Dienstag, 28. Januar 2014

24.01.2014: Der Redewettbewerb der Ryûkyû-Universität

Nach langer Zeit folgt nun auch endlich mal wieder ein Blogeintrag von mir. :) Obgleich in den letzten zwei Wochen nicht viel passiert ist, war ich doch ziemlich beschäftigt. Warum? Nun, der Grund war der Redewettbewerb, der am 24.01.2014 stattgefunden hat. Meine Rede hatte ich bereits im Dezember geschrieben und dank Korrektur meiner Lehrerin fertiggestellt. Im Januar standen nun Übungen zur Aussprache und zur Betonung mit meiner Lehrerin an. Außerdem sollten wir bis zum 21.01 unsere Rede auswendig lernen. Demzufolge war ich in der letzten Zeit nur mit Übungen und Auswendiglernen beschäftigt. Zudem galt es dann ja auch noch für den Sanshin-Auftritt, der im Anschluss an die Reden anstatt, zu proben. Und deshalb wurden die Proben auch von zwei auf drei Stunden erhöht, was ich aber ziemlich gut fand, da es in einer Gruppe generell mehr Spaß macht zu üben, als nur alleine auf seinem Zimmer. :)

Seit Dienstag (21.01) fanden dann täglich Proben in der Halle statt, wo am Freitag der Redewettbewerb abgehalten werden sollte. Auf der Bühne übten wir dann vor unseren „Klassenkameraden“ und unserer Lehrerin, die zudem die Zeit stoppte. Unsere Rede sollte 5 Minuten lang werden. Ein wenig kürzer und etwas länger war in Ordnung, aber es sollten keine 6 Minuten werden. Am Anfang hatte ich etwas Panik, da meine Rede fast 6 Minuten lang war, doch nachdem ich die Rede immer wieder geübt hatte, ging sie mir flüssiger von den Lippen und ich schaffte es am Ende immerhin auf 5 Minuten und 20 Sekunden.
Dienstag stand die erste Probe an und wir probten von halb elf morgens bis zur Mittagspause. Am Mittwochmorgen hatten Irene und ich dann nochmal einen Termin bei unserer Lehrerin, um nochmal mit ihr Kleinigkeiten durchzugehen, ehe wir dann zur Halle gingen, um dort mit den anderen Klassen alle Vorbereitungen für das große Ereignis zu treffen: Stühle in der Halle aufstellen, Leinwände rund um die Halle aufstellen und unsere Kalligraphie-Ergebnisse dort aufhängen. Am Nachmittag fand dann nochmals eine Probe statt, zu der ich aber mit Erlaubnis meiner Lehrerin nicht hingegangen bin, weil ich einfach nach dem Unterricht ziemlich erschöpft war. Und da ich am Abend noch drei Stunden Sanshin vor mir hatte, bekam ich den Segen an der Probe nicht teilnehmen zu müssen. Am Abend fand dann schließlich noch die Sanshin-Probe statt.
Am Donnerstag ging es dann gleich morgens mit einer weiteren Probe weiter. Nach der Mittagspause begann dann der erste Teil des Redewettbewerbs. Der Wettbewerb fand über zwei Tage hinweg statt. Am Donnerstag hielten alle Austauschstudenten, die noch nicht so lange Japanisch haben, eine dreiminütige Rede. Darunter befanden sich auch einige der Leute, mit denen ich sonst auch öfter zu tun habe. Deshalb sind Irene und ich auch zum Wettbewerb gegangen und haben uns die Reden angehört. Das Prinzip des Wettbewerbs ist wie folgt: Es gibt eine Jury, die sich Notizen zum Inhalt, zur Aussprache, zur Wortwahl und zur Präsentation machen. Außerdem bekommt jeder im Raum einen Zettel, auf dem das Programm des Tages (Titel der Rede und Name des Studenten) steht; zudem befindet sich ganz unten ein Abstimmbereich, in dem man den Namen des Studenten schreiben sollte, dessen Rede man am besten fand. Diesen Stimmzettel gab man am Ende aller Reden ab. Die Abstimmung der Sieger wurde dann wie folgt entschieden: Die Jury ermittelte anhand ihrer Notizen drei Leute, die sie am besten fand. Neben diesen drei „Siegern“ gab es dann noch die Leute, die die meisten Stimmen bei der Zuschauerwahl erhalten hatten. Geschenke gab es auch: Die drei „Sieger“ bekamen eine Urkunde und ein T-Shirt der Uni. Die anderen erhielten ebenfalls eine Urkunde und ein Ryukyu-Glas (kleine Anmerkung dazu: Hier auf Okinawa werden farbige Gläser hergestellt, die typisch für Okinawa sind. Man sieht sie fast überall und sie werden auch oft als Souvenirs verschenkt).
Übrigens: Nach den Reden fand dann auch noch ein kleines Unterhaltungsprogramm statt. Unter anderem hat ein „Klassenkamerad“ Klavier gespielt und wir haben ein paar Tänze gesehen.
Da ich euch gerne ein paar Eindrücke von den Reden am Donnerstag vermitteln möchte, habe ich ein paar Bilder von der facebook-Seite des Austauschstudentencenters genommen, da meine Kamera leider aus der Entfernung zur Bühne nicht wirklich schöne Fotos gemacht hat. Die meisten sind leider etwas verschwommen. Alle Fotos des Austauschstudentencenters habe ich aus schutzrechtlichen Gründe mit einem kleinen Sternchen (*) markiert.

