Hier sieht man die Musiker, die für die Geräuschkulisse zuständig sind. :)
Und nun alle Instrumente einmal einzeln: Das hier ist eine Flöte, die im Japanischen fue (笛) genannt wird.
Hier sieht man zwei Herren mit sanshin (三線), einem Saiteninstrument mit drei Saiten. Und genau dieses Instrument lerne ich gerade hier. :)
Das sind zwei kleine Trommeln, die im Japanischen taiko (太鼓) genannt werden.
Dann gibt es noch die sogenannte kokyû (胡弓), eine Art Fiedel.
Zu guter Letzt das für Japan typische Instrument: die koto (箏).
Und hier unser Gruppenfoto nach der Aufführung. Leider ist es sehr klein, daher kann man es nicht so gut erkennen. Findet mich jemand? :)
Und das war nach der Aufführung. Die "Stars" standen uns nun für Fragen zur Verfügung. :)
Hier sieht man ganz rechts (in Gold) den bösen Mann, der den Vater der beiden Brüder umgebracht hat. Links daneben (in schwarz) ist ein Untergebener und die drei Herren daneben in den bunten Yukata haben die Frauen und Töchter gespielt.
Und hier ein Bild unserer lustigen Fragerunde. :)
Ganz links sieht man den Herrn, der die Einführung gemacht hat. Dahinter sind wieder die "Frauen" und "Töchter" zu sehen, die allesamt von Herren gespielt werden. Ähnlich wie beim Kabuki wird alles nur von Männern gespielt.
Und hier ein hübsches Bild von Ya-yun und zwei der "Damen" des Stückes. :)
Und nochmal ein nettes Gruppenbild der Darsteller. ^^
Und hier ein Gruppenfoto von uns und den Stars! Wo bin ich? ^o^
Und das ist Anna nach der Vorführung. :)
Und hier bin ich mit unserem Herrn, der die Einführung gemacht hat. :)
Und das ist ein Bild für meine Mutter. Auf dem Weg zum und vom Theater ist mir diese Spielhalle aufgefallen und wegen des hübschen Pharao musste ich sie einfach einmal fotografieren. ^^
Ich habe das Kumiodori-Stück übrigens auch im Internet gefunden. Wer also einmal Lust hat, sich das Stück anzuschauen oder einfach mal reinzuschnuppern, der kann die folgenden Links dazu nutzen. :) Die Aufnahmen sind allerdings von einer Vorführung, die auf dem Shuri-Schloss stattgefunden hat.
Das ist der erste Teil. Zunächst sieht man den älteren Bruder, der die traurige Geschichte vom Tod seines Vaters erzählt. Danach kommt der jüngere Bruder (der ein Bergmönch ist) mit auf die Bühne und der ältere Bruder überredet ihn dazu, sich am Mörder ihres Vaters zu rächen. Dabei schmieden sie den Plan, sich als Straßenkünstler auszugeben.
Dies ist der zweite Teil. Hier sieht man den Mörder des Vaters, wie er mit seinen Dienern, Frauen und Töchtern unterwegs ist. Da sie eine Pause einlegen und ihm langweilig ist, sollen die Damen ihn mit Tänzen unterhalten.
Das ist der dritte Teil. In diesem Teil tauchen die beiden verkleideten Brüder auf, die ebenfalls für den bösen Ungesellen tanzen, um ihn zu unterhalten. Dabei warten sie auf eine Chance, um ihn umzubringen.
Und hier der vierte und letzte Teil. In diesem Teil schickt der böse Ungeselle seine Untertanen schon einmal vor, sodass er mit den Straßenkünstlern allein ist. Diese Chance nutzen die beiden Brüder und greifen ihn an, um ihn dann vermutlich hinter der Bühne umzubringen. Danach tauchen die beiden Brüder noch einmal auf und feiern ihren Sieg mit einem Tanz, bevor sie die Bühne verlassen.
Zu guter Letzt noch ein paar
schöne Aufnahmen von meiner kleinen Freundin hier, die in den letzten Tagen mal
wieder öfter bei mir war. ^^ Ich glaube, die Bilder brauchen keine Kommentare, denn sie sagen wohl schon selber tausend Worte. :) Und damit verabschiede ich mich auch erstmal wieder! ^^o






















Huhu!! :D Danke für den tollen und wissenserweiternden Eintrag, ich find das toll, dass du so viele Informationen über die ganzen Orte vermittelst, ich kann das irgendwie nicht, aber ich bin auch jemand, der sich nie die Infotafeln in Museen oder an Orten durchliest, sondern einfach guckt!! XD
AntwortenLöschenDas Schloss ist wirklich sehr hübsch, es sieht wirklich vom Stil her ein wenig anders aus als die typischen japanischen Schlösser, hat ein wenig was von China, aber nicht wirklich viel, echt sehr eigen, das gefällt mir! Ich kann es kaum erwarten, euch in Okinawa zu besuchen, die ganzen Bilder machen einem richtig Lust auf Okinawa!! :D Aber das Wetter scheint bei euch in letzter Zeit ja nicht mehr so schön zu sein, oder? Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es sehr verregnet ist, oder liegt das daran, dass ich quasi immer alles im Doppelpack lese und wenn es mal regnet, potenziert sich der Eindruck, weil ich es bei und Irene dann gleich zweimal lese?