 * Das waren die Moderatoren des Tages: Links der Koreaner Kim Yuns und rechts die Französin Laura.

 Und so sah der Saal aus, als es noch sehr leer war. Aber viele sind an dem Tag nicht gekommen. Am Freitag war es definitiv voller.

* Hier sieht man Jessica (Französin) während ihrer Rede.

* Das ist die spätere Siegerin: Eine Koreanerin namens Igae.

* Claudia (Spanierin) hat sich auch tapfer geschlagen! 

* Und hier ein hübsches Bild von Ya-yun. ^^

 Hier sieht man Alfred (Schwede) alias Schmetterling! Er wird von uns Schmetterling genannt, weil es neben "Kartoffel" und "Eins, zwei drei" das einzige deutsche Wort ist, das er kennt. ^^"

* Und Timmi (Australierin) hat auch Vollgas gegeben!

Und hier sieht man Anna, die über ein Fischgericht in Schweden geredet hat. ^^

* Nach den Reden gab es dann ein paar Aufführungen. Hier sieht man einen thailändischen Tanz. :)

* Das ist eine meiner Klassenkameradinnen namens Inku (Thailänderin).

 Ebenfalls ein Klassenkamerad von mir: Yun (Koreaner).
 Und hier wieder ein Tanz. Ich glaube, dieses Mal war es ein indischer Tanz. ^^

 Und hier die Sieger des Tages! Die ersten drei von rechts gesehen sind die drei von der Jury ausgewählten Sieger. ^^

Und hier überreicht Naomi-Sensei der Koreaner gerade ihren Preis und ihre Urkunde. ^^


Nachdem der Redewettbewerb am Donnerstag vorbei war, durften wir dann theoretisch auch noch einmal für den nächsten Tag proben. Theoretisch deshalb, weil unserer Klasse einer anderen Vorrang gewähren musste.
Ich will das Ganze einfach mal kurz erklären, damit man die Problematik hinter der Sache versteht. Es gibt hier zwei Japanisch-Kurse: Japanisch III und Japanisch IV. Erstgenannter Kurs ist derjenige, in dem sich alle Austauschstudenten befinden, die noch nicht so lange Japanisch lernen. In Japanisch IV befinden sich alle, deren Japanisch auf dem mittleren Niveau ist. Da es davon jedoch einige Studenten gibt, werden diese nochmal abgestuft: Japanisch IV 1.Klasse (Ichi-kumi) (die besten Studenten), Japanisch IV 2.Klasse (Ni-kumi) (die Mittelmäßigen) und Japanisch IV 3.Klasse (San-kumi) (diejenigen, die hinter den Mittelmäßigen kommen. ^^). So ganz nebenbei, ich bin in der Ni-kumi. ^^
Es ist so, dass von den Leuten in der Ichi-kumi immer sehr viel erwartet wird, da sie die besten unter den Austauschstudenten sind. Von daher haben sie auch den meisten Stress. Und da natürlich gerade bei einem solchen Redewettbewerb, der nur einmal im Jahr stattfindet, viel von den Ichi-kumi-Leuten erwartet wird, erhielten diese auch die meiste Zeit, um in der Halle zu proben. So auch am Donnerstag: Nach dem Redewettbewerb der Japanisch III-Leute durfte die Ichi-kumi proben. Eigentlich bis 18 Uhr, aber da die Ichi-kumi natürlich die besten Studenten hat, war von vorne herein klar, dass sie die Proben überziehen würden. Daher kamen ein paar von uns schließlich um 19 Uhr zur Uni, um dann noch einmal zu proben. Um diese Zeit war die Ichi-kumi gerade fertig, sodass wir doch noch etwas Zeit hatten, um zu üben. Am Anfang war unserer Lehrerin gar nicht da, denn sie hatte vermutlich noch viel zu tun. Aber da wir vier deutschen Studenten ja von allen als „Majime na doitsujin“ (fleißige Deutsche) bezeichnet werden, haben wir mit einem anderen Studenten aus der San-kumi, der noch üben wollte, alleine geübt. Welch große Augen unserer Lehrerin gemacht hat, als sie dann schließlich kam und merkte, dass wir schon fleißig probten. Ja, ja, wir müssen doch unserem Namen alle Ehre machen, oder? ;) Letztendlich kamen auch noch ein paar andere aus meiner Klasse und so übten wir bis kurz nach 21 Uhr. Danach ging es dann zurück zum International House und schnell schlafen, damit man für den nächsten Tag fit war.

Und dann war er auch schon da, der große Tag, vor dem wir seit Monaten zitterten und den wir einfach nur hinter uns haben wollten. Mit der Rede im Kopf, die Sanshin auf den Rücken geschnallt und der Kamera in der Hand ging es dann am Morgen zur Uni, wo der Wettbewerb um halb zehn beginnen sollte. Insgesamt präsentierten an diesem Tag 34 Leute eine Rede, weshalb es eine Mittagspause gab. Ich war zum Glück vor dieser Mittagspause dran, um genau zu sein: Ich war Nummer 8. Uns wurde vor ein paar Wochen angekündigt, dass eventuell das Fernsehen kommen und ein bisschen was filmen würde, ABER: zum Glück kam das Fernsehteam am Donnerstag, sodass wir am Freitag Ruhe hatten! Puh, noch einmal Glück gehabt. ^^“
Mit klopfendem Herzen ging es schließlich auf die Bühne und ich musste meine Rede halten. Zu meinem Erstaunen klappte es ziemlich gut und ich habe die Rede dann doch einigermaßen beruhigt über die Bühne gebracht. Was war ich erleichtert, als es endlich vorbei war. :)
Mein Thema? Richtig, das habe ich bisher noch gar nicht erwähnt. Mein Thema lautete: „Dinge, die wir von Fukushima lernen können“ (福島から学べること). Ein ernstes Thema, doch meine Lehrerin war von Anfang an zuversichtlich. Sie meinte, die Jury würde bestimmt ein paar Tränchen vergießen. Im Endeffekt hatte sie wohl Recht, denn nach der Mittagspause meinte sie zur mir, dass Karimata-Sensei (eine Lehrerin, bei der ich Unterricht habe), ganz bewegt war und dass sie vor lauter Rührung gar nicht mehr auf die Aussprache oder sonstiges geachtet hätte. Ahahaha… So kann man auch Punkte erzielen, nehme ich mal an! ^o^
Nach der Mittagspause ging es dann mit dem zweiten Teil des Programms weiter und nachdem Laurin und ich in der ersten Hälfte unsere Rede gehalten hatten, war es nun an Irene und Christian. Sowohl Laurin, als auch Irene und Christian haben tolle Reden gehalten! ^o^ Ja, ja, wir „fleißigen Deutschen“ halt. Ahahaha…
Nachdem alle Reden beendet waren, gab es auch dieses Mal ein Unterhaltungsprogramm. Es wurde wieder gesungen und es gab eine Kampfkunst-Vorführung. Außerdem traten Kouta und Osamu-san auf und haben uns mal wieder mit ihrem Duett aus Gitarre und Sanshin verzaubert. Die beiden sind wirklich einmalige Klasse! *___* Ich möchte auch so spielen können! Aber das wird wohl noch laaaaaange dauern. Ahahahaha… Danach traten wir dann auch mit unserem Sanshin-Kurs auf, was… zu meinem Leidwesen nicht so toll gelaufen ist. Das erste Lied war in Ordnung und das letzte Lied war auch Okay, aber das zweite Lied war eine totale Katastrophe. Die meisten haben viel zu schnell gespielt, obgleich wir uns an Osamu-sans Gitarre hätten anpassen und langsamer spielen müssen. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, warum die anderen nicht merken, dass sie zu schnell spielen. Daher wusste ich auch nicht, was ich tun sollte: Mich der Gitarre anpassen, während alle anderen zu schnell spielen, oder mich der Mehrheit anschließen, damit der Fehler nicht ganz so auffällt? Das war schon ziemlich blöd und nach dem Auftritt hab ich mich schon ziemlich geärgert, dass es so dumm gelaufen ist. Vor allem, dass andere aus dem Sanshin-Kurs auch noch den eigenen Auftritt toll fanden. Da hab ich mich wirklich gefragt, ob die nicht gemerkt haben, dass da was gehörig schief gelaufen ist. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich da auch zu verbissen, aber ich finde einfach, dass man es Kouta irgendwie ein bisschen schuldig ist, einen relativ guten Auftritt zu präsentieren. Immerhin übt er immer mit uns und das macht er alles freiwillig. Als ich damals auf dem Gymnasium in einem Gospelchor gesungen habe, der nur aus Schülern bestand (auch unser Leiter war ein Schüler, der nur zwei Jahre älter ist als ich), haben wir uns auch immer bei den Auftritten viel Mühe gegeben, damit sich die harte Arbeit auch auszahlt und auch um unseren Leiter zu zeigen, dass wir das umsetzen können, was er uns beigebracht hat. Es ist zwar immer wichtig, bei einem Auftritt auch Spaß zu haben, aber man sollte auch mit einer gewissen Portion Ernsthaftigkeit und Konzentration an die Sache gehen, damit der Auftritt auch gelingt. Leider hat das dieses Mal nicht funktioniert und das hat mir einfach vor allen Dingen auch für Kouta Leid getan. Das hat mich einfach geärgert, auch wenn es im Endeffekt vermutlich gar nicht so schlimm war. Dennoch…
Nach dem Auftritt wollte ich ihn eigentlich hinter der Bühne darauf ansprechen und ihm sagen, dass es mir Leid täte, dass es so blöd gelaufen ist, aber dann kam plötzlich eine Frau reingestürmt (wir befanden uns auf dem Gang, der seitlich der Halle verläuft und auf dem man zur Bühne gelangt, sodass man diese von hinten betreten kann) und suchte nach einer gewissen Person: nach MIR! Die „Siegerehrung“ hatte nämlich begonnen und ich sollte auf die Bühne. Da ich nichts mitbekommen hatte (auf dem Gang hört man nicht so viel davon, was in der Halle vorgeht), war ich ziemlich perplex, doch bevor ich mich versehen hatte, nahm mir Kouta schon meine Sanshin ab und die Frau scheuchte mich zur Bühne. Dort angekommen wurde ich dann erstmal mit Gesten und leisen Worten meiner Lehrerin aufgeklärt, an welche Stelle ich mich denn bitte bei den bisherigen Studenten einreihen sollte: zweite Stelle von rechts (vom Publikum aus gesehen). Da wurde ich mir dann auch erstmal bewusst, was das Ganze bedeutete: Ich war auf dem zweiten Platz gelandet! Und zwar auf dem zweiten Platz von den drei Leuten, die die Jury ausgewählt hat!
Von der Vorsitzenden des Austauschstudentencenters Naomi-Sensei bekamen wir dann schließlich unserer Preise überreicht. Auch ich bekam also eine Urkunde und ein Uni-Shirt. Nach der sehr formellen Preisverleihung, wurde dann noch ein hawaiianisches Lied gespielt, zu dem wir uns alle in einem riesigen Kreis stellten und uns an die Hände fassten, um dann gegen den Uhrzeigersinn zu gehen, während das Lied gespielt wurde. Danach stimmte Kouta noch ein hübsches Tanzlied auf der Sanshin an und danach war die ganze Veranstaltung dann auch endlich beendet. Gemeinsam wurden dann noch alle Stühle weggeräumt und die Halle sauber gemacht. Im Anschluss daran war dann aber alles beendet und von unserer Lehrerin bekamen wir dann noch unsere Kalligraphie, die wir behalten durften. Diese hängt nun schön in meinem Zimmer. :)
Hier nun ein paar Eindrücke des Tages:

 Das war die Leinwand unserer Klasse, an der unsere Kalligraphie-Künste hängen. ^^

 Hier sieht man die andere Hälfte der Leinwand.

 Auf diesem Plakat hat unserer Lehrerin von jedem ein Foto aufgeklebt, auf dem wir gerade unser Kanji schreiben. In die Sprechblase sollten wir unseren Vorsatz für dieses Jahr schreiben. Mein Vorsatz? Ich will besser Sanshin spielen können! :) Übrigens: Die Bilder sind in einer schönen "2" angeordnet, da wir ja die 2.Klasse sind! ^___^

 Und das ist meine Kalligraphie: "Freundschaft".

* Das waren die Moderatoren am Morgen des Tages: Links die Koreanerin Igae und rechts der Spanier Tomas.

Und hier sieht man die Jury vorne sitzen. Die Frau in dem lilafarbenen Oberteil ist meine Lehrerin Ashihara-Sensei. ^^

* Und hier die Moderatoren des Nachmittages: Links der Schwede Alfred und rechts die Französin Jessica.

* Und hier nun einige meiner Klassenkameraden: Das ist Ore (China).

* Hier sieht man Yoga (Indonesien).

* Das ist Ryu (China)
* Das ist Julio (Spanien).

* Sie ist keine Klassenkameradin von mir, aber sie war die Siegerin des Tages: Koreanerin I Unji.

 * Ebenfalls kein Klassenkamerad von mir, aber er ist auf dem drittenn Platz gelandet: Koreaner Kim Hijun.

* Und jetzt wieder zu meinen Klassenkameraden: Das ist Inku (Thailand).

* Hier sieht man Yun (Korea).

* Das ist Tui (Thailand).

 Das Foto hat Anna geschossen. ^^ 

 Hier sieht man unseren Kommilitonen aus Deutschland, Laurin, wie er gerade ein Plakat von Gackt hochhält. ^^

 Das ist Yilin. Sie ist aber nicht in meiner Klasse.

 Das ist Christian, ebenfalls ein deutscher Kommilitone.

 Und hier sieht man Irene. ^^

Zum Schluss: Mukin (China).

* Hier bereitet Kouta sich auf den Auftritt mit Osamu-san vor.

* Und hier ist Osamu-san! ^^

* Und das war unser Sanshin-Auftritt.

* Hier sieht man fast die ganze Gruppe, die Sanshin gespielt hat.

* Und hier sieht man alle Sieger des Tages.

Wieder ein Foto von Anna: Auf diesem Bild bekomme ich gerade von Naomi-Sensei die Urkunde und das Geschenk überreicht.

* Und ganz zum Schluss noch ein hübsches Klassenfoto gemeinsam mit unserer Lehrerin Ashihara-Sensei. ^^

 Das ist meine Urkunde und das noch verpackte Geschenke.

Hier einmal die Urkunde etwas näher. ^^


Und das ist mein T-Shirt! Darauf steht der Name der Universität: "Ryûkyû Universität". Die Farbe finde ich cool: Knallorange, wie die Trikots der holländischen Fußballspieler! Ahahaha! Leider ist es Größe L und daher etwas groß. Aber ich habe von meiner Lehrerin erfahren, dass wir die Shirts auch umtauschen können, sowohl was Farbe als auch Größe angeht. Ich glaube, ich werde man fragen, ob ich das gleiche Shirt in Größe M erhalten kann. ^^"