Übrigens seht ihr beide immer so glücklich aus, ich hoffe, es geht euch genauso gut wie ihr ausseht! :D Kocht Irene denn auch manchmal für dich? XD
Achja, eure Karte ist angekommen!! XD Sie lag plötzlich gestern im Flur, als ich an der Haustür vorbeikam, unser Briefkasten führt ja direkt ins Haus, also ein Schlitz in der Tür, dabei war die Post schon viel früher da gewesen, deswegen hat mich das erstaunt, was da plötzlich Neues liegt! XD Das Meer sieht so schön aus auf der Karte, wart ihr da schon mal? Ich kann das schwer einschätzen, die Bildunterschrift ist ja auch Okinawanisch, aber es sieht so schön aus! Ich schick euch demnächst auch eine Karte, aber statt einem Meer mit Strand und Wasser und Felsen bekommt ihr wohl eher ein Meer aus Häusern und Beton! XD Aber Tokyo kann auch schön sein, obwohl es hier selbstverständlich nicht annähernd so viel schöne Natur gibt!! Aber wenigstens kann man leicht in die Umgebung flüchten! ;)
Liebe Grüße und wir müssen noch mal über einen Termin zum Telefonieren reden!! :D
Evelyn
Hey ^^
LöschenDanke für deinen lieben Kommentar!
Ahahaha, ich muss zugeben, dass ich einige Infos auch nochmal im Internet nachlese, da ich bei den ganzen Erklärungen in der Uni und während solcher Führungen wie beim Shuri-Schloss auch nicht immer ganz mitkomme. Aber ich denke einfach, dass es für die Leser, die keine Ahnung von den berühmten Gebäuden oder einigen Traditionen haben, einfacher und interessanter ist, den Beitrag zu lesen, wenn sie wissen, wovon die Rede ist. Außerdem kann ich es später auch nochmal nachlesen, sollte ich es mal vergessen. XD
Du hast Recht, das Schloss hat auch einige chinesische Elemente. Das habe ich leider vergessen, in dem Beitrag zu schreiben. Die Architektur wurde sowohl von China als auch von Japan beeinflusst. :)
Das Wetter wird langsam etwas schlechter, richtig, Zumindest kühler (so um die 20°C über Tag). Aber zuletzt hat es häufiger mal genieselt. Heute allerdings war ein schöner, sonniger Tag, nur der Wind war etwas kalt.
Also mir geht es hier wunderbar und ich bin wirklich so glücklich, wie es auf den Bildern aussieht. :) Es ist wirklich schön hier auf Okinawa und die Leute sind einfach alle so unglaublich nett! Ich bin schon sehr froh, dass ich hier nach Okinawa gekommen bin. ^^
Was das Kochen angeht: Meistens bin ich diejenige, die kocht, aber das ist schon vollkommen in Ordnung. Ich koche ja gerne und probiere auch gerne mal neue Dinge aus. Und da ich hier die Zeit dazu habe, möchte ich auch einfach einiges mal austesten und meine Kochkünste hoffentlich verbessern. *lach**
Die Karte ist also angekommen! *____* Das ist sehr schön!
Ähm, ich glaube nicht, dass wir an diesem Strand schon einmal waren. Bisher waren wir nur an dem einen Strand, damals bei der Beach-Party.
Dank deiner Einträge sehe ich ja auch immer, dass Tokyo auch seine schönen Seiten hat. Ihr habt dort den Vorteil, dass ihr mit Bus und Bahn einfach nahezu überall hinkommt! Wir müssen uns da schon jemanden mit einem Auto organisieren, was oftmals etwas nervig ist... Aber so hat wohl jeder Ort seine Vor- und Nachteile. :)
Au ja, wir müssen unbedingt mal wegen eines Termines reden! Das kommende Wochenende ist bei mir leider etwas ungünstig, da ich bereits Samstag und Sonntag Skype-Termine mit der Familie und Bekannten habe, aber vielleicht klappt es ja danach das Wochenende? Am besten schreiben wir diesbezüglich noch einmal bei facebook. ^^ Freue mich schon riesig darauf!
Bis dahin: Pass gut auf dich auf und weiterhin alles Gute! ^___^
Andrea