Rückblickend lässt sich sagen, dass der Tag anstrengend gewesen ist. Erst die Aufregung wegen der Rede, dann die Entspannung nach dem Vortrag, der Sanshin-Auftritt und der damit verbundene Ärger über das vermasselte Lied, und schließlich die ganze Aufregung als die Frau nach mir gesucht und mich auf die Bühne gescheucht hat. Ich war wirklich froh, als ich am Abend meine Ruhe hatte, auch wenn ich ursprünglich gedacht hatte, ich würde vielleicht etwas mit den anderen unternehmen. Aber letztendlich war ich einfach nur kaputt und wollte meine Ruhe.
Auch wenn der Sanshin-Auftritt mich ziemlich geärgert hat (obgleich Kouta mir schließlich versichert, hat, dass es nichts gibt, worüber man sich ärgern müsste), war der Tag doch eigentlich ganz erfolgreich. Immerhin kann ich nun sagen, dass ich an einem japanischen Redewettbewerb teilgenommen und von der Jury auf den zweiten Platz von 34 Leuten gewählt worden bin! ^___^ So ganz nebenbei bemerkt: Der erste und dritte Platz ist an Leute aus der Ichi-kumi gegangen. Wie erwartet also. ^^°
Der Tag war wirklich aufregend und ich bin froh, ihn nun hinter mir zu haben. Die Vorbereitungen und Proben waren zeitraubend und auch anstrengend, doch letztendlich ist es auch immer ein gutes Gefühl nachher, wenn man sich für etwas angestrengt hat und es dann auch noch gut gelaufen ist. In diesem Sinne werde ich auch weiterhin mein Bestes tun, um auch bei den bald anstehenden Prüfungen gut abzuschneiden. ^^ Jetzt aber genieße ich erstmal ein paar Tage Ruhe und Freizeit! Bis zum nächsten Blogeintrag, in dem es hoffentlich wieder mehr Bilder geben wird. ^.^v

PS: Da ich den Blogeintrag vor ein paar Tagen bereits vorgeschrieben hatte und ich noch auf Bilder warten musste, muss ich jetzt am Ende noch etwas ergänzen, denn heute habe ich von meiner Lehrerin eine wichtige Mitteilung erhalten. Gemeinsam mit zwei anderen bin ich auserwählt worden, am 09.02 am Redewettbewerb der Präfektur Okinawa teilzunehmen!!! O___o" Das heißt, ich muss erneut meine Rede halten und dieses Mal nicht nur vor den Leuten meiner Uni hier, sondern vor viel mehr Leuten! Insgesamt nehmen 12 Austauschstudenten an diesem Präfektur-Redewettbewerb teil. Ich bin unter den drei, die die Ryûkyû-Universität vertreten werden.  Da die Rede dafür ein wenig länger gemacht werden muss (dieses Mal soll man bis zu 7 Minuten reden), war ich heute bereits bei meiner Lehrerin. 
Es war wirklich ein Schock, als ich diese Nachricht heute erhalten habe und ich weiß noch nicht, ob ich mich freuen oder ob ich weinen soll. ^^" Ich will nicht schon wieder eine Rede halten müssen...
Natürlich werde ich wieder mein Bestes geben, um Ashihara-Sensei alle Ehre zu machen! Dennoch... einmal eine Rede zu halten hat mir eigentlich schon genügt. ^^°

Natürlich werde ich auch über diesen Wettbewerb berichten, aber zum Glück ist ja noch ein bisschen Zeit (eineinhalb Wochen, ahahaha...). Bis dahin werde ich mich erneut in die Arbeit stürzen und üben, üben, üben! ^____^

4 Kommentare:

  1. Hallo Andrea, erstmal herzlichen Glückwunsch zu Platz 2. Eine Rede in einer fremden Sprache zu halten hat schon was spezielles. Dann auch noch für einen zweiten Redewettbewerb nominiert zu werden, Hut ab! Auch wenn die Vorbereitung viel Arbeit und Zeit erfordert denke ich, du schaffst das. Ich wünsche Dir noch viel Spaß und spannende Tage. Bis dann...

    Stefan

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    1. Hallo zusammen! ^^
      Vielen lieben Dank! Die Vorbereitungen für den Redewettbewerb haben zwar viel Zeit in Anspruch genommen, aber ich denke, es war eine gute Erfahrung. :) Morgen findet dann bereits der Redewettbewerb der Präfektur Okinawa statt. Davon werde ich natürlich dann auch nächste Woche berichten. ^^
      Liebe Grüße an alle!
      Andrea

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  2. Liebe Andrea, toll, was Du alles erlebst und wie erfolgreich Du bist. Hier aus dem fernen Willich herzlichen Glückwunsch zu Deinem 2. Platz.

    Viele Grüße von Sabine, Hans-Jörg und Timmy

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  3. Hallo zusammen,

    vielen lieben Dank für die Glückwünsche! Ich habe mich sehr darüber gefreut! :) Ich hoffe, euch allen geht es auch gut und es ist alles in Ordnung bei euch.

    Liebe Grüße,
    Andrea

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